Dr. Buchstaeblichs Worte zum Sonntag XXXI

1. März 2009 by buchstaeblich

Guten Abend, liebe Beladene und Verzweifelte,

nachdem Sie mir im Laufe der vergangenen Woche wieder zahlreiche Probleme und Lebensfragen über das Suchmaschinenorakel haben zukommen lassen, will ich keine Zeit verschwenden, den Stuhlkreis eröffnen und Ihnen die brennendsten Fragen Ihres Lebens beantworten:

woher kommen die wörter die der doktor
benutzt? Manche sagen, aus der lateinischen Sprache, manche sagen, sie kämen aus dem Pschyrembel.

welchen schulabschluss braucht man für
… die Eröffnung einer erfolgreichen Meckerei? So hoch wie möglich: Meckerei sollte man auf dem höchstmöglichen Niveau betreiben. Oder lieber zum Stammtisch gehen.
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Neu im Medienmarkt: Ohral-Homöopathie

27. Februar 2009 by buchstaeblich

Der Markt um alte, naive Heilmethoden ist heiß umkämpft, da ist man doch froh, wenn einem eine neue Heilmethode zum Nutzen der Weltgesundheit einfällt.

Zum Glück gibt es ja die ganz Sensiblen. Die, denen die hohe Wirkstoffkonzentration in homöopathischen Bonbons Medikamenten als zu belastend für den eigenen Organismus erscheint und die sich nicht vergiften möchten.
Nun, auch ein einziges Atom Hundescheiße im Bodensee macht den Gedanken daran, den See auszutrinken, unappetitlich.
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Wissenschaft goes Showbiz

27. Februar 2009 by buchstaeblich

Warum ich die Science-Blogs mittels Lesemaschine abonniert habe?

Na, weil ich neugierig bin. Und weil diverse Print- und TV-Magazine, die Informationen aus der Welt der Wissenschaft und Forschung aufbereiten, mir in der Regel zu dumm, oberflächlich und einseitig gestrickt sind, als dass sie mich faszinieren könnten. Außerdem braucht sogar jemand wie ich, die selbst den ganzen Tag lang am liebsten Blödsinn von sich gibt, etwas zum Mitdenken.
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Gerüchte um Williamson: Rücknahme?

26. Februar 2009 by buchstaeblich

So richtig weiß man es noch nicht, auch tagesschau.de formuliert noch sehr vorsichtig, die katholische Nachrichtenagentur Zenit melde, Nicht-Bischof Williamson habe seine Äußerungen zum Holocaust, ähm…, relativiert. Und bitte um Vergebung, oder Entschuldigung, oder so ähnlich.

Angeblich verlautbart Zenit, in dem Entschuldigungsschreiben habe es geheißen, Williamson
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Ein Problem mit der Evolution

26. Februar 2009 by buchstaeblich

habe ich bekanntlich überhaupt nicht.

Außer, dass ich nicht verstehen kann, wie man stattdessen lieber auf unvollständig überlieferte, zensierte und gefälschte antike Legendensammlungen vertrauen kann.

Na, auch das wird die Evolution richten.
Setzen wir auf “the survival of the fittest”.

Bei Dr. No fand ich übrigens ein fesches Lied, das geeignet ist, die Stimmung zu heben. Deshalb möchte ich es mit meinen Lesern teilen sowie dazu anregen, dem Link drüben bei Dr. No sowie dem Vorschlag der Giordano-Bruno-Stiftung zu folgen und für die Ersetzung des Himmelfahrtstages durch den Darwintag Evolutionstag zu unterschreiben.

Doch hier erst einmal die passende Partymusik von Darwin & The Naked Apes: Children of the Evolution

Viel Spaß!

Ich geh’ dann mal eben unterschreiben.

Pius-Bruder Williamson landet in London

25. Februar 2009 by buchstaeblich

Der rekommunizierte Herr Williamson, seines Zeichens Nicht-Bischof, Frauenbildungs-verbieten-Möchter, Hosenverbots-für-Frauen-Erträumer und Holocaust-Leugner, ist nun wieder in England. Die mussten ihn ja zurück nehmen. Von hier aus mein Mitgefühl nach London.
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Obama macht Hollywood-Anleihe!

24. Februar 2009 by buchstaeblich

Präsident Obama will bis zum Ende seiner ersten Amtszeit die Neuverschuldung der USA halbieren.
Dafür werde er jeden einzelnen Posten im Budget überprüfen.
Sagt er.

Das kommt einem doch bekannt vor, oder?

Herrlich, Barrack Obama gibt der Welt den Dave Kovic!

Zur Erklärung:
Im Film holt Kevin Kline als Dave Kovic, Präsidentendouble und Arbeitsvermittler, der für den verschlaganfallten echten Präsidenten einspringen muss, einen Buchhalter aus seiner Klientenkartei zu Hilfe, der das US-Budget Posten für Posten überprüft, um überflüssige Kostenfaktoren zu streichen, damit er eine Jugendeinrichtung retten kann, die sonst keine staatlichen Gelder mehr bekommen hätte.

Nachdem es in Amerika schon mehrfach Schauspieler gab, die sich in der Politik versuchten, haben sie dort nun einen Politiker, der sich bei Hollywood-Produktionen bedient auf der Suche nach einer Methode, das nationale Budget in den Griff zu bekommen, um die Finanzkrise zu überstehen.

Aber wer, der diesen Film kennt, hätte seiner Zeit bei der berühmten Budget-Szene nicht gedacht: “Keine üble Idee, das sollten echte Politiker tatsächlich einmal machen.”

Hoffen wir mal bloß, dass Filmautor Gary Ross den Präsidenten nicht wegen Verletzung des Urheberrechts verklagt.

Dr. Buchstaeblichs Worte zum Sonntag XXX

22. Februar 2009 by buchstaeblich

Herzlich Willkommen, liebe Patienten,

zur 30. Folge des gruppentherapeutischen Stuhlkreises zur Lebensberatung Verzweifelter und Beladener!

Wieder einmal haben sich meine Patienten besonders große Mühe gegeben mit den Fragen, die sie mir über das Suchmaschinenorakel zur Beantwortung zukommen ließen, aber keine Angst: Ich habe alle Fragen geknackt! Das ist ja wohl Ehrensache:

seltsame quellen buchstaeblich prüfen ?
Natürlich. Im wahrsten Sinne des Wortes, Zeichen für Zeichen. Sonst gilt das nicht.

teebeutel-boxen der freiherren wann & wo
Herr von und zu Guttenberg, das sollten Sie nicht untrainiert probieren. Das ist nicht Bundespolitik, das muss man erst üben!
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Trendsportarten 2009 – II

15. Februar 2009 by buchstaeblich

Soeben in einem Splitterbrötchen entdeckt:

Die Trendsportart 2009 ist – tataaaaaaa:

Teebeutel-Boxen!

Dankeschön, Herr Kurbjuhn!

Dr. Buchstaeblichs Worte zum Sonntag XXIX

15. Februar 2009 by buchstaeblich

Liebe Patienten,

einen guten Abend wünsche ich allerseits.
Bevor wir den Stuhlkreis eröffnen, möchte ich feierlich verkünden, dass wieder einmal ein zufriedener Patient als geheilt entlassen werden kann:

problem bewusstseinsebene gelöst einste
Ich gratuliere zur Lösung des Problems mit Ihrer Bewusstseinsebene und freue mich, dass ich Ihnen helfen konnte. Sehen sie, es hat sich gelohnt, jede Woche herzukommen. Das spornt nun sicher auch die anderen Patienten an, die mir wieder hochkomplexe Lebensfragen via Suchmaschinenorakel zukommen ließen.

Sie, meine Lieben, müssen also weiterhin an unseren Sonntagssitzungen teilnehmen, aber ich bin überzeugt, dass es auch Ihnen bald bessergeht. Egal, ob sexuell gestört oder vergeistigt.

Fangen wir also an:

 verschwörung pharmaunternehmen
Ein wenig mehr Kontrolle im Pharmawesen ist gewiss wünschenswert. Aber ohne Medikamente gäbe es haufenweise tote Leute – auch nicht schön.
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