Posts Tagged ‘Obama’

1 treuer Leser in den USA?

2. September 2015

USA lesen mitFast täglich, wenn ich in meine Statistik schaue, sehe ich:

1 Aufruf aus den Vereinigten Staaten:

Hallo, NSA? Seid Ihr das?

Falls es aber doch nicht die NSA ist:
Pass mal auf Barack, so wird das nichts!

1. Ich bin glücklich verheiratet,
2. Du doch auch!
3. Iss‘ lieber mal was!
4. Ich habe auch gar keine Zeit, ich muss erst mal was essen.

Obama macht Hollywood-Anleihe!

24. Februar 2009

Präsident Obama will bis zum Ende seiner ersten Amtszeit die Neuverschuldung der USA halbieren.
Dafür werde er jeden einzelnen Posten im Budget überprüfen.
Sagt er.

Das kommt einem doch bekannt vor, oder?

Herrlich, Barrack Obama gibt der Welt den Dave Kovic!

Zur Erklärung:
Im Film holt Kevin Kline als Dave Kovic, Präsidentendouble und Arbeitsvermittler, der für den verschlaganfallten echten Präsidenten einspringen muss, einen Buchhalter aus seiner Klientenkartei zu Hilfe, der das US-Budget Posten für Posten überprüft, um überflüssige Kostenfaktoren zu streichen, damit er eine Jugendeinrichtung retten kann, die sonst keine staatlichen Gelder mehr bekommen hätte.

Nachdem es in Amerika schon mehrfach Schauspieler gab, die sich in der Politik versuchten, haben sie dort nun einen Politiker, der sich bei Hollywood-Produktionen bedient auf der Suche nach einer Methode, das nationale Budget in den Griff zu bekommen, um die Finanzkrise zu überstehen.

Aber wer, der diesen Film kennt, hätte seiner Zeit bei der berühmten Budget-Szene nicht gedacht: „Keine üble Idee, das sollten echte Politiker tatsächlich einmal machen.“

Hoffen wir mal bloß, dass Filmautor Gary Ross den Präsidenten nicht wegen Verletzung des Urheberrechts verklagt.

US-Wahlberichterstattung und deutsches product placement?

20. Januar 2009

Ist das nötig?

Muss Korrespondent Udo Lilischkies im Mittagsmagazin in Ausübung seiner journalistischen Tätigkeit für die ARD – also im öffentlich-rechtlichen Fernsehen! – eine Mütze tragen, auf der groß und breit und deutlich lesbar der Name eines deutschen Trikotagenherstellers steht, der gerne Schimpansen vor Kameras schickt?

Statt zuhören zu können, was es zu sagen gab zu den Vorbereitungen des Amtsantrittes und der Vereidigung des werdenden US-Präsidenten Barack Obama in Washington, war ich die ganze Zeit damit beschäftigt, mich zu fragen, was das soll und ob und wieviel der Herr Journalist für diesen Akt der Schleichwerbung kriegt.

Wie immer das gemeint war, es liefert einen weiteren Grund, Produkte dieser Firma nicht zu kaufen. Aber vielleicht auch, dem Herrn Lilischkies nicht alles so einfach abzukaufen, was er von sich gibt.
Eine vertrauensbildende Maßnahme war das nicht.

Weiterhin gilt: Augen auf beim Mützen Meinungskauf.

Kalendernotiz Amtsantritt Obama

20. Januar 2009

Notiz von mir an mich:
Nicht vergessen, morgens vor dem Einschalten des Fernsehers einen Eimer unters Gerät zu stellen – Barack Obama tritt in den USA das Präsidentenamt an.

So, wie sich die heilige Familie in den letzten Monaten in den Medien präsentiert hat, wird es Sülz regnen zuhauf – das ist nicht gut fürs Laminat.

Sicher, Obama ist das Bessere, was den USA passieren konnte. Ob man nun Richtung McCain oder Richtung Ms. Clinton schielt.

Aber die Peinlichkeiten um Oma, Hundchen, Leibwächter seine Oma, Töchterleins und die mild- und wohltätige Gattin dieser so perfektinszenierten Superfamilie schnüren einem den Hals zu und machen einen verdammt schalen Geschmack beim Gedanken an das, was da noch kommen mag: Fremdschämen kündigt sich an.

Oh, oh, wenn da ein Patzer passieren sollte. Oder irgendwer doch noch irgendwas auspackt. Hoffentlich lässt er keine Praktikantinnen ins Büro. Und nicht, dass sich irgendwelches Fitnesstrainingspersonal in den Weg des Heilands legt.

Sollte bei irgendeiner Fernsehübertragung jemand aus dem Obama-Clan mit den Schultern wackeln, wird es wohl daran liegen, dass das beginnende Flügelwachstum einen leichten Juckreiz auslöst, nicht wahr.

Na, dann singen wir morgen früh nachher fein zusammen unser Liedchen für den Heilsbringer:

‚t is the starlet Obama! Oh, long may he wave
o’er the land of the fee where your gun makes you safe.

Nein, da fehlt kein r, das ist so gemein(t).

Ich gönne der afroamerikanischen Bevölkerung in den USA von Herzen, einen afroamerikanischen Präsidenten feiern zu dürfen. Aber wenn ich ganz ehrlich bin: Ich hätte denen etwas Besseres gewünscht.
Nicht so ein Klischee wie aus einem Disney-Themenpark.

Denn wenn ich im Fernsehen oder in der Zeitung (jaha, man kann das Wort Medien auch einmal auslassen!) Familienfotos von den Obamas sehe, meine ich immer, Pluto, Donald, Bambi und Cinderella drumherum stehen zu sehen.

Auch ein kluger Spruch zum Thema.

Obamas Reise in meine Verschissliste

6. November 2008

Hatte ich nicht im Sommer schon gewisse Probleme mit dem Starkult um den inzwischen gewählten neuen Mieter im Oval Office? Ich hatte.

Muss ich doofes Huhn immer soviel Fernsehen gucken und lesen, um mich dann aufzuregen? Ich muss.

Bei Ententv lief nämlich vorhin so ein mir bislang entgangener Redeschnipsel vom Barack Obama, aus dem hervorgeht, wie man das Präsidentschaftsgedöns im Hause Obama interfamiliär hinkriegt und es dabei noch schafft, die Öffentlichkeit zu rühren: Man verspricht den Kindern ein Hündchen, und zwar vor laufenden Kameras.

Ich glaubte meinen Ohren kaum, las aber die Bestätigung für das eben Gehörte im Handelsblatt.

Ist das eklig? Man kriegt Gänsehaut bei den schlimmen Bildern, die da im Kopf entstehen.

Sagte er:

„So, Kind, wenn Du in Papis Wahlkampf immer fein und adrett mitläufst und lächelst, und den Onkels Fotografen immer fein winkst, damit der Papi ganz doll beliebt bei den Leuten wird, dann kauft der Papi dir ein Hündchen, wenn wir ins weiße Haus einziehen!“?

Dachte er:

„Und wenn die Obamas einen süüüüüßen, kleinen Puschihund im Hause haben, dann sehen wir im Fernsehen noch viel sympathischer und perfekter und noch harmonischer aus, und dann kommen wieder die Jungs von der Presse und filmen und fotografieren das, und die Leute im Land sehen das und finden das total süüüüüß und mich finden sie dann auch süüüüß, weil ich so ein lieber Papi bin, der seinen Kleinen einen soooo süüüßen Wauwau schenkt, und was wird man mich dann lieben!“?

Mir wird gerade schlecht.

US-Präsident Obama

5. November 2008

Noch freut Barack Obama sich bestimmt wie Bolle über seinen Sieg und den Einzug ins US-Präsidentenamt.

Aber wie lange wird es dauern, bis er eines Morgens im Weißen Haus aufwacht und sich vorkommt wie auf die Stimmgabel gespießt?

Aktuelle Politik: Ein Quantum Trost

4. November 2008

… braucht der amerikanische Präsidentschaftkandidat: Die Großmutter von Barrack Obama ist gestorben, und damit ist sie die derzeit wohl prominenteste Grandma überhaupt, hat dieser doch nicht nur neulich seinen Wahlkampf unterbrochen, um noch einmal die Oma zu bereisen – nicht ohne Reporter das Ereignis für die Welt konservieren zu lassen. Nun hat er sogar seinen Wahlkampf noch einmal unterbrechen können, um der Welt die Nachricht vom Tod seiner O(ba)ma mitzuteilen. Das rockt, da kann selbst Bruce Springsteen kaum mithalten.

Omas wie Oma Obama bezeichnet er als stille Helden. Kunststück, also: jetzt.

Es ist natürlich von Vorteil, wenn man so jung für das Präsidentenamt kandidiert, dass man noch eine Oma hat(te), da schielt McCain sicherlich neidisch, denn in seinem Alter kann man natürlich nicht mehr mit einer eigenen Oma aufwarten, da hat man höchstens vier Enkel.

Am meisten von der Kandidatur McCains profitieren wahrscheinlich die hier, doch man wird sehen, wie die Sache ausgeht, und ob sie sich umbenennen werden, wenn es eines Tages vielleicht doch nicht mehr politisch korrekt ist, ein Produkt mit einem so besetzten Namen zu konsumieren – man wird sehen.

So ein Quantum Trost könnte die Frau Ypsilanti nach dem gestrigen Desaster jetzt sicher auch gebrauchen, oder wahlweise die SPD oder die Linke, oder wahlweise die vier rebellischen Muske(l)tiere, oder wahlweise der Wähler in Hessen. So bleibt denen maximal ein trockener Martini, der solidarisch geschüttelt daherkommt, um sich die Katastrophe schön zu trinken: Ein Quantum Prost!

Baumarkt oder Fritten – die Frage der Wahl

4. August 2008

Just another Ami

27. Juni 2008

Barrack Obama findet, das Gericht hat unrecht und Kinderschänder gehören totgemacht, wenn sie sechs oder acht Jahre alte Kinder vergewaltigen.
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