Posts Tagged ‘USA’

1 treuer Leser in den USA?

2. September 2015

USA lesen mitFast täglich, wenn ich in meine Statistik schaue, sehe ich:

1 Aufruf aus den Vereinigten Staaten:

Hallo, NSA? Seid Ihr das?

Falls es aber doch nicht die NSA ist:
Pass mal auf Barack, so wird das nichts!

1. Ich bin glücklich verheiratet,
2. Du doch auch!
3. Iss‘ lieber mal was!
4. Ich habe auch gar keine Zeit, ich muss erst mal was essen.

Teure Konsequenz für Männer in kurzen Hosen!

26. April 2010

Dass es teuer werden kann, wenn seltsam gekleidete Männer kleinen Jungs zu nahe kommen, zeigt ein Urteil des Geschworenengerichts Portland in Oregon, über das AFP am 24.04.2010 berichtete:
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Obama macht Hollywood-Anleihe!

24. Februar 2009

Präsident Obama will bis zum Ende seiner ersten Amtszeit die Neuverschuldung der USA halbieren.
Dafür werde er jeden einzelnen Posten im Budget überprüfen.
Sagt er.

Das kommt einem doch bekannt vor, oder?

Herrlich, Barrack Obama gibt der Welt den Dave Kovic!

Zur Erklärung:
Im Film holt Kevin Kline als Dave Kovic, Präsidentendouble und Arbeitsvermittler, der für den verschlaganfallten echten Präsidenten einspringen muss, einen Buchhalter aus seiner Klientenkartei zu Hilfe, der das US-Budget Posten für Posten überprüft, um überflüssige Kostenfaktoren zu streichen, damit er eine Jugendeinrichtung retten kann, die sonst keine staatlichen Gelder mehr bekommen hätte.

Nachdem es in Amerika schon mehrfach Schauspieler gab, die sich in der Politik versuchten, haben sie dort nun einen Politiker, der sich bei Hollywood-Produktionen bedient auf der Suche nach einer Methode, das nationale Budget in den Griff zu bekommen, um die Finanzkrise zu überstehen.

Aber wer, der diesen Film kennt, hätte seiner Zeit bei der berühmten Budget-Szene nicht gedacht: „Keine üble Idee, das sollten echte Politiker tatsächlich einmal machen.“

Hoffen wir mal bloß, dass Filmautor Gary Ross den Präsidenten nicht wegen Verletzung des Urheberrechts verklagt.

US-Wahlberichterstattung und deutsches product placement?

20. Januar 2009

Ist das nötig?

Muss Korrespondent Udo Lilischkies im Mittagsmagazin in Ausübung seiner journalistischen Tätigkeit für die ARD – also im öffentlich-rechtlichen Fernsehen! – eine Mütze tragen, auf der groß und breit und deutlich lesbar der Name eines deutschen Trikotagenherstellers steht, der gerne Schimpansen vor Kameras schickt?

Statt zuhören zu können, was es zu sagen gab zu den Vorbereitungen des Amtsantrittes und der Vereidigung des werdenden US-Präsidenten Barack Obama in Washington, war ich die ganze Zeit damit beschäftigt, mich zu fragen, was das soll und ob und wieviel der Herr Journalist für diesen Akt der Schleichwerbung kriegt.

Wie immer das gemeint war, es liefert einen weiteren Grund, Produkte dieser Firma nicht zu kaufen. Aber vielleicht auch, dem Herrn Lilischkies nicht alles so einfach abzukaufen, was er von sich gibt.
Eine vertrauensbildende Maßnahme war das nicht.

Weiterhin gilt: Augen auf beim Mützen Meinungskauf.

Kalendernotiz Amtsantritt Obama

20. Januar 2009

Notiz von mir an mich:
Nicht vergessen, morgens vor dem Einschalten des Fernsehers einen Eimer unters Gerät zu stellen – Barack Obama tritt in den USA das Präsidentenamt an.

So, wie sich die heilige Familie in den letzten Monaten in den Medien präsentiert hat, wird es Sülz regnen zuhauf – das ist nicht gut fürs Laminat.

Sicher, Obama ist das Bessere, was den USA passieren konnte. Ob man nun Richtung McCain oder Richtung Ms. Clinton schielt.

Aber die Peinlichkeiten um Oma, Hundchen, Leibwächter seine Oma, Töchterleins und die mild- und wohltätige Gattin dieser so perfektinszenierten Superfamilie schnüren einem den Hals zu und machen einen verdammt schalen Geschmack beim Gedanken an das, was da noch kommen mag: Fremdschämen kündigt sich an.

Oh, oh, wenn da ein Patzer passieren sollte. Oder irgendwer doch noch irgendwas auspackt. Hoffentlich lässt er keine Praktikantinnen ins Büro. Und nicht, dass sich irgendwelches Fitnesstrainingspersonal in den Weg des Heilands legt.

Sollte bei irgendeiner Fernsehübertragung jemand aus dem Obama-Clan mit den Schultern wackeln, wird es wohl daran liegen, dass das beginnende Flügelwachstum einen leichten Juckreiz auslöst, nicht wahr.

Na, dann singen wir morgen früh nachher fein zusammen unser Liedchen für den Heilsbringer:

‚t is the starlet Obama! Oh, long may he wave
o’er the land of the fee where your gun makes you safe.

Nein, da fehlt kein r, das ist so gemein(t).

Ich gönne der afroamerikanischen Bevölkerung in den USA von Herzen, einen afroamerikanischen Präsidenten feiern zu dürfen. Aber wenn ich ganz ehrlich bin: Ich hätte denen etwas Besseres gewünscht.
Nicht so ein Klischee wie aus einem Disney-Themenpark.

Denn wenn ich im Fernsehen oder in der Zeitung (jaha, man kann das Wort Medien auch einmal auslassen!) Familienfotos von den Obamas sehe, meine ich immer, Pluto, Donald, Bambi und Cinderella drumherum stehen zu sehen.

Auch ein kluger Spruch zum Thema.

Obamas Reise in meine Verschissliste

6. November 2008

Hatte ich nicht im Sommer schon gewisse Probleme mit dem Starkult um den inzwischen gewählten neuen Mieter im Oval Office? Ich hatte.

Muss ich doofes Huhn immer soviel Fernsehen gucken und lesen, um mich dann aufzuregen? Ich muss.

Bei Ententv lief nämlich vorhin so ein mir bislang entgangener Redeschnipsel vom Barack Obama, aus dem hervorgeht, wie man das Präsidentschaftsgedöns im Hause Obama interfamiliär hinkriegt und es dabei noch schafft, die Öffentlichkeit zu rühren: Man verspricht den Kindern ein Hündchen, und zwar vor laufenden Kameras.

Ich glaubte meinen Ohren kaum, las aber die Bestätigung für das eben Gehörte im Handelsblatt.

Ist das eklig? Man kriegt Gänsehaut bei den schlimmen Bildern, die da im Kopf entstehen.

Sagte er:

„So, Kind, wenn Du in Papis Wahlkampf immer fein und adrett mitläufst und lächelst, und den Onkels Fotografen immer fein winkst, damit der Papi ganz doll beliebt bei den Leuten wird, dann kauft der Papi dir ein Hündchen, wenn wir ins weiße Haus einziehen!“?

Dachte er:

„Und wenn die Obamas einen süüüüüßen, kleinen Puschihund im Hause haben, dann sehen wir im Fernsehen noch viel sympathischer und perfekter und noch harmonischer aus, und dann kommen wieder die Jungs von der Presse und filmen und fotografieren das, und die Leute im Land sehen das und finden das total süüüüüß und mich finden sie dann auch süüüüß, weil ich so ein lieber Papi bin, der seinen Kleinen einen soooo süüüßen Wauwau schenkt, und was wird man mich dann lieben!“?

Mir wird gerade schlecht.

US-Präsident Obama

5. November 2008

Noch freut Barack Obama sich bestimmt wie Bolle über seinen Sieg und den Einzug ins US-Präsidentenamt.

Aber wie lange wird es dauern, bis er eines Morgens im Weißen Haus aufwacht und sich vorkommt wie auf die Stimmgabel gespießt?

Nancy, Donald und ein Inder

4. November 2008

Dieser Artikel fällt unter „Blogging on Demand“ und wurde hier beantragt von Joulupukki.

Auch wenn der US-Wahlkampf in aller Munde ist, handelt dieser Text nicht von einer Prügelei zwischen Donald Rumsfeld mit Nancy Pelosi, was auch wenig aktuell und obendrein erfunden wäre. Und in das Lied, das den Kandidaten Obama als „Reinkarnation“ von Mahatma Gandhi feiert, werde ich auch gewiss nicht einstimmen.

Wie interessant ist es dagegen, Lebenswege nachzuzeichnen, während in den USA die Wahlurnen dampfen!

In den USA wohnt z. B. Nancy Sinatra. Ihre Großeltern waren aus Italien zugewandert, und auch ihr Papa Frank, the Voice, hatte lebenslang eine gewisse Affinität zu seinem Ursprungsland und dessen Sitten und Gebräuchen.

Viele ihrer Songs gingen um die Welt, manche Kindlein denken bis heute, „Something stupid“ sei ein Song von Robbie Williams, was zum Glück nicht stimmt.

Nancy Sinatra stammt genau so aus den USA wie Donald Fauntleroy Duck, der ebenso einen italienischen Zeichner Vater hatte, nämlich Charles Alfred Taliaferro, der zwar ebenfalls in Nordamerika geboren wurde, aber nicht umsonst so ähnlich wie Tagliatelle heißt, auch wenn Näheres nicht überliefert ist von der Herkunft des Entenzeichners.

Nancy Sinatra hatte es zeitlebens mit dem Laufen, denn der Song, der ihr an den Hacken klebt wie kein zweiter ist „These Boots are made for walking!“. Ob der Salzmarsch, den Mohandas Karamchand Gandhi und 78 seiner Anhänger gemeinsam absolvierten, flotter vonstatten gegangen wäre, wenn dieses Lied sie damals schon begleitet hätte, werden wir nie erfahren, aber 385 Kilometer sind eine Strecke, die so manches Wanderlied verschleißen kann. Gandhi, dessen Name „Gemüsehändler“ bedeutet, obwohl er in die 3. Kaste geboren wurde, was gleichzusetzen ist mit dem deutschen Schimpfwort Oberschicht, hatte also genau wie Nancy Sinatra bei Geburt recht privilegierte Startbedingungen. Viele Jahre seines Lebens verbrachte er allerdings sonstwo in der Welt und nicht in Indien, so dass er genug Gelegenheit hatte, andere Versionen von Kastendenken, nämlich Rassismus am eigenen Leibe zu erfahren.

Wie anders dagegen begann an einem Freitag, dem 13. die Existenz Donald Fauntleroy Ducks, der nur der Neffe des Fantastilliardärs Dagobert ist, und von diesem stets nur für niedere Arbeiten herangezogen wird, in dem mit einem eines Tages zu erbenden Geldspeicher gewinkt wird. Duck, der im Gegensatz zu Nancy Sinatra keine Boots hat und deshalb stets barfuß geht, blieb zwar in Ermangelung guten Schuhwerks in Entenhausen, aber wäre er ein Neufünfländer, würde man ihm sicherlich vorwerfen, nicht flexibel genug zu sein für eine ordentliche Berufskarriere.

Der einzige Vorteil, den Donald Fauntleroy Duck für sich verbuchen kann ist die Unsterblichkeit, wogegen Nancy Sinatra („You only live twice“) den indischen Weg der Reinkarnation erhoffen muss, sofern ihr die Zeit eines Erdenlebens nicht reicht. Da geht es ihr wie Gandhi, der muss wegen seines hinduistischen Glaubens, den er obendrein mit einer guten Prise Buddhismus würzte, wiederkommen und aufs Neue Nachttöpfe leeren und Garn für seine Windel spinnen, die er aus Gründen der Überzeugung in den letzten Jahren vor seinem Tod trug, bevor ein Schuss aus der Pistole eines Attentäters sein Leben beendete.

Doch auch Nancy Sinatra entschloss sich recht spät im Leben, nämlich mit 54 (!), dazu, die Kleidung abzulegen, indem sie sich 1995 für den Playboy ablichten ließ. Donald Fauntleroy Duck hingegen trägt Zeit seines Lebens den Bürzel offen, sofern er nicht nachts die mystische Verwandlung in Phantomias vollzieht und sich mittels Diebstählen an den Reichen rächt.

Eine Sängerin, die vielen Menschen auf der Welt Freude bereitet, ein Friedenskämpfer, der den Nobelpreis nur knapp verpasste und Ben Kingsley die Rolle seines Lebens verschaffte, und eine Ente, die – obwohl ungebraten! – von Kindergenerationen in allen Ländern der Welt geliebt wird: Drei beliebige Schicksale, aber in ihrer erheblichen Unterschiedlichkeit sind alle Drei leicht bekleidet weltberühmt geworden.

So, Jou, ich hoffe, Deinen Geschmack getroffen zu haben! 😉

Und mir gruselt jetzt schon vor den Suchbegriffen, die ich mir damit wieder einhandele …

Baumarkt oder Fritten – die Frage der Wahl

4. August 2008

Just another Ami

27. Juni 2008

Barrack Obama findet, das Gericht hat unrecht und Kinderschänder gehören totgemacht, wenn sie sechs oder acht Jahre alte Kinder vergewaltigen.
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