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Eiskalt erwischt

11. Januar 2009

… habe ich auch noch ein wenig Gefrorenes – nur für den Fall, das mir im nächsten Sommer wieder einmal zu warm wird – dann kühlen mich diese Anblicke ab, hoffe ich.

Fehlt noch der Caipi

Fehlt noch der Caipi


 

Unterföhringer Winterzauber

11. Januar 2009

Nachdem gefühlte 11.000 Suchanfragen die Eislaufmöglichkeiten auf dem Feringasee betreffend bei mir eingegangen sein, kommt hier ein wenig Volksaufklärung inklusive Anschauungsmaterial in Pixelform:

Ja, die Seen sind zugefroren. Alle beide.

Am Poschinger Weiher ist es beschaulich romantisch:

Schön, oder?

Schön, oder?

Und so schön ruhig!

Und so schön ruhig!

Das Foto ist allerdings eine Woche alt, wer glaubt, hier würde nicht geeissportet, irrt – hier ist es bloß kleiner und überschaubarer. Aber aus Erfahrung weiß ich, dass hier heute auch eine Menge Eishockey, Eiskunstlauf, Eisstockschießen und sonstiger Spaß mit gefrorenem Wasser los war.

Heute am Feringasee allerdings war eine Menge los, um nicht zu sagen der (Eis-)Bär:

Familien, Pärchen, jugendliche Horden, Cliquen, Senioren – hier amüsiert sich jeder. Mit Schlittschuhen, Schlitten, Fahrrädern (s. Foto!), Eisstockschießen, Eisspazieren, Schlinderbahn und manch Kleinkind rutschte bäuchlings im Schneeanzug auf dem Eis herum – alle haben Spaß.
Auch aus der Nachbarstadt München sind Eisgäste gekommen, aber das Gros der Besucher am Feringasee waren eindeutig Unterföhringer – denn die Karawane, die in beiden Richtungen zu Fuß oder auf dem Radl die Aschheimer Straße abmaß, war beeindruckend.
Man konnte durchaus zu der Schätzung gelangen, dass mindestens die Hälfte aller Bürger unserer Gemeinde heute am Feringasee war. Ein weiteres Drittel wird am Poschinger Weiher und in den Isarauen unterwegs gewesen sein.
Aber es war ja auch ein Traumwetter  – beißend kalt zwar, aber eingepackt wie die Michelin-Männchen und mit Mütze und Handschuhen, ließ es sich im Sonnenschein gut aushalten.
Zu den Risiken:
An Tagen wie heute, wo das Eis wirklich dick genug für Wintersportfreuden ist, ist der See bewacht, und es sind sehr viele Leute da – das Risiko hält sich in Grenzen.
Aber bitte: Wer immer unter der Woche frei hat, möge bitte auf keinen Fall auf das schmale Brett von Idee bekommen, sich eine schön einsame Stelle (an welchem Gewässer auch immer) zu suchen, um dort allein die Eisfläche zu betreten! Man weiß nie, ob auch hier das Eis trägt, und wenn man mutterseelenallein ist, kann einen keiner retten.
Dass Kinder auf keinen Fall ohne die Begleitung ihrer zuständigen Erwachsenen an zugefrorenen Gewässern etwas zu suchen haben, versteht sich hoffentlich von selbst!
Eltern, dann heben Sie eben Ihren Pöter aus dem Sessel und begleiten Sie Ihre Kinder – frische Luft hat noch keinem geschadet.

Ihr blöden medialen Wetterpaniker!

21. November 2008

Mannmannmann, seit Tagen malt Ihr im Fernsehen ein Horrorszenario nach dem anderen an die Wand von wegen Schneekatastrophe, Schneestürme, Verkehrschaos, etc.

Das machte mich ein wenig nervös. Nicht, dass ich nicht eigentlich vom Stamme der Wetterfatalisten wäre – man kann vieles ändern, das Wetter aber ist kein Wunschkonzert, ich weiß, ich weiß. Trotzdem gefiel mit der Gedanke nicht, in der Nacht zum Sonntag vielleicht mit der S-Bahn in einer Schneewehe oder im Ticketdickicht (für den Herrn Medizinalrat!) zu landen oder auf dem Münchner Flughafen zu stranden, weil wegen Blizzards und eingeschneiter Düsenflieger nichts mehr geht, oder weil das, was geht, mir den Magen und die Nerven durchschütteln könnte. Und ich dachte: Ausgerechnet jetzt muss der Winter ein- oder ausbrechen?

So, liebe Katastrophenszenariker der Boulevardklasse in Print und Glotze, nachdem hier bis 21.00 Uhr immer noch kein Flöckchen herunterkam, bloß die eine oder andere Sturmböe mich überzeugte, losen Kleinkram vom Balkon hereinzuholen, habe ich mal auf wetter.com nachgeschaut:

Ist doch gar nichts los, Ihr Panikschubser! Hier bei mir jedenfalls nicht. Morgen wird ganz entspannt die Reise weiter vorbereitet und in 36 Stunden bin ich schon fast woanders: Mehr als das übliche bisschen Schnee wird es hier nicht geben und der Sturm lässt auch nach!

Ob ich von da aus dann dazu komme, meine Leserschaft regelmäßig oder überhaupt zu erfreuen, ist bislang ungewiss: Schaun mer mal!

Während der Dünenwanderer ein wenig davon träumt, auf Palmen zu liegen, lege ich mich am Sonntag Mittag unter eine solche.

Feringasee: (K)ein Wintermärchen

14. Oktober 2008

Eigentlich sollte dieses Blogprojekt mit einem interessanten Interview beginnen. Aber wenn man aus zu verschweigenden Gründen vom Bürgermeister höchstpersönlich und ganz konspirativ für einen bestimmten Zeitraum um Diskretion gebeten wird, dann muss das eben so sein.

Weil aber trotzdem schon Drängler auf der Matte stehen, die es nicht erwarten können, gibt es so lange erst einmal ein Stimmungsbild, das für unsere Gemeinde und die hier herrschende Atmosphäre recht typisch ist. Der Eine oder Andere wird die Geschichte kennen, weil ich sie anderswo schon einmal erzählt habe, aber sei ’s drum:

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