Posts Tagged ‘Stöckchen’

Vorsicht, fliegende Holzprengel!

29. Dezember 2008

Die Wunderbare Welt des Wissens will es ganz genau wissen, deshalb muss ich hier schonungslos meine Intimitäten preisgeben:

1. Kann man mit Dir Schuhe kaufen gehen?
Wenn man sich unbedingt für den Rest des Tages schlechte Laune holen will …

2. Welchen Nachholbedarf hast Du?
Fitzeböhnchen – die gibt es erst am 1. Januar.

3. Welche Farbe(n) haben Deine Wände?
Wandfarben

4. Wobei machst Du keine Kompromisse?
Kompro … was?

5. Wofür schlägt Dein Herz höher?
Herz? Welches Herz?

6. Was tust Du, wenn die Krokusse blühen?
Keine Ahnung! Gibt es denn etwas dagegen? Krokus-Ex, oder so?

Wem dies Stöckchen gefällt, der darf es aufheben und damit spielen. Diese Hinundherklickerei und Rumwühlerei nach Links passt mir nämlich gerade nicht in den Kram.

Take five

28. Dezember 2008

Oh, no: Dr. No, in all seiner wohlbekannten Gnadenlosigkeit, hat mich beschmissen, und nun muss darf ich meine 5 Favoriten des Jahres 2008 präsentieren.

Mein emotionales Highlight – also, aus der Gruppe der nicht äußerst privaten Ereignisse, versteht sich:

Wählen gehen in Bayern und der Ausgang der Landtagswahl 2008.

Mein blogkünstlerischer Höhepunkt war unbedingt der Besuch der Wunderbaren Welt des Wissens und des Wiesels, der mir ermöglicht hat, zu einem Teil des blogosphärischen Kunstprojekts zu werden.

Die Peinlichkeit des Jahres war in meinen Augen die Kopfschuss-durch-die-Finger-Kamikaze-Nummer von Elke Heidenreich, die mit ihrem öffentlichen Arschkriech in Richtung Reich-Ranicki dann aber doch nicht die Kultur im Sinn hatte, sondern letztendlich nur auf einen fahrenden Zug aufspringen wollte, um für ihre damalige Sendung im ZDF einen besseren Fahrplan absahnen wollte. Blöderweise hat sie aber den Zugführer dumm angemacht, worauf hin der kurz und knapp ihren Waggon abhängte: Ooooch.

Mein Fremdschämen des Jahres fand sicherlich im Zusammenhang mit dem Ableben Jörg Haiders  statt: So fehlinterpretiert wurde das Wort Pietät sicherlich noch nie, so wilde Verschwörungstheorien hat mein cerebrales Vergnügungszentrum selten zu begackern gehabt, und Brillen, die dermaßen rosa das Bild einer Persönlichkeit verfälschten, sind mir auch kaum begegnet. Ebenso wenig wie die Sülztiraden, die eimerweise über das Ereignis ausgegossen wurden. Und all das nur, weil ein zweigleisig orientierter Mensch sich bei Nacht und Nebel sturzbesoffen selber totgefahren hat.

Das Augenbrauen-Ausdauertraining 2008 verdanke ich aber eindeutig dem öffentlichen Selbsttötungsakt auf Raten der SPD. Das Geeiere von Kurt Beck samt seinem glanzlosen Abdanken, das Parteigevatere von Münte, das Theater um das Ypsilanti und dann die Nachfolge durch diesen Thomas Konturlos-Doppelnamig, oder wie der heißt. Irgendwann habe ich es dann aufgegeben, die Braue überhaupt wieder aus dem Haaransatz zu zerren – das lohnt ja nicht!

Es gäbe sicherlich noch viel mehr zu erzählen über das vergangene Jahr, aber erstens soll ich nur 5 Punkte abarbeiten, zweitens habe ich heute abend noch Stuhlkreis mit meinen Patienten. Letzterer ist ist übrigens mein Lieblingsbaby 2008: Weil ich selbst dabei so schön lachen kann, und weil ich stolz darauf bin, dass ich auf meinem Blog etwas etablieren konnte, dass richtige Fans hat – damit hatte ich nicht gerechnet, als ich vor fast genau elf Monaten meinen Laden hier aufgemacht habe.

Ich reiche dies Stöckchen weiter an LeseLustFrust, den Medizinalrat Dr. von Pé, Boff vom Sockenblog, Petra van Cronenburg, sowie an die Freunde des Handlichen vom manualBLOG: Freunde, gebt mir 5!

Wer noch Freude an einer persönlichen Jahrenshitliste mit 5 Punkten hat, darf natürlich einfach den Holzprengel einstecken und damit spielen, ist ja klar.

Bildanfrage (Stöckchen)

17. Dezember 2008

Die Schildmaid möchte unbedingt wissen, welches das 6. Bild im 6. Fotoordner auf meinem Rechner ist.

Da ich ja kurz vor meiner Reise meinen alten Schoßrechner ins Datennirvana verabschieden musste und mein normales Fotoarchiv gleich mit, und da ich die Sicherungskopie noch nicht wieder auf meinem jetzigen Arbeitsgerät einsortiert habe, muss ich leider schon wieder ein im Urlaub geschossenes Bild zücken, aber immerhin ist es Nr. 6 aus Themenordner Nr. 6:

Schauer, sehr begrenzt

Schauer, sehr begrenzt

Das Bild musste ich ein bißchen nachbearbeiten, damit man erkennt, wie begrenzt dieser Regen auf dem Meer herunterprasselte. Und es ist ja klar, dass so ein Bild aus der Lostrommel ausgerechnet immer eines sein muss, das nicht gerade ein Meisterschuss ist. Schummeln mochte ich aber auch nicht, im Zweifelsfall ist also natürlich die Schildmaid schuld, ist ja klar, oder? 

So etwas sieht man natürlich am Besten von einer hochgelegenen Stelle aus, hier ein Aussichtspunkt in rund 500 m Höhe über dem Meeresspiegel.

Hier oben gibt es ein Lokal mit hervorragendem Kuchen, akzeptablem Kaffee und einer absolut unbenutzbaren Toilette, für die man auch noch hätte bezahlen müssen – es geht nichts über eine gut trainierte Blase, nicht wahr?

(legt das Stöckchen vorsichtig auf dem Meeresboden ab)

So, wer mag, darf danach tauchen, es aufheben und damit spielen.

Aber bitte nicht mit einer Muräne verwechseln, die haben schlimme Zähne:

Beißen statt gebissen werden - die Biester schmecken gut!

Beißen statt gebissen werden - die Biester schmecken gut!

Fehlersuche

6. Oktober 2008

Was mache ich eigentlich falsch?

Stets bemüht, Gemeinheiten zu produzieren, strenge ich mich an, der Misanthropie den Stellenwert in der Gesellschaft zu verschaffen, den sie eigentlich verdient: Dr. House kann ja nicht alles allein schaffen. Ich bin böse, gemein, intolerant und fies, greife ganze Minderheiten an, ich gebe sogar öffentlich zu, den Dalai Lama nicht zu mögen, und vertrete die Meinung, Welpenschutz sei eine höchst überschätzte Angelegenheit im menschlichen Miteinander.

(more…)

Seltsam oder merkwürdig

5. September 2008

Da hatte ich doch glatt ein Stöckchen von the rufus übersehen, aber charmant wie er ist, hat er mich freundlicherweise daran erinnert. Er will wissen, was an mir nicht seltsam, sondern merkwürdig ist.

Das ist leicht zu beantworten:

Seltsam ist vieles, was ich so von mir gebe. Jedenfalls, wenn ich meiner Umwelt glauben darf.

Merkwürdig hingegen sind oft die Blicke, die meine Umwelt mir so zuwirft, wenn ich etwas von mir gebe.

Aber warum die dann so gucken, weiß ich natürlich auch nicht.

Knüppelhart

11. August 2008

Dr. Friederike Buchstaeblich-Seltsam buchstabiert:

Das Rauchen friedliebender Rand-Insulaner ist ernsthaft dabei, esoterischen Rauchritualen in Kellergewölben ernsthafter Buchhändler und chinesischen Hundeessern samt tatsächlicher Akzeptanz ethisch-bibliophober Lichtgestalten in cerebraler Hungerstarre seinen ehemals leisen Tugendhütern Schwung abzuverlangen – meistens.

Lieber Leser, Du fragst dich bei der Lektüre dieses Satzes, ob Frau Dr. Buchstaeblich der Trunkenheit an der Tastatur schuldig ist? Weit gefehlt!

(more…)

Schluss mit lustig

28. Juli 2008

Durch einen Artikel von Carluv wurde ich PC-Blondchen am Ende des Blogiversums aber sowas von aufmerksam:

Meine allseits beliebten Beiträge zu femininen Haartrachten maskuliner Menschen werden offensichtlich von einem Trittbrettfahrer benutzt, um seine eigene Seite damit zu schmücken und seine Klickzahlen damit in die Höhe zu treiben.

(more…)

Intime Informationen

25. Juli 2008

Waschkörbeweise Fanpost von meinen drei Stammlesern enthält natürlich auch immer intime Fragen. Heute wandte sich JuliaL von 49 suns an mich, damit ich ihr unter dem Siegel der Verschwiegenheit und der Glocke des Schweigens einige Intimitäten enthülle, die zum Glück niemand mitlesen kann, weil meine Heiligkeit das Internet bewellt hat und weshalb nur von mir persönlich Eingeweihte diesen Beitrag mitlesen können:

(more…)

Nachbarschaftshilfe

24. Juli 2008

Störung

Aus gegebenem Anlass unterbreche ich mein übliches Programm, klaue der Balkonistin gleich mal fast den ganzen Text schließlich hat sie mich mit einem Stöckchen beworfen und Aua! und starte einen Aufruf:
Fr. Sterntau, aus unserer Blogger-Familie, braucht unsere Hilfe: Fr. Sterntau ist gelernte Industrie-Kauffrau, kreativ, Mutter eines 7jährigen Hasenkindes und möchte/muss dringend einen Job finden. Näheres erfahrt ihr auf ihrem Blog. Mit dem Job finden ist das heutzutage ja so eine Sache und es geht doch nichts über “ich kenne da jemanden, der gerade jemanden braucht”. Also seid so gut: Nehmt das Stöckchen auf, schmeißt es an alle weiter die ihr kennt!

Haltet die Ohren offen, vielleicht ist da draußen jemand, der genau so jemanden wie Fr. Sterntau benötigt. Von wegen – deutsche Blogger bewegen nichts!

Also, los geht´s. Ich schmeiße das Stöckchen an: rufus, Silencer und tigger, sowie an jeden, der etwas damit anfangen kann/will.

Warum das jetzt eine Störung ist?

Weil es mich verdammt stört, wenn jemand keinen Job hat, wenn er ihn braucht, und weil ich zwar ein gottloses Schandmaul, aber verdammt noch mal, ein Herz im Leibe habe!

So, und jetzt grast mal bitte Eure Umgebung ab – die Lady will Arbeit, aber pronto!

Spaß mit buchstaeblich gibt es dann im nächten Beitrag wieder.

Holzig

17. Juli 2008

Es scheint sich immer noch nicht recht herumgesprochen zu haben, dass meine Begabung mit Holzprengeln zu jonglieren maximal rudimentär vorhanden ist. Die Ehefrau kennt trotzdem keine Gnade (more…)