Posts Tagged ‘SAT1’

Mädchenkompass

12. April 2010

SAT1 muss sich vertan haben. Anders kann ich es mir nicht erklären.

Im Fernsehen läuft gerade Der letzte Bulle.

Und siehe da: Es ist lustig!
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Medien haben Geographieproblem!

22. Januar 2009

Soeben bei Zapp im NDR-Fernsehen gehört:
Auch hier heißt es, SAT1 zöge nach München um.

Lieber NDR, das stimmt nicht!

SAT1 zieht nach Unterföhring. 85774 Unterföhring.

Das hatte ich doch neulich schon lang und breit erklärt.

Leute, Ihr habt in Euren Büros PCs. Mit Internet-Anschluss. Und dass Unterföhring kein Vorort von München ist, weiß sogar die nicht allzu überbelichtete Wikipedia.

Vielleicht schreibt Ihr das einfach 100 mal:

Unterföhring ist kein Vorort von München!
Unterföhring ist kein Vorort von München!
Unterföhring ist kein Vorort von München!

Unterföhring: SAT1 und der breite Hals

13. November 2008

Nun, wo es amtlich ist, haben viele Mitarbeiter der Pro7-Sat1-Fernsehgedönserei in Berlin einen breiten Hals, weil sie – abgesehen von einigen Ausnahmen wie N24 mit Sack zu Pack nach Unterföhring ziehen sollen, das nach Meinung von diepresse.com ein billiger Vorort ist.
Auch die Süddeutsche darf nicht fehlen – die sitzen ja nicht weit von hier – und senft: „In der Konzernzentrale im Münchner Vorort Unterföhring“.
Der Tagesspiegel legt noch eine Schüppe drauf und titelt „Endstation Unterföhring“.

Deshalb ist noch ein weiterer breiter Hals hinzugekommen: Meiner.
Ich wohne, wie hinlänglich bekannt, in Unterföhring. Wenn Unterföhring ein Vorort von München wäre, dann würde ich es wissen. Denn dann würde am von mir aus gesehen südlichen Himmel eine Rauchsäule stehen, die nicht vom großen Kraftwerk kommmt, sondern vom erfreuten Händchenreiben des Christian Ude, seines Zeichens OB von München. Denn München wäre natürlich äußerst froh, wenn Unterföhring als reichste Gemeinde Bayerns ihr Vorort wäre:
Sind wir aber nicht!

Unterföhring gehört zwar zum Landkreis München, ist aber eine eigenständige Gemeinde mit eigenem Bürgermeister. Franz Schwarz heißt er, ein Roter ist er, und wenn er nichts taugen würde, dann hätte Unterföhring ihn bei der letzten Kommunalwahl nicht wieder gewählt. Auf jeden Fall ist er unser Bürgermeister und wir Ufös mögen es sehr gern, uns einen eigenen Bürgermeister zu halten und eine eigenständige Gemeinde zu sein, deshalb beißen da weder Mäuse noch Presseschreiberlinge irgendwelche Fäden ab.
Wenn es einen Münchner Vorort mit „-föhring“ gibt, nämlich Oberföhring, heißt das nämlich noch lange nicht, dass Unterföhring sich auch hätte eingemeinden lassen – nochmal: Haben wir nicht!

Mir persönlich wäre es ja peinlich bis hin zu heißen Backen, wenn ich gegen Geld so einen Quatsch schriebe, liebe Journaille!

Wenn SAT1/Pro7 meint, es müsse seinen Firmensitz hierher verlegen, muss es das selbst wissen. Wir haben hier im Medienviertel schon so viele Fernsehsender, da fallen die auch nicht weiter auf, laut Rauschen im Blätterwald wollen ja ohnehin nur 150 Leute mitziehen.

Die, die herziehen, werden wahrscheinlich erst einmal maulen, aber wenn sie dann hier sind, sich zumindest hinsichtlich der Umgebung schnell wieder einkriegen – wenn sie erst einmal gesehen haben, welche Vorteile es hat, hier zu leben.

Ganz ehrlich? Wenn man von mir verlangen würde nach Berlin zu ziehen, das wäre für mich ein Grund zu maulen. Nichts gegen Berlin, doch Berlin und mir geht es besser, wenn ich mich dort nicht verlaufe.

Aber dass der Betriebsrat der Berliner Medienmenschen versuchen will, den Umzug zu verhindern, finde ich schon in Ordnung.
Mein Vorschlag: Liebe Betriebsräte, prüfen Sie mal Kosten/Nutzen der Umzieherei auf Herz und Nieren und legen Sie das den Jungs da oben vor.

Oder sagt denen, dass einige hier produzierte Sendungen der Konkurrenzsender so schlecht sind, weil das am hiesigen Leitungwasser liegt. Oder an den Biergärten. Oder an den beiden (2 Stück, jawoll!)Badeseen. Oder weil die Leute lieber in den Isarauen herumlümmeln, wenn sie nicht sowieso auf dem Deich von Isarkanal oder zwischen den Feldern spazieren gehen.

Aber in der Pressekonferenz können Sie gerne mal auf die Tatsache verweisen, dass Unterföhring kein Vorort von München ist, und dass Unterföhring als Gemeinde keinerlei Berliner Umzugspläne verschuldet hat, weshalb es nicht vonnöten ist, über unsere kleine, aber feine Gemeinde herzuziehen.

Entschuldigungen nimmt das Rathaus großmütig entgegen, möchte ich vermuten.

Ansteckende Krankheit!

22. Mai 2008

„Was hast Du bloß mit diesem Teletext-Fimmel?“, fragte mich neulich wieder einmal jemand.

Ja, es stimmt, ich brauche meine tägliche Dosis Teletext. Zum Glück erhöht sich der Bedarf nicht, so
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