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The Out Campaign: Gib mir ein A!

25. Oktober 2009

Nun, so ganz stimmt das nicht. Eigentlich habe ich es ein bisschen bei Achter geklaut, obwohl der seines noch hat und deswegen jetzt nicht chter heißt.
Denn Achters A ist ein weitergereichtes von The Out Campaign.

A wie Atheist: Yes, I am!

A wie Atheist: Yes, I am!

Dieses A (also dieses meines hier) sagt dem Rest der Welt: Ja, ich bin Atheist(in). Danke, ich möchte nicht bekehrt werden, und geh‘ mir nicht auf die Eierstöcke mit Geschichten von allmächtigen Märchenfiguren und sonstigem Voodoo. Nein, ich habe keine heimliche Sehnsucht danach, an etwas glauben zu wollen, mir reicht es zu glauben, dass es vielleicht gleich regnet, wenn sich der Himmel zuzieht, ich aber noch nicht weiß, ob wirklich Wasser vom Himmel stürzt. Punkt.

Weil es außerdem ein ausgesprochen hübsches A ist, das Richard Dawkins da für seine Kampagne ausgesucht hat, werde ich es mir mal gleich in das Randgeschehen meines Blogs tätowieren.

No Gods around

12. Januar 2009

Bei cimddwc fand ich gerade etwas sehr Hübsches:

Einen Aufruf, auch eine deutsche Version der Atheist Campaign auf die Beine zu stellen.

Näheres dazu gibt es auf dem Brights Blog.

Feine Sache, das.
Wäre es nicht großartig, ein Gegengewicht zu haben für all die nervigen Plakate mit Religionsgeschwafel? Wäre es nicht prima, wenn Kinder und Jugendliche ein wenig deutlicher gezeigt bekommen, dass das, was Familien, Pfarrer, Lehrer erzählen, nicht zwingend stimmt.
Und falls ihnen das Gefühl „ich glaube“ fehlt, dass das weder schlimm noch falsch ist und dass sie schon gar nicht allein damit sind?

Und wenn einige Menschen mit der Nase darauf gestoßen werden, dass es Menschen gibt, die ohne den Anblick gefolterter Kadaver oder ohne tägliche Niederwerfungen – ob jetzt gen Mekka oder Richtung Nirvana – leben, ohne sich in mörderische Monster oder ähnlich Gruseliges verwandeln, ist es ja sicherlich auch kein Schaden.

Zeigen wir Gesicht: Es gibt uns!

Ich bin Atheistin. Und das ist gut so:

Warum sollte man seine Zeit damit verschwenden, etwas zu glauben, wo es in der Welt doch soviele Dinge zu wissen gibt?

Ach, ja:
Ich glaube tendiere zu der Annahme, dass Religionsgemeinschaften nur deshalb so stark in den Gesellschaften der Welt vertreten sind, weil sie Gemeinschaften gründen.

Vielleicht sollten Atheisten das auch tun – den „Club der bekennenden Atheisten“ oder so etwas. (<— Nein, das meine ich nicht wirklich so: Das ist nur eine kleine Albernheit meinerseits!)