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Vorsicht, Hausfrauencontent!

18. November 2008

Dabei ist es eigentlich egal, ob man eine Hausfrau ist, oder überhaupt eine Frau:

Sofern man keine Dienstmädchen oder Butler hält, die hinter einem herräumen, hat wohl so ziemlich jeder Mensch mit dem erbärmlichen Problem zu tun, dass Kleidungsstücke nicht selbsttätig gefaltet von der Leine in den Schrank hüpfen.

Kennt irgendjemand auch nur eine einzige Person, die das Falten von Leibchen gleich welcher Art mit Begeisterung und Genuss betreibt? Eben. Ich hasse es auch.

Aber neulich entdeckte ich beim entspannten Umhertrudeln durch einen Ramschladen (das ist manchmal fast wie ein Besuch im Zoo: Was es nicht alles gibt! Und bis zu zweimal im Jahr tue das sogar ich!), für den unschlagbaren Kurs von knapp unter 3 € so ein Kledage-Faltbrett, und weil der Schalk im Nacken und das Faulsau-Syndrom schlimme Dinge in mein Ohr flüsterten, habe ich die geringe Geldmenge investiert.

Jetzt bin ich einer Identitätskrise.

War ich jahrzehntelang für chaotische Wäschefächer und -schubladen bekannt, die gern auch einmal das Überquellen übten, so habe ich inzwischen keine Mühe mehr, die Schulbaden meines skandinavischen Schranksystems zu schließen.

Auch sind die Pullover, Shirts, etc. die dafür sorgen, dass ich nicht friere, seltsam unknittrig.

Aber die größte Überraschung kommt noch, denn mein Kofferpack-Assistent wird in den nächsten Tagen große Augen machen, was alles in einen Koffer passt, ohne dass es eng wird.

Mit so einem Kledage-Faltbrett – oder wie immer das Ding heißen mag – bekommt man dermaßen ordentlich und flach gefaltete Wäschestücke, die obendrein alle exakt die gleichen Flächenmaße haben, dass das Packen von Koffern zu einem völlig neuen Erlebnis werden wird.

Wie wird es sich anfühlen, eine Reise anzutreten, ohne vorher eine mittlere Nervenkrise zu bekommen? Wir sind gespannt.

Falls mich jemand um Rat fragt, was es mit diesen Faltbrettern auf sich hat: Kaufen!

Einziger Nachteil:

Man kann sich fortan nur noch schwer als Held(in) aufführen, wenn man dem Lebenspartner den Stapel gefaltetes Gebügeltes vorführt, denn der sieht nun sehr unspektakulär klein aus, weil die Sachen so flach und glatt zusammengelegt sind.

Änderungsmitteilung

11. Juli 2008

… würde ich es nennen, wenn ich amtsdeutsch für schick hielte.

Tu‘ ich aber nicht.

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