Posts Tagged ‘Oma’

WM: Fifa ohne Herz für Vakhegula-Omas!

11. Juni 2010

Im März hatte ich schon berichtet über die afrikanische Oma-Liga Vakhegula Vakhegula, die dem drohenden Herzinfarkt durch Fußballspielen entkommen will.

Das fiel mir vorhin wieder ein, und ich finde es schade, dass die Fifa nicht die Eier den Mut und Humor hatte, den (more…)

Fußball-Omas zur WM

26. März 2010

Manchmal kommen ja richtig schöne Sachen ins Fernsehen. So, wie neulich im Ersten: Der FC Vakhegula – kickende Großmütter, die beim Training in der Kittelschürze über den Bolzplatz rasen, um dann bei ihren Wettkämpfen in der Oma-Liga mit Trikots in wunderschönen Brüllfarben gegeneinander anzutreten, um dem Bluthochdruck ein Schnippchen zu schlagen und dem Herzinfarkt davon zu rennen.

Das ist doch eine tolle Idee. Statt geduckten Hauptes in die spaßfreie Zone Fitnessstudio zu schleichen, lieber die Bolzplätze stürmen und auch gern einmal den Trainer anzukeifen – eine herrliche Vorstellung!

Letztens am Stammtisch haben wir dann versucht, diese Idee theoretisch nach Bayern zu verpflanzen. (more…)

Aktuelle Politik: Ein Quantum Trost

4. November 2008

… braucht der amerikanische Präsidentschaftkandidat: Die Großmutter von Barrack Obama ist gestorben, und damit ist sie die derzeit wohl prominenteste Grandma überhaupt, hat dieser doch nicht nur neulich seinen Wahlkampf unterbrochen, um noch einmal die Oma zu bereisen – nicht ohne Reporter das Ereignis für die Welt konservieren zu lassen. Nun hat er sogar seinen Wahlkampf noch einmal unterbrechen können, um der Welt die Nachricht vom Tod seiner O(ba)ma mitzuteilen. Das rockt, da kann selbst Bruce Springsteen kaum mithalten.

Omas wie Oma Obama bezeichnet er als stille Helden. Kunststück, also: jetzt.

Es ist natürlich von Vorteil, wenn man so jung für das Präsidentenamt kandidiert, dass man noch eine Oma hat(te), da schielt McCain sicherlich neidisch, denn in seinem Alter kann man natürlich nicht mehr mit einer eigenen Oma aufwarten, da hat man höchstens vier Enkel.

Am meisten von der Kandidatur McCains profitieren wahrscheinlich die hier, doch man wird sehen, wie die Sache ausgeht, und ob sie sich umbenennen werden, wenn es eines Tages vielleicht doch nicht mehr politisch korrekt ist, ein Produkt mit einem so besetzten Namen zu konsumieren – man wird sehen.

So ein Quantum Trost könnte die Frau Ypsilanti nach dem gestrigen Desaster jetzt sicher auch gebrauchen, oder wahlweise die SPD oder die Linke, oder wahlweise die vier rebellischen Muske(l)tiere, oder wahlweise der Wähler in Hessen. So bleibt denen maximal ein trockener Martini, der solidarisch geschüttelt daherkommt, um sich die Katastrophe schön zu trinken: Ein Quantum Prost!