Posts Tagged ‘Kultur’

Bürgerhaus Unterföhring – Kulturziegel öffnet Pforten

26. Juli 2010

Schon lange ist es her, dass hier erstmals über das seinerzeit noch als Großbaustelle vorhandene neue Bürgerhaus in Unterföhring berichtet wurde. Dort hatte ich bereits angekündigt, dass ich mir die Auftaktveranstaltung „Die Orchesterprobe – war die gestern oder im 2. Stock?“ nach Werken von Karl Valentin auf keinen Fall entgehen lassen würde.

Nun ist er nämlich fast fertig, der Kulturziegel. (more…)

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Unterföhring: Das Bürgerhaus kommt mit noch mehr Kultur!

24. Oktober 2009

Gestern flatterte den Unterföhringer Bürgern das neue Kulturprogramm in Papierform ins Haus.

Pünktlich zum zehnjährigen Bestehen des Kulturprogramms in live, echt und 3D wird im Sommer 2010 das neue Bürgerhaus seine Pforten öffnen.
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Ach, Du Heilige …

11. Dezember 2008

Fährt irgendwer noch bis Januar 2009 nach La Palma?

Falls ja: Besuchen Sie Los Llanos de Aridane!

Nicht, dass man Los Llanos, die heimliche Inselhauptstadt und Kulturmetropole der Isla Bonita nicht ohnehin und überhaupt dauernd besuchen sollte, aber noch bis in den Januar hinein kann man im dortigen Kulturhaus eine Weihnachtskrippe bewundern, die man gesehen haben will – da muss man weder Weihnachtsfreund noch christlich veranlagt sein!

Denn diese Krippe ist ein Gesamtkunstwerk – da beißt die Maus keinen Faden ab! Eine riesige Modellbaulandschaft, detailgetreu bis hin zur einzelnen Tomate, perspektivisch grandios gestaltet, stellt einen Teil der Insel dar. Neben der eigentlichen Krippenszene findet man eine Abbildung kanarischer Kultur von Landwirtschaft über Architektur, traditionelle Lebensführung und Bekleidung, etc. Das Ganze eingebettet in eine wundervolle Lichtgestaltung, im Rhythmus weniger Minuten geht hier die Sonne auf und unter, gehen im entfernten Bergdorf im Hintergrund die Lichter in den winzigen Hausmodellen an und aus, erscheint in einer Höhle unweit der Krippenszene eine Projektion eines Engels, die aufgrund der Tatsache, dass sie technisch so gekonnt durchgeführt ist, auch Menschen begeistert, die es mit Engeln genau so wenig haben wie ich.

Wer es bis Januar nicht mehr nach La Palma schafft und auch nicht bis zum nächsten deutschen Winter warten will – wenn eine neue Version aufgebaut werden wird, der kann in meiner Fotostrecke für einen ersten Eindruck spinxen, auch wenn nicht alle Bilder so gelungen sind, aber man kann schlecht gleichzeitig vor Begeisterung quieken und Meisterfotos machen – also, ich jedenfalls nicht.

 

Klappt das mit der Fototstrecke? Ich hoffe das jetzt mal.

Elke lebt jetzt in Scheidung

24. Oktober 2008

Die Spatzen sind heiser, weil alle es schon vom Dach gepfiffen haben, dass das ZDF die Scheidung eingereicht hat, was die Beziehung von Heidenreichs Elke anging, soviel zum Thema „Lesen!“

Die beste Zusammenfassung, die ich heute hierzu gelesen habe, hat schon wieder Petra van Cronenburg geliefert, alle wichtigen Links dazu finden sich bei ihr – außerdem ist es schon spät, meine Finger sind müde.

Obwohl ich ja eigentlich finde, dass es nicht das ZDF war, das die Scheidung eingereicht hat: „Bitte schön, dann wirf mich doch raus, pöh, ich kann dich sowieso nicht mehr leiden, ha! Und überhaupt bist Du peinlich!“.

Ist das nicht die Botschaft des ersten FAZ-Artikels von Frau Heidenreich? Die sich schämte, für das ZDF zu arbeiten? Wer öffentlich posaunt, er schäme sich für seinen Arbeitgeber, der darf nicht damit rechnen, seinen Platz zu behalten – egal, bei welchem Arbeitgeber. Der Arbeitgeber, der das durchgehen ließe, wäre ein schlimmeres Weichei als ein Sender, der in Angststarre verfällt vor den hundert Leuten in diesem Kuhkaff, die angeblich Deutschland repräsentieren und was für Knöpfe die angeblich drücken. Aber beim Nachtreten dann auch noch die Neulackierung des Stuhls und neue Sitzkissen zu verlangen, hilft dann auch nicht.

Liebe Kommentatoren mit den juckenden Fingern:

Doch, ich fand es ungemein richtig, dass Frau Heidenreich Kritik übt. Das Wie ist eine andere Sache! Als erfahrende (<- Das d war eigentlich ein Tippfehler, bleibt jetzt aber wegen Mehrdeutigkeit stehen!) Medien-Frau hätte sie das wissen müssen. Ist hier Stratmanns Else aus der Verdrängungsschublade gehüpft? Dann hätte man aber Satire dranschreiben müssen, wo Satire drin ist. Das weiß ja sogar ich Katzenbloggerin: Schreib „Satire“ daneben, dann kannst Du fast alles sagen, wie und was Du willst, man wird dir fast immer verzeihen.

Außerdem gehen hier zwei Zielgruppen in verschiedene Richtungen: Die da draußen, die das Fernsehen ZDF-Programm schon lange beklagen, und denen aus der Seele gesprochen wird, was immer gut tut. Klar ist das schön, wenn in der Zeitung steht, was man selber schon seit 20 Jahren beim Zähneputzen seinem Spiegel erzählt! Der Brötchengeber muss das aber anders sehen, weil: Ist ja logisch! In meiner lange zurückliegenden Jugend nannte man das Loyalität: Wennze Aaschloch für dein‘ Scheff sachs, bisse am Aasch, verdorri!

Aber hat sie das wirklich nicht gewusst, die Frau Heidenreich? Soll ich glauben, dass sie, die sonst so klug ist und wahrscheinlich dreistellige Anzahlen von Büchern mit ähnlichem Handlungsstrang gelesen hat, das nicht wusste?

Sie war doch schon so lange unzufrieden mit der Sendezeit, wo sich nichts tat, und allem …

Und wo doch der Name jetzt so hoch in den medialen Wahrnehmungsquoten ist: Was passiert in so einem Moment mit dem Marktwert eines Promi? Ich weiß das nicht, ich bin keiner, deshalb frage ich ja.

Und wo jetzt schon Unterschriftenlisten unter offene Briefe ans ZDF gepackt werden, da laufen doch sicher schon irgendwo Telefone heiß um die Frage, ob Deutschlands Bücher-Ikone nicht in eigenen Reihen einen Ehrenplatz besetzen könnte? Ich weiß es nicht. Ich frage mich das.

Beim ZDF läuft jetzt wahrscheinlich eine Runde Quartett. Nicht Literarisches! Aber die Pokerregeln sind kompliziert, und man kann auch um etwas spielen, ohne dass das schwierig ist.

Am Ende der elefantösen Runde wissen wir dann, ob Reich-Ranicki, der ja mit dem ZDF wieder ganz doll lieb ist, den Sendeplatz kriegt. Oder ob vielleicht doch lieber die nette Dame von „Volle Kanne“ endlich ins Abendprogramm wechseln darf (die hat ja morgens immer so dicke Augen, da hat man als Frau Mitgefühl!) und endlich eine eigene Sendung bekommt: „Bilderbücher kucken!“. Mit einer eigenen Gesundheitslektürerubrik „Klostermelisse und Co.“ mit Hademar Bankhofer.

An der Sache mit den verschwindenden i im Internet und der Frage, inwieweit Frau Heidenreich und Herr Reich-Ranicki darin verstrickt sind, bleibe ich natürlich dran. Erste Verdachtsmomente bestehen, ob sich diese erhärten – man wird sehen! Es bleibt spannend.

Übrigens fällt dieser Artikel eindeutig in die Rubrik „Senf on demand“ und wurde bei mir schriftlich beantragt von Sevenjobs.

Richtig sauer!

21. Oktober 2008

… bin ich. So sauer, dass mir die Worte fehlen.

Ist aber nicht so schlimm: Petra van Cronenburg hat die passenden Worte ohnehin schon gefunden.

Und hier gleich noch einmal!

Von mir hierzu nur ergänzend: Herr Reich-Ranicki, ich fühle mich verarscht!

Reich-Ranicki zu klug für Gottschalk

17. Oktober 2008

Ich habe es mir angetan, aus gegebenem Anlass: Ich habe tatsächlich eine halbe Stunde lang Herrn Gottschalk, sein Toupet, und all‘ das, was darunter zu wenig geschieht, ertragen, weil ich hören wollte, was Herr Reich-Ranicki zu sagen hat, nachdem es vor einigen Tagen diesen „Eklat“ bei der Verleihung des deutschen Fernsehpreises gab.

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Grüße zur Dattelner Lichtburg

16. Oktober 2008

Wie ich soeben vernehmen durfte, hat die Lichtburg am Schiffshebewerk im schönen westfälischen Datteln neue Betreiber.

Feines Kintopp, Klassiker und neue Filme, Veranstaltungen vielerlei Gestalt vom FilmClub OstVest bis hin zur Comedyshow NachtSchnittchen bieten sich dem film- und kulturbegeisterten Publikum in und um Henrichenburg, dazu Kunst, Musik, Theater und Sonderveranstaltungen.

Kinder können hier maßgeschneidert Geburtstag feiern.

Petra, Frank: Wir wünschen Euch ganz viel Erfolg mit der Lichtburg, und mindestens genau soviel Spaß!

Wie das kommt, dass eine Unterföhriger Blog-Dokteuse über Euch schreibt? Frank, denk‘ mal scharf nach … Genau: Dem seine Olle ist das!

😉

Schillernde Worte

14. August 2008

Wenn mir nichts Besseres einfällt, schaue ich gelegentlich bei http://www.DigBib.org vorbei und krame dort im Fundus.

Was ich immer wieder gern lese, ist diese wundervolle Zitatensammlung von Schiller und Goethe: Die Xenien.

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Soeben entdeckt!

21. Juli 2008

Bayern, Münchner, Touris!

Glaubt ’s des oder glaubt ’s des net, aber es ist wahr:

Das Theater Heppel&Ettlich in Schwabing, eine meiner Lieblingsbühnen – nicht zuletzt deshalb, weil die mich tatsächlich auch schon mal auf die Bühne ließen, ohne mich mit Tomaten zu bewerfen, aber das wär‘ ja auch blöd gewesen, denn die müssen da ja auch selber putzen, oh, ich schweife ab:

Nochmal:

Das Theater Heppel&Ettlich, eine der coolsten Kleinkunstbühnen überhaupt, zieht eine Sonderaktion durch:

Theater Heppel & Ettlich, Schwabing

Theater Heppel & Ettlich, Schwabing



Na, und wenn man mal auf den Spielplan für die nächste Zeit schaut, dann lohnt sich das doch richtig!

Also, Ihr Kulturbanausen, klappt mal für den einen oder anderen Abend den Rechner zu und guckt mal echten Leuten bei der Kunst zu, statt immer nur virtuell hier bei mir der Vergnügungssucht zu frönen!

Vielleicht sehen wir uns ja dort und schlürfen ein Bier zusammen? Ich bin auch ganz bestimmt keiner der Programmpunkte, versprochen!

Am Samstag, dem 26.07.2008, also am kommenden Samstag, feiert das Heppel&Ettlich übrigens sein berühmtes Kaiserstraßenfest, und da sollte man ja ohnehin hin.

Wer kommt mit?

Beweise

7. Februar 2008

So.

Jetzt kann ich es endlich beweisen:

Der gemeine Bayer ist Teilzeitanarchist.


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