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Obamas Reise in meine Verschissliste

6. November 2008

Hatte ich nicht im Sommer schon gewisse Probleme mit dem Starkult um den inzwischen gewählten neuen Mieter im Oval Office? Ich hatte.

Muss ich doofes Huhn immer soviel Fernsehen gucken und lesen, um mich dann aufzuregen? Ich muss.

Bei Ententv lief nämlich vorhin so ein mir bislang entgangener Redeschnipsel vom Barack Obama, aus dem hervorgeht, wie man das Präsidentschaftsgedöns im Hause Obama interfamiliär hinkriegt und es dabei noch schafft, die Öffentlichkeit zu rühren: Man verspricht den Kindern ein Hündchen, und zwar vor laufenden Kameras.

Ich glaubte meinen Ohren kaum, las aber die Bestätigung für das eben Gehörte im Handelsblatt.

Ist das eklig? Man kriegt Gänsehaut bei den schlimmen Bildern, die da im Kopf entstehen.

Sagte er:

„So, Kind, wenn Du in Papis Wahlkampf immer fein und adrett mitläufst und lächelst, und den Onkels Fotografen immer fein winkst, damit der Papi ganz doll beliebt bei den Leuten wird, dann kauft der Papi dir ein Hündchen, wenn wir ins weiße Haus einziehen!“?

Dachte er:

„Und wenn die Obamas einen süüüüüßen, kleinen Puschihund im Hause haben, dann sehen wir im Fernsehen noch viel sympathischer und perfekter und noch harmonischer aus, und dann kommen wieder die Jungs von der Presse und filmen und fotografieren das, und die Leute im Land sehen das und finden das total süüüüüß und mich finden sie dann auch süüüüß, weil ich so ein lieber Papi bin, der seinen Kleinen einen soooo süüüßen Wauwau schenkt, und was wird man mich dann lieben!“?

Mir wird gerade schlecht.

Jau, jau, jau!

31. Januar 2008

Grad las ich eine Schilderung eines Restaurantbesuchs. Jemand war mit Freunden im Chinarestaurant und listete sie anhand des chinesischen Horoskopes auf. Das las sich sehr zoologisch, (more…)