Posts Tagged ‘Feringasee’

Suchbegriff: „fkk am feringasee nur alte leute“

4. Juli 2011

Soll das jetzt eine Beschwerde sein, oder was? Wissen Sie, da bin ich die falsche Adresse: Wenn es nach mir ginge, wären die nackerten Senioren auf der FKK- Badeanlage am Feringasee hoch und dicht umzäunt, denn ich persönlich finde unbedeckte, schrumplige menschliche Südpole schon aus der Ferne unappetitlich.
Das müssten Sie sich denken können, nachdem ich mich neulich schon über hiesige Badegenehmigungen ausließ.
Außerdem ist der Nacktkult am verbreitetsten bei den 68ern (glaube ich), und die sind, wie der Name schon sagt, inzwischen so um die 68.
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Igitt in Unterföhring?

22. Juni 2011

Liebe Leser,

ich schätze grundsätzlich durchaus neugierige Menschen.

Aber die – wohl des sommerlichen Wetters geschuldete – Häufigkeit der Suchanfragen in meiner Besucherstatistik wie

FKK Poschinger Weiher

oder

Sex Feringasee

erschüttern mich einigermaßen. Noch schlimmere Suchbegriffe werde ich hier wegen Pfui-Bah nicht erwähnen. Pfui-Bah.

Nur soviel: Im Feringasee ficken Fische. Dergleichen meide ich bewusst.

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Boobquake – das Netz bebt, die Erde nicht!

27. April 2010

Die junge Atheistin Jen McCreight vom Blog blaghag.com hat eine ganz spezielle Art von medialem Beben ausgelöst als Reaktion auf die Äußerungen des iranischen Klerikers Kasem Sedighi, laut der „unzüchtig gekleidete Frauen Erdbeben auslösen“. Hierzu gab es meinerseits bereits Hohn und Spott eine Stellungnahme.

Was genau geschehen ist, ist u. a. einem Artikel von SpOn zu entnehmen, hier nur in Kürze:
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Unterföhringer Winterzauber

11. Januar 2009

Nachdem gefühlte 11.000 Suchanfragen die Eislaufmöglichkeiten auf dem Feringasee betreffend bei mir eingegangen sein, kommt hier ein wenig Volksaufklärung inklusive Anschauungsmaterial in Pixelform:

Ja, die Seen sind zugefroren. Alle beide.

Am Poschinger Weiher ist es beschaulich romantisch:

Schön, oder?

Schön, oder?

Und so schön ruhig!

Und so schön ruhig!

Das Foto ist allerdings eine Woche alt, wer glaubt, hier würde nicht geeissportet, irrt – hier ist es bloß kleiner und überschaubarer. Aber aus Erfahrung weiß ich, dass hier heute auch eine Menge Eishockey, Eiskunstlauf, Eisstockschießen und sonstiger Spaß mit gefrorenem Wasser los war.

Heute am Feringasee allerdings war eine Menge los, um nicht zu sagen der (Eis-)Bär:

Familien, Pärchen, jugendliche Horden, Cliquen, Senioren – hier amüsiert sich jeder. Mit Schlittschuhen, Schlitten, Fahrrädern (s. Foto!), Eisstockschießen, Eisspazieren, Schlinderbahn und manch Kleinkind rutschte bäuchlings im Schneeanzug auf dem Eis herum – alle haben Spaß.
Auch aus der Nachbarstadt München sind Eisgäste gekommen, aber das Gros der Besucher am Feringasee waren eindeutig Unterföhringer – denn die Karawane, die in beiden Richtungen zu Fuß oder auf dem Radl die Aschheimer Straße abmaß, war beeindruckend.
Man konnte durchaus zu der Schätzung gelangen, dass mindestens die Hälfte aller Bürger unserer Gemeinde heute am Feringasee war. Ein weiteres Drittel wird am Poschinger Weiher und in den Isarauen unterwegs gewesen sein.
Aber es war ja auch ein Traumwetter  – beißend kalt zwar, aber eingepackt wie die Michelin-Männchen und mit Mütze und Handschuhen, ließ es sich im Sonnenschein gut aushalten.
Zu den Risiken:
An Tagen wie heute, wo das Eis wirklich dick genug für Wintersportfreuden ist, ist der See bewacht, und es sind sehr viele Leute da – das Risiko hält sich in Grenzen.
Aber bitte: Wer immer unter der Woche frei hat, möge bitte auf keinen Fall auf das schmale Brett von Idee bekommen, sich eine schön einsame Stelle (an welchem Gewässer auch immer) zu suchen, um dort allein die Eisfläche zu betreten! Man weiß nie, ob auch hier das Eis trägt, und wenn man mutterseelenallein ist, kann einen keiner retten.
Dass Kinder auf keinen Fall ohne die Begleitung ihrer zuständigen Erwachsenen an zugefrorenen Gewässern etwas zu suchen haben, versteht sich hoffentlich von selbst!
Eltern, dann heben Sie eben Ihren Pöter aus dem Sessel und begleiten Sie Ihre Kinder – frische Luft hat noch keinem geschadet.

Feringasee: (K)ein Wintermärchen

14. Oktober 2008

Eigentlich sollte dieses Blogprojekt mit einem interessanten Interview beginnen. Aber wenn man aus zu verschweigenden Gründen vom Bürgermeister höchstpersönlich und ganz konspirativ für einen bestimmten Zeitraum um Diskretion gebeten wird, dann muss das eben so sein.

Weil aber trotzdem schon Drängler auf der Matte stehen, die es nicht erwarten können, gibt es so lange erst einmal ein Stimmungsbild, das für unsere Gemeinde und die hier herrschende Atmosphäre recht typisch ist. Der Eine oder Andere wird die Geschichte kennen, weil ich sie anderswo schon einmal erzählt habe, aber sei ’s drum:

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