Posts Tagged ‘Esoterik’

Fliege scheitert live bei Lanz

24. August 2011

Nein, ich mag die Sendung Lanz eigentlich nicht, schon des Moderators wegen. Aber beim gestrigen Thema „Fliege-Essenz“ war es eine Pflichtveranstaltung. Zunächst. Denn es wurde unerwartet amüsant. (more…)

Mir tun die Füße weh!

28. Juli 2011

Wahrscheinlich brauche ich eine Quantenheilung (1).

(1) Da, wo ich herkomme, sind Quanten nämlich Füße. Nach dem Sport, speziell im Sommer, riechen diese nicht sonderlich viel besser als wenn Esoterik versucht, sich bei den Physikern mit aufregend klingenden Wörtern einzudecken.

Wenn ich dergleichen lese, tun mir obendrein die Augen weh und ich muss meine Tränenkanäle mit ordentlich Lachtränen spülen.

Im VIKAS-Lexikon der Esoterik tauchen die Quanten und ihre Heiler zwar noch nicht auf, auch nicht unter Fußpflege, aber das wird sich bestimmt bald ändern, dort ist man ja für Vorschläge und Inspirationen immer sehr dankbar.

 

Blog-Empfehlung: Eso-Ulk

27. Juli 2011

Für alle Freunde von Eso-Dingsbums und Eso-Gedöns:

Eso-Ulk ist ein wundervoller Ponyhof für den Eso-Bash-Genuss zwischendurch und am Stück! Mit gutgespitzter Tastatur bekommt man dort genau das, was der Name verspricht.

Von Spökenkiekerei über Homöoschallalie bis Astrolügie – dort steht fässerweise Kakao zum Durchziehen, deshalb habe ich dies Meisterwerk mal gleich auf die Blogrolle genommen.

Noch mehr davon auch hier auf wordpress: Stattschamanen.

Esoterik-Maschine: Betrüger verhaftet!

21. April 2010

Der Polizeireport des BR ist doch immer wieder lesenswert:
In der Schweiz verhaftet und an die Münchner Justiz überstellt wurde ein 60-jähriger, dem es gelungen ist, über 60 Leichtgläubige davon zu überzeugen, er habe einen „Erdmagnetfeld-Motor“ entwickelt, eine Wundermaschine, die ihre „Energie“ ausschließlich aus dem Magnetfeld der Erde beziehen sollte.
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Radiästhesie: Mit der Rute

5. Februar 2009

… haut Florian Freistetter gewohnt charmant auf die Wünschelruten-Mafia ein.

Mein Fazit über den äußerst lesenswerten Artikel:

Radi-Ästheten sind gar keine Kleingärtner im Wettbewerb um den schönsten Rettich. Leider.

Mir wollte vor ein paar Wochen auch jemand die Tasche vollquatschen über Die-mit-der-Rute-gehen. Statt ihm übers Maul fuhr ich den Menschen mit geheuchelter Begeisterung an die Wand mit dem Tipp, er solle diesem grandiosen Wasseraufspürer doch Reichtum gönnen und ihn zu James Randi schicken, auf dass er sich die Million holen möge. Begeistert zog derjenige von dannen.

Manchmal bin ich nämlich einfach zu müde für sinnlose Diskussionen.

Geistervertreibung bei Maischberger?

5. Januar 2009

Soeben bei der GWUP entdeckt:

Bei Frau Maischberger wird es heute  (eingeschobene Aktualisierung:) morgen abend, also am 06.01., also am Dienstag, also am Dreikönigstag interessant:

Herr Prof. Köbberling kloppt sich mit Esos und der Herr Hirschausen spielt auch mit.

Notiz von mir an mich:

Wer lesen kann, ist schwer im Vorteil, wer sich konzentieren kann, hat Siegerpotential, wer sich nicht konzentrieren kann, muss die Größe haben, sich selbst zu korrigieren, notfalls öffentlich! Aber ich verzeihe mir. Meine Leser hoffentlich auch.

Wissenschaft: Missverständnis über Quantentheorie

8. November 2008

Weil der neugierig geborene Mensch sich ja gern mit Informationen versorgt und das Internet wundervolle Möglichkeiten hierfür bietet, liest man natürlich fleißig mit bei Themen, die interessant sind, ohne dass man selbst Experte dafür sein muss.

So stolpert man im Blogiversum wie auch in der restlichen Welt mitunter auf kontroverse Diskussionen, bei denen offensichtlich unüberbrückbar verschiedene Weltbilder aufeinander prallen.

In den Kommentarspalten zu Artikeln bestimmter Themenbereiche kollidieren immer wieder die Befürworter der Homöopathie mit den Auffassungen derer Gegner, weil Erstere sich bemüßigt fühlen, das imposante Wort Quantenphysik in ihre Argumenation einzubauen, woraufhin sie regelmäßig von Seiten der Wissenschaft in die Nase gebissen würden, wäre die schützende Scheibe des Bildschirms nicht dazwischen.

Muss denn wieder erst die gemeine Westfälin daherkommen, um den Zwist zu beenden?

Es ist nichts weiter als ein Missverständnis! Wer schon einmal Menschen aus dem rheinisch-westfälischen Sprachraum auf freier Wildbahn beobachtet hat, der weiß, dass diese ebenfalls sehr vertraut mit dem Begriff Quanten sind.

Das Problem des Zwistes zwischen Wissenschaftlern und Esoterikern hat seinen Kern darin, dass neben der allgemein bekannten wissenschaftlichen Beschäftigung rund um die Quantenphysik die ursprüngliche anders geschriebene Solche auf einen Begriff für eine alte indische Lehre zurückgeht.

Ein Zeitgenosse und Cousin Buddhas, der einstmals sehr berühmte Swami Rama Lama Ding Dong begründete seinerzeit die Lehre der Quantenfüßik.

Als sogenannter Naturforscher (er war von Natur aus forsch!) entdeckte er den Leitsatz „Je Käse, desto Fuß“ als universale Weltformel, die so manches erklärt. Unter anderem auch, warum seine Existenz aus olfaktorischen Gründen aus den gemeinhin bekannten Geschichtsbüchern getilgt wurde: Zu emissionslastig waren seine Experimente rund um den Versuch eines Nachweises, dass eine Sache schon Hand und Fuß bekäme, wenn man nur genügend Käse darüber verzapfte.

Auch erwiesen sich die Versuchsreihen als Reinfall, mit denen er aus der Tatsache, dass ein lange gelagerter Weichkäse läuft und läuft, abzuleiten versuchte, dass man hieraus einen Treibstoff für den VW-Käfer entwickeln könnte, da dieser erst in der 1. Hälfte des 20 Jahrhundert erfunden wurde. Was den alten Indern natürlich genauso wenig half wie das monatelange Sitzen unter einem feigen Baum durch Buddha, aber wenn den Leuten eine Sache stinkt, dann ist es Käse.

Später begann dann das aus der Sprachwissenschaft hinlänglich bekannte Phänomen der Lautverschiebung, und die Liebhaber exotischer Heilslehren, die durch all die Räucherstäbchenschwaden jetzt auch nicht soo deutlich sehen konnten, begannen irgendwann, die Quantenfüßik als Quantenphysik zu lesen, so dass das Unheil mit der anderen Quantenphysik, die als reine Buchstabenmenge betrachtet, der lautverschobenen Quantenphysik ja täuschend ähnlich sieht, seinen Lauf nahm.

Die Aufzeichnungen über diese frühen Versuche, Quantenfüßik zu betreiben, sind leider verschollen und wären sicher für immer vergessen gewesen, wenn sie mir nicht so gerade noch wieder eingefallen wären, und da kann man einmal sehen, was für ein Glück das ist.

Medien-Markt öffnet seine Pforten!

3. November 2008

Wie vor kurzem angekündigt, eröffne ich hiermit feierlich die erste Niederlassung meiner neuen Firma

Medien-Markt,

der Esoterik-Fachmarkt für das moderne Medium.

Die ersten Produkte sind im Lager vorrätig und können ab sofort mittels des untigen Formulars hier bestellt werden:

Wie ich nach einsekündiger Überlegung jahrzehntelanger Forschungsarbeit der Fachwelt der Astrologen schon mitgeteilt hatte, müssen sämtliche Horoskope neu geschrieben werden, da der Mars aufgrund einer Falschmeldung der Römer irrtümlich mit aggressiven, kriegerischen Tendenzen in Zusammenhang gebracht wird, obwohl dort seit Jahrtausenden kein Krieg mehr stattgefunden hat.

Obendrein teilte sich mir die Offenbarung mit, dass der Friedensplanet Mars natürlich nicht zum Spaß um die Sonne kreist, sondern eine wichtige Aufgabe erfüllt: Er steht in telepathischem Kontakt mit speziellen Steinen auf der Erde, deren Vorkommen an einem geheimen Ort sich natürlich nur mir offenbart hat, was von der Auserwähltheit kommt.

Friedenssteine, versch. Ausführung, nur 499 €/St.

Friedenssteine, versch. Ausführung, nur 499 €/St.

Wenn auch Sie nicht schuld daran sein wollen, dass auf unserem Planeten Kriege geführt werden, bestellen Sie noch heute Friedenssteine. Erst wenn alle Menschen auf der Erde mindestens einen solchen Friedensstein besitzen und natürlich tüchtig daran glauben, wird der Weltfrieden möglich sein!

Friedenssteine – mit der Kraft des Mars gegen Krieg und Leid in der Welt!


Mein zweites Produkt für alle, die sich von der bösen, bösen Wissenschaft abgewendet haben, ist für all diejenigen gedacht, die sich irgendwie so nicht ganz wohl fühlen: Sie leiden unter Wehwehchen und unter der Tatsache, dass die Homöopathie umstritten ist, und alle lachen Sie aus? Kein Wunder: Sie haben jahrelang das falsche Produkt gekauft! Deshalb stelle ich Ihnen heute meine Weiterentwicklung der homöopathischen Lehren vor. Ihr Homöopath hat Ihnen Globuli verkauft mit dem Argument, dass je höher die Potenzierung, sprich: Verdünnung, von Wirkstoff ist, desto größer die Wirkung des Präparates sein müsste? Nun, das stimmt. Die logische Weiterentwicklung ist jedoch, dass die höchste Wirkung gegen Ihre Verstimmung bei garantierter Wirkstofffreiheit eintritt!

Ich garantiere Ihnen, dass mein innovatives Präparat nicht einmal in die Nähe von irgendeinem Wirkstoff gekommen ist, und deshalb die volle Macht der Homöopathie entfalten kann. Um mein hochwirksames Medikament von anderen Produkten unterscheidbar zu machen, entschied ich mich, es in einer völlig neuen Form auf den Markt zu bringen, damit Produktfälscher Ihnen keine normal-homöopathischen Kügelchen-Kinkerlitzchen unterjubeln können:

Würfeli - viel wirksamer als Globuli dank Wirkstoffreiheit!

Würfeli - viel wirksamer als Globuli dank Wirkstofffreiheit! Nur 150 €/St.!

Wenn Sie also schlecht geschissen haben sich unwohl fühlen, gehen Sie zum Arzt, lassen Sie sich Medikamente verschreiben, nehmen Sie sie, nehmen Sie ein Würfeli dazu und erzählen Sie all Ihren Freunden, wie toll ich Sie geheilt habe!

Bestellen Sie noch heute bei:

Medien-Markt

Der esoterische Fachmarkt für das moderne Medium!

Wir hassen Schulmedizin!

Alles zu 20 % aus Tiernahrung!

Ähnliche Artikel finden Sie in der entsprechenden Fachabteilung.

Neue Heilmethoden

25. September 2008

Eine meiner liebsten Kommentarspalten im Blogiversum ist und bleibt ja die Homöopathie-Diskussion auf dem Science-Blog Kritisch gedacht von Ulrich Berger.

Hier hat just vorhin ein geschätzter Kommentator namens E. Berndt einen ganz hochgradig unterhaltsamen Link abgesetzt zu einem neuen Zweig des Unkrautgewächses Homöopathie, wofür an dieser Stelle mein Gatte herzlich danken lässt, denn nun hat er etwas, was er morgen in der Kaffeepause seinen Kollegen zur Erbauung vorspielen kann.

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