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Kalendernotiz Amtsantritt Obama

20. Januar 2009

Notiz von mir an mich:
Nicht vergessen, morgens vor dem Einschalten des Fernsehers einen Eimer unters Gerät zu stellen – Barack Obama tritt in den USA das Präsidentenamt an.

So, wie sich die heilige Familie in den letzten Monaten in den Medien präsentiert hat, wird es Sülz regnen zuhauf – das ist nicht gut fürs Laminat.

Sicher, Obama ist das Bessere, was den USA passieren konnte. Ob man nun Richtung McCain oder Richtung Ms. Clinton schielt.

Aber die Peinlichkeiten um Oma, Hundchen, Leibwächter seine Oma, Töchterleins und die mild- und wohltätige Gattin dieser so perfektinszenierten Superfamilie schnüren einem den Hals zu und machen einen verdammt schalen Geschmack beim Gedanken an das, was da noch kommen mag: Fremdschämen kündigt sich an.

Oh, oh, wenn da ein Patzer passieren sollte. Oder irgendwer doch noch irgendwas auspackt. Hoffentlich lässt er keine Praktikantinnen ins Büro. Und nicht, dass sich irgendwelches Fitnesstrainingspersonal in den Weg des Heilands legt.

Sollte bei irgendeiner Fernsehübertragung jemand aus dem Obama-Clan mit den Schultern wackeln, wird es wohl daran liegen, dass das beginnende Flügelwachstum einen leichten Juckreiz auslöst, nicht wahr.

Na, dann singen wir morgen früh nachher fein zusammen unser Liedchen für den Heilsbringer:

‚t is the starlet Obama! Oh, long may he wave
o’er the land of the fee where your gun makes you safe.

Nein, da fehlt kein r, das ist so gemein(t).

Ich gönne der afroamerikanischen Bevölkerung in den USA von Herzen, einen afroamerikanischen Präsidenten feiern zu dürfen. Aber wenn ich ganz ehrlich bin: Ich hätte denen etwas Besseres gewünscht.
Nicht so ein Klischee wie aus einem Disney-Themenpark.

Denn wenn ich im Fernsehen oder in der Zeitung (jaha, man kann das Wort Medien auch einmal auslassen!) Familienfotos von den Obamas sehe, meine ich immer, Pluto, Donald, Bambi und Cinderella drumherum stehen zu sehen.

Auch ein kluger Spruch zum Thema.