Posts Tagged ‘Atheismus’

Deutsches Recht gilt auch für Bischöfe!

25. August 2011

… dass dies gilt, ist eine Kröte, die der Regensburger Bischof Gerhard Ludwig Müller nun zu schlucken hat, wie bei Brights zu lesen ist.
Drei Jahre dauerte der Rechtsstreit mit dem Buchautor Michael Schmidt-Salomon, nun hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig entschieden, dass

„die religiöse Äußerungsfreiheit, auch soweit es um eine Predigt geht, keinen absoluten Vorrang vor den Belangen des Persönlichkeits- und Ehrenschutzes“

geniesse. Damit wurde die Beschwerde des Regensburger Bischofs gegen ein Urteil des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofes abgewiesen.
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Das Neueste von Aggressiven Atheisten

30. Juni 2011

Weil ich heute faul bin, reiche ich einfach weiter, was meine Aggressiven Atheistischen Mitblogger so zu sagen haben:

Mein Freund, der Papst berichtet mit Stolz über den Umgang seiner Hirten mit dem kleinen Schwarzen.

In den Staunmeldungen wird eifrig Modeberatung für den trendigen In-Papst von heute betrieben. Folgte dieser den hier empfohlenen Stylingtipps und -tricks, würde er aber nicht mit dem kleinen Schwarzen kommen.

Medizinalrat Prof. Dr. von Pé plant Großes, er macht Benedikt dem XVI., Frau Käßmann und ihren Freunden, aber auch dem Judentum und dem Islam, dem Dalai Lama und allen anderen Glaubenlassern heftig Konkurrenz.

In Dulsberg-Nord entdeckt man so mancherlei und Jesus. Dass Glaube gut gegen Orthografie und Grammatik hilft, wird hier eindeutig bewiesen, somit kann man sich sogar den Gang zum Homöopathen sparen: Legasthenie ist machbar, Jesus wird es schon richten.

Von höchster, un-überschaubarer Relevanz ist die schlechte Laune beim Tennis ohne Netz. Sehr erhellend und hoffentlich hilft ’s.

Die Brights interessieren sich dafür, ob Luther katholisch wird. Die Frage ist nur, wie der Vatikan da die Kirchensteuer einziehen will.

Update: Der Postillon geht aufs Ganze und stylt gleich Jesus zum Sex-Symbol mit zwei Geschlechtern um. Angeblich stehen 15,8 % der Frauen, die Jesus als potentiellen Matratzensport-Partner betrachten, auf „sexy Narben“. Alle anderen stehen auf religiöse Typen. Die mit dem Narben-Fetisch machen mir da, ehrlich gesagt, weniger Sorgen.

Frauen WM: Fußball ist besser als Religion!

25. Juni 2011

Morgen geht es los, die Fußballfrauen um Silvia Neid treten an, die 2006 und 2010 auf Platz 3 gelandete Herren-Mannschaft erneut zu rächen und möglicherweise mit dem 3. WM-Titel in Folge einen Hattrick zu landen. Das Stadion wird voll beim Auftaktspiel gegen Kanada, in vielen Städten Deutschlands gibt es wieder Rudelgucken, und in wievielen Privathäusern, Gärten etc. die Menschen zusammenfinden, um mitzufiebern, weiß ich jetzt auch nicht.

Ich bin dabei, wenn um 18.00 Uhr angepfiffen wird. Also, vorm Fernseher.

Vielleicht im Garten, mit den Nachbarn, bei Scheißwetter drin, auch mit den Nachbarn. Leidenschaftlich: Schlaaaaand, oh, Schlaaaaand, ich bin von dir begeistert! (Letzteres bezieht sich ausschließlich auf die beiden Fußball-Nationalelfen – ob die übers Spielfeld fliegen können? Egal!)

Nicht, weil Frauen-Fußball meine größte Leidenschaft wäre. Aber weil man beim Fußballgucken so schön leidenschaftlich sein kann. Ein Gemeinschaftserlebnis in einer großen Gruppe, mitfiebern, Hymnen singen, Aufregung („Mach ’n rein! Los, lauf, lauf …!“, „Boah, zwischen die Pfosten, nicht drumherum, Kerlokiste!“), Jubeln – also: Aufspringen, laut kreischen, Toooor! und Jaaaa! brüllen (im öffentlichen Raum, ohne angestarrt oder verhaftet zu werden!). (more…)

Lkr. München: Vom Niedergang der katholischen Kirche!

9. Juni 2011

Wie auf dem Blasphemieblog zu lesen ist, fürchtet sich Bischof Müller vor AA.

Nee, nicht vor Exkrementen. Auch nicht vor Anonymen Alkoholikern.

Bischof Müller hat Angst vor Aggressivem Atheismus. Ausgeübt von Aggressiven Atheisten. Er hat Angst, dass aggressive Atheisten den Papstbesuch in Berlin stören könnten.

Wenn der wüsste!

Hier in Bayern ist es nämlich schon viel schlimmer: Jaha! (more…)

Comeback als Religiöse?

20. Mai 2011

Falls es irgendwen gibt, der mich während meiner Blogpause vermisst hatte: Wenden Sie sich bitte mit Dankschreiben an Florian Freistetter, auch bekannt als Astrodicticum Simplex und SPON.

They made my day. Ich habe mich über die Artikel und die dazugehörigen Kommentare (bei SPON im Forum) dermaßen amüsiert, dass ich mich inspiriert fühle, darüber nachzudenken, ob Religion nicht vielleicht doch ein tolles Hobby wäre.

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Ketzer kriegen was auf die Ohren!

7. April 2010

Und zwar vom Allerfeinsten:

Wer wundervollen, kritischen Gesprächen über „Gott“ und Glaubensgedönse lauschen möchte und ein Freund von Religionsbashing auf höchstem Niveau ist, der begebe sich hierher, lausche und genieße.

Ich hatte heute sehr viel Spaß und Freude damit und empfehle den Ketzerpodcast namens Ketzer 2.0 deshalb wärmstens.

Deutschland wird immer gottloser!

27. Oktober 2009

Vorgestern hatte ich mich geoutet, nicht an Fabelwesen aus antiken Legendensammlungen zu glauben. Das kommt unter anderem davon, dass ich immer ganz furchtbar doll lachen muss, wenn ich diese absurden Geschichten lese.
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The Out Campaign: Gib mir ein A!

25. Oktober 2009

Nun, so ganz stimmt das nicht. Eigentlich habe ich es ein bisschen bei Achter geklaut, obwohl der seines noch hat und deswegen jetzt nicht chter heißt.
Denn Achters A ist ein weitergereichtes von The Out Campaign.

A wie Atheist: Yes, I am!

A wie Atheist: Yes, I am!

Dieses A (also dieses meines hier) sagt dem Rest der Welt: Ja, ich bin Atheist(in). Danke, ich möchte nicht bekehrt werden, und geh‘ mir nicht auf die Eierstöcke mit Geschichten von allmächtigen Märchenfiguren und sonstigem Voodoo. Nein, ich habe keine heimliche Sehnsucht danach, an etwas glauben zu wollen, mir reicht es zu glauben, dass es vielleicht gleich regnet, wenn sich der Himmel zuzieht, ich aber noch nicht weiß, ob wirklich Wasser vom Himmel stürzt. Punkt.

Weil es außerdem ein ausgesprochen hübsches A ist, das Richard Dawkins da für seine Kampagne ausgesucht hat, werde ich es mir mal gleich in das Randgeschehen meines Blogs tätowieren.

No Gods around

12. Januar 2009

Bei cimddwc fand ich gerade etwas sehr Hübsches:

Einen Aufruf, auch eine deutsche Version der Atheist Campaign auf die Beine zu stellen.

Näheres dazu gibt es auf dem Brights Blog.

Feine Sache, das.
Wäre es nicht großartig, ein Gegengewicht zu haben für all die nervigen Plakate mit Religionsgeschwafel? Wäre es nicht prima, wenn Kinder und Jugendliche ein wenig deutlicher gezeigt bekommen, dass das, was Familien, Pfarrer, Lehrer erzählen, nicht zwingend stimmt.
Und falls ihnen das Gefühl „ich glaube“ fehlt, dass das weder schlimm noch falsch ist und dass sie schon gar nicht allein damit sind?

Und wenn einige Menschen mit der Nase darauf gestoßen werden, dass es Menschen gibt, die ohne den Anblick gefolterter Kadaver oder ohne tägliche Niederwerfungen – ob jetzt gen Mekka oder Richtung Nirvana – leben, ohne sich in mörderische Monster oder ähnlich Gruseliges verwandeln, ist es ja sicherlich auch kein Schaden.

Zeigen wir Gesicht: Es gibt uns!

Ich bin Atheistin. Und das ist gut so:

Warum sollte man seine Zeit damit verschwenden, etwas zu glauben, wo es in der Welt doch soviele Dinge zu wissen gibt?

Ach, ja:
Ich glaube tendiere zu der Annahme, dass Religionsgemeinschaften nur deshalb so stark in den Gesellschaften der Welt vertreten sind, weil sie Gemeinschaften gründen.

Vielleicht sollten Atheisten das auch tun – den „Club der bekennenden Atheisten“ oder so etwas. (<— Nein, das meine ich nicht wirklich so: Das ist nur eine kleine Albernheit meinerseits!)