Präsidentenposten: Die Käßmann?!


Kaum hat sich Bundesleberwurst Bundespräsident Köhler in den wohldotierten Ruhestand zurückgetreten, da gehen die Spekulationen um die Nachfolge los.

Laut Spiegel schlägt die SPD die ebenfalls schon einmal zurückgetretene Ex-Bischöfin Käßmann vor! Da schnellen einem doch die Brauen Richtung Haaransatz.

Das brauchen wir gewiss, um Deutschland zu repräsentieren: Eine Predigerin, die nachts besoffen mit dem Auto durch die Gegend rast – tolle Idee!

Hat die SPD ebenfalls zu tief ins Glas geschaut? Oder wie kommt man auf ein so schmales Brett?
Und hat Deutschland nicht auch so schon genug Probleme, Kirche und Staat so zu trennen, wie es das Grundgesetz eigentlich vorsieht?
Hat Horst Köhler sein Amt nicht schon genügend dazu missbraucht, penetrant auf die Religionsdrüse zu drücken? Muss dann auch noch eine Pfarreuse das höchste deutsche Repräsentationsamt bekleiden und Gesetzestexte ab“segnen“?

Die CDU dagegen wünscht sich Frau Von-der-Leine von der Leyen, aber die Vorstellung, dass die ins Ausland fährt und man dort glaubt, alle deutschen Frauen wären so und wir hätten hier alle einen imaginären Klaviernotenstapel unterm Arm, ist ebenfalls gruselig.

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13 Antworten to “Präsidentenposten: Die Käßmann?!”

  1. daRONN Says:

    Ich bin noch immer für Hape Kerkeling (nicht in seiner Rolle als Horst Schlämmer).

  2. Doktor Peh Says:

    Ich denke da an jemanden, da braeuchte man noch nicht mal die Visitenkarten zu aendern.

  3. Guildo Horn wird Bundespräsident Says:

    […] wird nun seine Nachfolge heiß diskutiert. Unter anderem sind Lena Meyer-Landrut, Stefan Raab, Margot Käßmann und Hape Kerkeling im Gespräch. Den genialsten Einfall hatte aber Prof. Dr. von Pé: Wenn wir […]

  4. Herr Teddy Says:

    Ich bin für Loriot!

  5. verhaltensoriginell Says:

    Stefan Raab, da wissen wir wenigstens dass er nicht lügt, da er nicht denkt bevor er redet…

    • Frank J. Says:

      Hatten wir das nicht gerade — und ziemlich erfolglos mit Köhler? Seine mit Wirtschaftsinteressen vermengelten Äusserungen zu Bundeswehreinsätzen hörten sich genau so an.

      Woher soll ich wissen, was ich meine, bevor ich höre, was ich sage?

      -Frank

  6. carluv Says:

    Nicht zu denken vor dem Reden ist aber kein Alleinstellungsmerkmal.

  7. Frank J. Says:

    Also nein, Frau Buchstaeblich, hier liegen Sie falsch: Besoffen nachts mit dem Auto rasen — repräsentiert das nicht weite Teile unserer Bevölkerung?

    Das wäre nur noch zu toppen von dem „Handy“-Verkäufer im Media-Markt mit Schnauzer, Vokuhila, rotem Jackett, Premiere-Abo und Ballermann-Sehnsüchten. So einer als Buprä — das wär’s, wenn es um einen tatsächlichen Repräsentanten unserer Gesellschaft ginge.

    Möllemann wäre vielleicht so einer gewesen, aber der kann nicht, denn er macht ja gerade Abitur — ähh, nee, das war noch eine alte Tickermeldung …

    -Frank

  8. rolandschwarzer Says:

    Pah! Wenn hier einer Präsident wird, dann doch wohl ich!

  9. Richard Synn Says:

    Wer nach Österreich geschaut hat, weiß, dass, wer nachts besoffen im Auto unterwegs ist, beste Chancen hat, eine hohes politisches Amt zu bekleiden; bzw. dass das eine das andere nicht ausschließt. Natürlich nur, wenn man trotz Alk Linkskurven gut beherrscht (was nicht in jedem Fall gelungen ist). Insofern sollte man das bei Frau Käßmann erst einmal sicherstellen…

  10. 6kraska6 Says:

    Ich weiß gar nicht, was Ihr habt: Wird Frau Käßmann BuPrä, fährt sie niemals mehr selber. Das wär doch schon was…

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