CDU: Mit Kreuz und Kopftuch – die Ewiggestrigen


Herr Wulff,
ich werde eher versuchen, mir die Fußnägel abzukauen als Ihnen zu erklären, warum Ihr Zurückpfiff an Ministerin Özkan eine grottendumme Entlarvung des konservativen Muffs der CDU war.

Frau Özkan,
wenn Sie jetzt glauben, Sie hätten sich selbst einen Gefallen getan, indem Sie brav zu Kreuze gekrochen sind: Vergessen Sie es! Machism rules – das werden Sie ab jetzt noch viel mehr spüren.

Liebe CDU,
wenn Sie glauben, dass Ihnen auch nur irgendein Mensch glaubt, Sie wären zu Weiterentwicklung und Umdenken in der Lage: Wie niedlich!

Falls Sie einen Vorschlag brauchen, um nachträglich doch noch im 21. Jahrhundert anzukommen: Intelligent wäre es, die Kreuze in Kopftücher einzuwickeln und diskret als Sondermüll beim nächstgelegenen Wertstoffhof zu entsorgen.

Oder sind Sie in der Lage, Deutschland auch nur ein einziges Kind zu präsentieren, dass durch Kopftuch oder Kreuz eine bessere Lernleistung oder einen höheren Integrationsgrad vorzuweisen hätte?

Klare Worte findet auch Schaps

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12 Antworten to “CDU: Mit Kreuz und Kopftuch – die Ewiggestrigen”

  1. limportant Says:

    Ich bin bereits seit der Kopftuch „Affäre“ in Baden Württemberg der Meinung, daß es Zeit ist, an öffentlichen Schulen die Kreuze ebenfalls zu entfernen.

    Bzgl. der CDU denke ich aber doch, daß viele Menschen den Politikern zustimmen, wenn sie die designierte Sozialministerin in dem Punkt zurückgepfiffen wird. Die Angst, da0 etwas die eigene kulturelle Identität in Frage stellen könnte ist einfach zu groß.

  2. Himmelhoch Says:

    In der Nazizeit schoben die Deutschen den Juden alles in die Schuhe. Jetzt werden andere Randgruppen dafür benutzt, besonders beliebt die Ausländer, die den „armen“ Deutschen ja angeblich von Arbeitsplätzen bis zu Wohnungen alles wegnehmen.
    Die „Sondermüllentsorgungsidee“ gefällt mir.

  3. verhaltensoriginell Says:

    Kreuze in Kopftücher einwickeln und zum Sondermüll geben und die Bibeln und Religionsbücher gleich mit!
    Religionsunterricht hat an staatl./öffentl. Schulen nichts zu suchen. Ethik wäre eine Alternative und Naturwissenschaften, da gibts Nachholbedarf!

    • limportant Says:

      Letztere Aussage ist falsch, vor allem da darin unsere kulturellen Wurzeln liegen. ich halte es für notwendig, Religionsunterricht zu haben, damit wir lernen, diese zu verstehen.
      Allerdings sollten für weitere Religionen einen staatlich kontrollierten Religionsunterricht verpflichtend eigeführt werden: Zuallererst der Islam wäre hier zu nennen.

      • Himmelhoch Says:

        Ein wenig kann ich das bejahen. Ich bin vor Jahren mit einem absolut atheistisch aufgewachsenen Mann von Passau nach Wien geradelt und habe viele Kirchen mit ihm besucht. – Er konnte mit keinem Symbol, keiner Figur, rein mit nihts was anfangen. Daran merkte ich, dass normales Religionswissen über viele Religionen zur Allgemeinbildung gehören sollte.

      • verhaltensoriginell Says:

        Nein, die Aussage ist nicht falsch, im Ethikunterricht wird auch Wissen über Religionen vermittelt, desweiteren ist das primär Aufgabe des Elternhauses und nicht der Schule. Schule ist und bleibt familienergänzend und nicht ersetzend.

        Religionsunterricht ist (wenn heute auch eine moderate) Form der Indoktrination! Die Kinder sollen selbst entscheiden ob sie glauben wollen und was sie glauben wollen…

        • Himmelhoch Says:

          Es sollte keine Glaubensvermittlung stattfinden, sondern Aufklärung über Bedeutung und verschiedenes. Dieser Mann ist in der DDR – wie so oft üblich – vollkommen religionslos aufgewachsen und hat sich freiwillig nie damit beschäftigt. – Doch als halbwegs gebildeter Mensch sollten einem „Apostel, Evangelisten, Kanzel oder sonstwas“ doch wenigstens etwas sagen. – Die Kinder sollten im Reli nicht zum Glauben gezwungen werden, sondern genau so Wissen vermittelt bekommen wie im Biounterricht – Sexualität könnte doch auch zu Haus erklärt werden, wird es aber sicherheitshalbr in der Schule noch mal.

  4. bee Says:

    Ah nein, jetzt wissen wir’s ja. Sie war über den Gegenstand ihrer Äußerungen „nicht informiert“. Das Lächerliche ist ja nicht, dass dem so wäre – schließlich erlebt man alle Naslang politisches Prekariat, das nur im Falle von Nichtwissen so richtig die Fresse aufreißt – sondern dass man es der Kruzitürkin als wohlfeile Entschuldigung in den Mund legt.

    Weil es so glaubhaft klingt.

    • buchstaeblich Says:

      Dass sie sich überhaupt für eine Meinungsäußerung auf Nachfrage in einem Interview zu entschuldigen hatte, ist ein Hammer! Und die Süffisanz, die Herr Wulff bei der nachträglichen diesbezüglichen TV-Stellungnahme mit seinem Gesichtsausdruck zur Schau gestellt hatte, war durchaus geeignet, des Zuschauers Zwerchfell gen Mandeln zu drängen.

  5. Schaps Says:

    Das beste an der Sache war noch Wulffs Aussage, nachdem er Frau Özkan „zurückgepfiffen“ hat. Jetzt wird sie eine sehr gute Ministerin werden! Ja klar, das glaub ich auch…sie wird jedenfalls eine super Marionette! Und Herr Wulff sollte den Preis für den verlogensten Politiker der letzten Woche bekommen.

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