Deutschland wird immer gottloser!


Vorgestern hatte ich mich geoutet, nicht an Fabelwesen aus antiken Legendensammlungen zu glauben. Das kommt unter anderem davon, dass ich immer ganz furchtbar doll lachen muss, wenn ich diese absurden Geschichten lese.

Vorhin meldete sich in der dortigen Kommentarspalte der Schaps und fragte nach, wie es denn aussehe mit der zahlenmäßigen Entwicklung des Anteils der Atheisten in Deutschland.

Ich habe mal ein wenig gestöbert, und gefunden, dass 25 % der Deutschen nicht glauben, dass es einen Gott gleich welcher Couleur gibt.

Und dann fand ich noch eine interessante Tabelle, von der ich hoffe, dass sie so stimmt.

Diese Tabelle enthält die demografische Entwicklung der Mitgliedszahlen der verschiedenen Konfessionen, bzw. den Anteil der Konfessionslosen in Deutschland.

Ganz wichtig: Konfessionlose sind nicht dasselbe wie Atheisten. Konfessionlos bedeutet nur, dass jemand keiner Religion angehört, derjenige kann aber trotzdem glauben, dass irgendeine Wesenheit oder der böse Watz oder wer/was auch immer umherschöpfert.

1970 gab es gerade mal 3,9 % Konfessionslose als Bevölkerungsanteil in Deutschland,
1990 (neue Bundesländer!) waren 22,4 %,
2008 waren es schon 34,1 %.
Das bedeutet ein Anwachsen auf mehr als ein Drittel der Bevölkerung.

Gleichzeitig schrumpften die Katholiken im selben Zeitraum von 1970 noch 44,6 % über 35,4 % in 1990 bis auf 30 % 2008.

Die Protestanten machten 1970 49 % der Bevölkerung aus, 1990 lagen sie bei 36,9 %, 2008 nur noch bei 29,9 %.

Dann gibt es noch um die 107.000 Juden (so ungefähr, ohne Gewähr), 3,5 Mio. Moslems und diverse kleinere Glaubensvereine, wie jeder selber in der Tabelle nachgucken kann.

Also: 34,1 % Konfessionsfreie, bzw. 25 % Atheisten – da fühlt man sich doch gleich nicht mehr so allein, fragt sich aber trotzdem, warum die Alltagswelt derart von Glaubensgedöns vollgekleistert sein muss.

Auch noch interessant zu wissen wäre, wieviele Atheisten auf dem Papier in der Kirche als Mitglied geführt werden, weil sie lediglich zu faul sind, das Austrittsprocedere durchzuziehen, oder aber Repressionen in der Familie oder sonstigen Umgebung fürchten. Weiß das jemand? Für Ergänzungen via Kommentar bin ich dankbar.

Zwar bekommen Gläubige mit 1,9 ein statistisches halbes Kind mehr als Nichtgläubige, die sich mit 1,4 Kindern begnügen, andererseits lässt die Entwicklung in unserem Land, die deutlich zeigt, dass Glauben deutlich auf dem absteigenden Ast ist, und dass Aufklärung, selbständiges Denken und Entscheidungsfreiheit die Scharte mit der geringeren Vermehrungsfreudigkeit locker auswetzen.

Man kann sich also nicht nur via Biologie vermehren, intelligente Gespräche funktionieren offensichtlich auch. 😉

Update:
Soeben gibt es neue Zahlen im Teletext der ARD:
Kirchenaustritte

Nicht schlecht, oder?

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23 Antworten to “Deutschland wird immer gottloser!”

  1. haffax Says:

    In meinem engeren Freundeskreis habe ich drei Mitglieder bei den Katholiken/Evangelen und keiner von ihnen glaubt an Gott. Also auf Deutschland hochgerechnet…

    Belastbare Zahlen gibt es bei fowid:
    http://fowid.de/fileadmin/datenarchiv/Gottesvorstellung_nach_Religionszugeh_rigkeit__2002.pdf

    Oder gleich ganz der Bereich „Was glaubt wer glaubt“:
    http://fowid.de/nc/datenarchiv/uebersicht/themenfeld/was-glaubt-wer-glaubt/

  2. pampashase Says:

    Die Kirchenaustritte werden meiner Meinung nach häufiger, da das Geld knapp wird und die Leute keine Kirchensteuer mehr zahlen wollen.

    Mich würde dann eher interessieren, wer überhaupt noch, außer zu Weihnachten, Hochzeiten, Beerdigungen und Taufen eine Kirche betritt. Oder in wieweit Taufen zurückgegangen sind.

    Ich denke es gibt bedeutend mehr Menschen die an keinen Gott glauben, die sich aber noch nie Gedanken darüber gemacht haben und deshalb einfach das machen, was in der Familie so üblich ist.

  3. rolandschwarzer Says:

    Allein in Mecklenburg gibt es fast 77% Konfessionslose, und so wie ich meine Mecklenburger kenne, kann man das in der Mehrheit mit Atheisten gleichsetzen. Mecklenburger haben ja eher selten Grund zum Stolz, aber in diesem Fall…:mrgreen:

  4. T.M. Says:

    Das Problem mit dieser ganzen Angelegenheit ist, dass auch der Gottlose zwangsläufig – nämlich aufgrund der Begrenztheit seines Verstandes – am Ende in einem Glauben, in Axiomen, in unbewiesenen Annahmen landet, die er sein geistiges Fundament nennt. Auch er glaubt zwangsläufig gewisse Dinge, beispielsweise an die Logik, an die Mathematik, an die Wissenschaft, an die Existenz der Atome usw. Heute zudem auch ganz wesentlich an den Fortschritt, die Aufklärung, die Demokratie, an Marken usw.

    Der Gottlose ist genaugenommen einer (daran muss man ihn gelegentlich erinnern), der auf einer Eisscholle sitzt, die über den Ozean des Ungewissen treibt. Diese Eisscholle kennt er in und auswendig, darauf ist er sicher, auch all sein Denken, alles ist erkennbar, logisch, kausal. Sie ist in den letzten Jahrzehnten und Jahrhunderten mächtig gewachsen und auch viele andere sitzen inzwischen darauf, man kann ihre Ränder schon nicht mehr sehen, sie schwankt auch nicht mehr, man meint fast, es sei Festland. – Und doch ist es nur eine schwimmende Eisscholle.

  5. buchstaeblich Says:

    pampashase,
    mit deinem letzten Satz hast du sowas von recht. „Das macht man eben so!“, spielt eine viel größere Rolle als den Vertretern der Glaubensgemeinschaften recht sein kann. Aber wenn sich Leute trauen, es anders zu machen, werden sie dran erinnert und dann geht der Blick nach unten.

    rolandschwarzer,
    Mecklenburg vor, noch ein Tor!

    T. M., das erklärt, warum viele Knut, den Eisbären so süüüüß fanden.😉
    Aber im Ernst: Eisscholle oder nicht, ohne Ritualgymnastik und Legendensammlungen lebt es sich bequemer und man kann sonntags ausschlafen.

  6. T.M. Says:

    Bequemer? Mit Verlaub, ein religiöser Mensch sucht, sofern er nicht nur aus Tradition und Herdenzwang religiös ist, ein halbwegs schlüssiges System von Antworten, so skurril diese auch gelegentlich für Atheisten klingen mögen, und er kann sich darin unter Ausblendung aller Unerklärbarkeiten und Unsoliditäten („Gottes Wege sind unergründlich“) tatsächlich halbwegs sicher fühlen – er glaubt sich seine Sicherheit felsenfest herbei. Das mag für einfache Gemüter durchaus eine schätzenswerte Hilfe sein, der Überzeugung bin ich wirklich, allerdings ohne Neid. Man darf nicht vergessen, die Christen haben ihren Gott liebend definiert.

    Dass man unter Verwendung der rundlichen Extremität oben zwischen den Schultern allerdings auch auf den Gedanken des Zweifels kommen könnte, ob das denn tatsächlich alles so usw., steht auf einem anderen Blatt. Auch dass dies ein Ausdruck errungener Freiheit wäre, Mut zu sich selbst, wie immer man es nennen mag. Dass einer dann allerdings seine Antworten selber finden und ggf. auch damit zurechtkommen muss, eben keine zu finden, mehrere, sich widersprechende oder gar schlimme, ist fortan ein wesentliches und durchaus in gewisser Hinsicht unbequemes (!) Problem seines Daseins. – Die Unbequemheit geht übrigens bereits beim sonntäglichen Glockenläuten los, das dem Christen eine Art liebliches Klingeln, uns Kannibalen hingegen eine Art unerträglicher akustischer Terror ist.

  7. buchstaeblich Says:

    @haffax:
    Entschuldige bitte, dein übrigens sehr dankend entgegebengenommener Kommentar war leider im Filter hängengeblieben, und ich habe ihn erst soeben entdeckt!

  8. rolandschwarzer Says:

    eine Art unerträglicher akustischer Terror

    Da sprechen sie ein wahres Wort überaus gelassen aus. Den Sonntagsregentanz in unser Dulsberger Kirche besuchen vielleicht 12-15 Leute (außer Weihnachten), aber die machen eine Krach, als würden sie auch noch die Marsianer einladen wollen.😀

  9. buchstaeblich Says:

    Ganz prima finde ich auch immer Festgottesdienste im Zusammenhang mit Politik. Soviel zum Thema Trennung von Kirche und Staat.

    Die hohe Benutzungsquote der religiösen Formel bei der Vereidigung der neuen Besatzung der Bundes-Galeere (Ruderschiff Deutschland) zeigt mir auf jeden Fall, wie verzweifelt die alle sein müssen und wie voll die Hosen sind.

  10. Ivica Says:

    Interessante Geschichte. Naehmlich, braucht man kein Glauben in Leben. Aber, ist Liebe und Freundschaft etwas besseres als Nizareise und Bier? Oder sind sie so aehnlich gleich!?

    Lassen wir die Zeit vergehen, dann sehen. Wenn man mit sechszig zufrieden ist, fur anderen Menschen Liebe und Mitleid hat, dann kann man sagen dass man kein Gott braucht.

    Deswegen sind die Deutschen neidisch auf Moslime – warum haben sie so viel Spass, obwohl sie so widerlich sind🙂

  11. buchstaeblich Says:

    Welchen Spaß meinen sie denn? Den mit den Zwangsehen? Den mit dem Kopftuch? Den mit 5 mal Ritualgymnastik pro Tag? Den mit dem Alkokolverbot? Den mit den Speisenvorschriften? Den mit den „Denk“-Vorschriften? Den mit der Herrschaft eines Geschlechts über das andere? Den mit der Homophobie?
    Ich muss die Liste nicht verlängern, nein?

    Übrigens bin ich noch lange keine sechzig, aber mit Zufriedenheit gebe ich mich schon lange nicht mehr zufrieden – ich bin nämlich glücklich! Ohne Gott.

  12. Ivica Says:

    Den Spass des Beisammensein. Das jemand nicht flieht wenn ihm zugunst ist. Dass etwas mehr Wert hat als das andere. Ich selber bin kein Moslime, aber alle Religionen dieser Welt sagen das der Mann und die Frau anders sind, und anders brauchen. Die Frauen moegen keinen „Slapschwaenze“ und die Maenner keine bosartige Zicken die immer was zu sagen haben.

    In Deutschland ist es am einfachsten – wenn man kein Moslime sein will, kann man sich von der Familie scheiden lassen. Aber das macht man nicht so oft – vielleicht haben sie sich es ueberlegt und am Ende begriffen dass es sich nicht lohnt. Kann man nicht alles von beiden Welten haben.

    Das lustige jetzt – die Glaugibe erzwingen die Atheisten etwas zu tun. Das koennen nur Atheisten glauben und kein anderer. Darf man ueber Religion sprechen, natuerlich nicht. Vielleicht eine Hochabstraktedebatte, aber wenn es um das Leben geht, nein. Gesellschaft ohne Religionssymbole ist echt eine atheistische Gesellschaft – deswegen fallen die Moslime so viel ein. Alles was die Religionen fur das Heilige halten, wird ausgelacht – Liebe, Verbundenheit, Ehe, Versprechen, Pflicht. Guckt mal das Fernesehen, die Zeitschriften. Wuerde es staending die Rede darueber wie man viele sexuelle Partnere haben kann, der Beste sein kann usw geben wenn die Gesellschaft religios waere? In Christentum, es reicht den Gott zufriedenzumachen, muss man nicht besser als alle anderen sein.

    Die deutsche Gesellschaft ist krank, aber was die Krankheit ist, weisst niemand, weil Gesellschaft kein Mensch ist; wir wissen nicht wie sie aussehen soll wenn es gesund ist.

  13. buchstaeblich Says:

    Haben Sie ein Sprachproblem oder reden Sie schlicht wirres Zeug?

  14. Ivica Says:

    Was ist irres an meinem Zeug, mein lieber Herr?

  15. buchstaeblich Says:

    Ich schrieb dies Wort: „wirres“.
    Sie scheinen mich zu 100 % nicht zu verstehen.

  16. Ivica Says:

    🙂 Sie wissen bestimmt dass ich auslaender bin und deutsch ist nicht mein hauptfach.

    natuerlich verstehe ich nicht 100%. sie mich auch, weil ihre vorstellung von religion (draussen) und meine vorstellung von religion (drinnen) unbedingt unterschiedlich sein muessen. wie ein verliebtes paerchen: fuer draussen sind sie verrueckt, fuer drinnen im himmel.

    was ich verstanden habe, ist dass sie meine meinung auf gar keinen fall teilen. sie finden dass ich falsch bin aus dem klaren grund dass ich christ bin. er ist christ, deshalb er irrt🙂 (uebrigens das fehler heisst „Argumentum ad hominem“, das gute mittel jemanden runterzumachen)

    wenn sie schon kritisch sein moechten, dann seien sie kritisch auf ihr kritizismus, d.h. ob alle dinge kritizisiert werden koennen.

    was ich glaube, und was die anderen religionen mehr oder weniger zustimmen, ist das es etwas absolutes gibt, das sich nicht in dieser natur befindet, aber in der selle aller menschen spuert man das.

    bis bald

  17. buchstaeblich Says:

    „Sie wissen bestimmt dass ich auslaender bin und deutsch ist nicht mein hauptfach.“

    Nein, woher sollte ich das wissen? Sie wissen ja auch nicht, dass ich eine Frau bin – und kein „lieber Herr“. Es gibt genügend Deutsche, die nicht sonderlich gut in Orthographie und/oder Grammatik sind, und solange nicht jemand in einem eindeutig zuzuordnenden Akzent schreibt, weiß zumindest ich nicht, wer und/oder woher jemand schreibt.
    Zudem glaube ich an Wahrsagerkugeln genauso wenig wie an die Märchenfiguren egal welcher Religion.

    „was ich glaube, und was die anderen religionen mehr oder weniger zustimmen, ist das es etwas absolutes gibt, das sich nicht in dieser natur befindet, aber in der selle aller menschen spuert man das.“

    Ja. SIE glauben das. Die Religionen behaupten das. Und ich glaube das eben NICHT. Spüren tue ich es auch NICHT. Nur lachen muss ich, wenn mir jemand dergleichen als absolute Wahrheit verkaufen will, obwohl es maximal eine Meinung ist. Die aber wiederum NICHT meine Meinung ist.

    Was Sie meinen ist Ihre Angelegenheit.
    Aber Sie können mir hier die Ohren blutig quatschen: Sie werden nicht erreichen, dass ich „glaube“, was Sie „glauben“.

    „alle Religionen dieser Welt sagen das der Mann und die Frau anders sind“

    Dafür braucht man Religion? Das ist Biologie! Und für die schlichte Erkenntnis, dass Männer und Frauen sich in einigen Details unterscheiden, braucht man nicht mehr als schlichtes Hingucken. Wahlweise eine Tastuntersuchung, sofern es sich um einen blinden Betrachter handelt.

    In der Tat brauchen Männer keine Tampons, Frauen hingegen schon, Aber das kann, darf und soll kein Grund sein, warum Männer über Frauen, ihr Leben, ihr Verhalten, ihre Kleidung, ihr Sexualleben, ihr was-auch-immer entscheiden dürfen: Willkommen im 21. Jahrhundert! Willkommen in Deutschland! Willkommen beim Grundgesetz!

  18. Ivica Says:

    Ich muss ich entschuldingen wegen meiner schlechten Annahmen. Es ist mir gar nicht eingefallen dass das ein atheistischer Blog ist, ich habe nur den Text gelesen ohne Inhalt genauer zu betrachten.

    Ich schaetze ihre Entscheidung nur das zu glauben was beweisbar ist. Ich bin ein Ausleander aus meiner Schreibweise, ich glaube ein bisschen seltsam dass jemand der nicht schreiben kann in eine Diskussion ueber den Glauben und Nicht-Glauben einzugehen. Dass sie ein Herr ist, nehme ich an, genau wegen der Unterschieden zwischen Frauen und Maenner – Frauen sind selten die Schoepfferinnen, eher die Pflegerinnen, und trotz dem was in dem Grundgesetz steht.

    Was mir nicht gefaellt ist dass sie meine Worte immer buchstaeblich lesen (paradox, der spitzname) ohne die feine Unterschiede in Bedeutung zu spueren. Wenn ich schreibe dass die Reliogionen besteatigen dass die Frauen und Maenner unterschiedlich sind, dann meine ich andere Interessen, Inteligenz, Kreativitaet, Emiotionalitaet, und nicht nur biologisch.

    Ich bin kein Fanaktiker (obwohl was man an einem atheistischen Forum tut schon dazu nahekommt🙂 ), und sehr kritisch. Aber ich bin ein praktischer Mensch, und probiere ich was es bringt ein lifestyle zu treiben. Ein Beweis fuer Atheismus gibt es nicht; wenn es so was gaebe, dann wuerde es auch in dem Grundgesetz stehen. Ich finde beide Atheismus und Christentum geschlossene filosophische Systeme, aber Atheiusmus geht gegen meine Gefuelle, meine Seele und gegen mich selbst, und deswegen habe ich es verwiesen. Gibt es ueberhaupt eine grosse Wahrheit in Atheismus?

    „willkommen im 21. Jahrhundert“. Soll es heissen ein willkommen, oder bye bye mit Religion. Ich bin mir nicht sicher wie ich es annehmen soll, buchstaeblich, oder anders!?

    Ich entschuldige an allen Atheisten, ich habe nichts gegen euch, nur gegen Atheismus.

    Gruss

  19. haffax Says:

    Ich vermute mal, Ironie ist noch am schwierigsten zu Erkennen, wenn man eine Sprache nicht 100%ig beherrscht. Insofern ist dieser Blog nicht zu leicht zu folgen.
    Den Haken am Ende haben Sie aber gut hinbekommen, so auf der nullten Indirektionsebene für subtile Kritik.
    Vll ist dieser hier einfacher, quasi zum Üben: http://nagelneuestestament.wordpress.com/

  20. buchstaeblich Says:

    Ach, Ivica,
    ich will Ihnen doch gar nichts. Der Verweis auf das 21. Jahrhundert bezieht sich auf den Stand der Wissenschaft, die uns immer besser erklärt, wie das Universum zusammenhängt, wie die Bausteine von Leben funktionieren, die Geschichte des Planeten, Evolution, etc. Vieles davon ist zwar noch nicht fertig erforscht, aber es wird doch vieles immer klarer.

    Zur Frauenfrage: heutzutage Frauen, die ins Weltall fliegen, boxen, Länder regieren, Konzerne leiten, Kunst schaffen, Wissenschaft betreiben.
    UND wir können gebären – wenn das nicht schöpferisch ist. Zumal die Wahl des Vermehrungspartners ein künftiges Kind und damit die Zukunft unmittelbar beeinflusst – insofern ist auch das ein hoch kreativer Prozess.

    Wenn Sie gern glauben möchten, ein Geistwesen habe die Erde erschaffen, steht es Ihnen ja frei.
    So, wie es mir frei steht, dies eben nicht zu glauben und darüber zu reden.
    Es ist ein bisschen wie Currywurst (eine deutsche Spezialität, zum Essen): Man liebt sie oder man kann sie nicht ausstehen.

    So geht es mir mit Religion/Gott – da passiert bei mir nichts: Ich kann ja schlecht behaupten „Ich glaube“, wenn ich das Gefühl habe, dass das, was mir da erzählt wird, im Leben nicht stimmen kann.

    „Die große Wahrheit“ brauche ich nicht, vermisse ich auch nicht, mir genügen die kleinen Wahrheiten des Alltags. Und die Evolution.

    Haffax,
    Sie haben ganz recht – mein Blog trieft obendrein vor Ironie, das ist schon für manchen Muttersprachler nicht immer ganz leicht zu verdauen.

    Aber dass Sie ausgerechnet auf das nagelneue Testament verweisen … da schreibe ich ja auch mit.;-)
    Was mich daran erinnert, dass ich unbedingt mein Tun dort fortsetzen sollte. Zum Glück naht das Wochenende.

  21. Frankie Says:

    Jeder sollte an etwas glauben. Ich glaube, ich hole mir mal ein Bier.

  22. buchstaeblich Says:

    Ich glaube, das ist eine gute Idee!😉
    (flitzt zum Kühlschrank)

  23. Gast Says:

    Deutschland wird immer gottloser!
    Die Folgen sind grauenvoll.

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