Notleidende Banken


… so lautet das Unwort des Jahres 2008.
Es geistert gerade durch alle Medien, ich wähle als Tageskandidaten fürs Zitiertwerden via Losverfahren die Deutsche Welle.

So ganz schlecht finde ich die Wahl nicht, da der Begriff impliziert, in leeren, ungeheizten Tresorräumen seien arme Kassierer bei Wasser und Brot eingesperrt, und abgehärmte Bänker und andere Zocker stünden an Ecken in Fußgängerzonen, barfuß und halbnackt in Lumpen, während der Wind ihnen das Vaterunser durch die Rippen pfeift.

Und das entspricht nun einmal nicht so ganz den Tatsachen, nicht wahr?

Der Dünenwanderer ist übrigens auch tief bewegt!

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6 Antworten to “Notleidende Banken”

  1. Dünenwanderer Says:

    Tief bewegt, das trifft’s. Und wenn ich dann noch einen Satz lese wie „… während der Wind ihnen das Vaterunser durch die Rippen pfeift“, ne, dann kann ich nicht mehr… [schnief] Dann, dann. Ich trage jetzt erstmal mein Sparbuch zum hungernden Sparkassenlehrling an der Ecke… Jawoll.

  2. Elphaba Says:

    Ich bin auch notleidend, gibt mir jetzt auch jemand sein Sparbuch. Aber mist mpf, dafür muss man ja eine Bank sein!

  3. Achter Says:

    Notleidende Banken?

    Hier ist eine:

  4. buchstaeblich Says:

    Achter,
    eine so frierende, einsame Bank sollte man nicht auch noch verspotten.

  5. Elphaba Says:

    Bank und weg…😆

  6. Doktor Pé Says:

    Ich habe gelesen, den Banken soll ja teilweise das Wasser bis zum Hals stehen.

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