Nostalgisches und Erinnerungen


Bloggerin Bulgariana fragt nach interessanten Gegenständen aus der Vergangenheit. Das erfuhr ich bei der austrianischen Ente, als ich an ihrer Sentimental Journey teilnahm.

Gar nicht so uninteressant. Zumal ich direkt an einen wundervollen Ausflug in die Münchner Pinakotheken der Moderne denken musste, wo ich die Abteilung Design und ihre Ausstellung zur Designgeschichte sehr genoss: Hier stehen Dinge aus dem Alltagsleben, die unsere Omas, Tanten, Mütter und Verwandten in ihren Wohnungen hatten.

Es ist großartig, weil einem all die Geschichten aus der Kindheit einfallen, die man mit einem bestimmten Gegenstand verbindet, ob Kofferradios, Kaffeekannen mit bestimmten Mustern oder Elektrorasierer – viele Exponate haben die meisten von uns schon einmal gesehen oder gehabt. Die Entwicklungsgeschichte der Computer/Pcs ist übrigens zum große-Augen-kriegen – das ging alles so dermaßen schnell!

Wenn die beiden Damen oder andere Interessierte also gelegentlich in München aufschlagen: Der Besuch lohnt! Sonntags lohnt er doppelt, denn dann kostet der Eintritt nur einen läppischen Euro. Und das, wo allein die Wahrnehmung der architektonischen Gegenbenheiten des Gebäudes mindestens 5 € wert wäre – ja, ich mag das Gebäude. Sehr.

Du, Herr Ude, dankeschön für die Regel (oder das Festhalten an dieser?) mit den günstigen Museumspreisen an Sonntagen – das ist fein!

Wer herkommt, kann mich auch gern fragen, ob ich Zeit habe, mitzukommen: (Kultur-)Geschichten zu tauschen hat durchaus etwas.

Schlagwörter: , , , , ,

3 Antworten to “Nostalgisches und Erinnerungen”

  1. entegutallesgut Says:

    Danke für den Tipp! Wenn ich wieder einmal nach MUC kommen sollte, dann ist das sicherlich ein Fixtermin für mich.
    Da ich mich erst Sonntag eine halbe Stunde für den Eintritt ins Museum anstellen musste, weiß ich nicht, ob ich den 1-Euro-Tag nützen werde, denn das ewige Warten schmälert den Kunstgenuss erheblich.

    Auch die Entwicklung der Handies ist interessant, wenn man sich diese in Erinnerung ruft. Vor 15-18 (?) Jahren schleppte man das Telefon in einer Umhängetasche herum, um telefonieren zu können. Alleine der Gedanke an das Gewicht verbundenen mit dem „schweren“ Unabhängigkeitsgefühl finde ich derartig schräg, dass es eine Freude ist.

  2. buchstaeblich Says:

    Hier lesen ja auch weniger Begüterte mit, die den Tipp vielleicht brauchen können.

    Gatte und ich waren beim 1. Besuch an einem sonnigen Sonntagvormittag zufällig dran vorbeigekommen, sind kurzentschlossen rein und wunderten uns über den geringen Eintritt. Damals waren wir ganz neu in Bayern und kannten die Sonntagsregel der Museen noch nicht.
    Dank Biergartenwetter war es nicht allzu voll drinnen.

  3. entegutallesgut Says:

    Sonntag Vormittag schwebe ich noch im Nachthemd durch die heiligen Hallen und mache auf Homemade-Installation, da bin ich noch nicht für den 1 Euro Kunstgenuss bereit.😉

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s


%d Bloggern gefällt das: