Merckle-Suizid


Der Pharma-Unternehmer Merckle hat dafür gesorgt, dass er zuviel Zug abbekam.

Da gab es wohl nichts von Ratiopharm, nein?

Bekommen Züge nun Beipackzettel:

Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Herrn Mehdorn oder Ihren Aktien-Broker!

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9 Antworten to “Merckle-Suizid”

  1. the rufus Says:

    Die machen einen Haufen Generika, manche trüben wohl die Wahrnehmung😉

  2. zimtapfel Says:

    Ich muss sagen, ich find’s echt asozial. Klar, umbringen kann sich, wer meint, er müsste das. Aber sich ausgerechnet vor einen Zug zu schmeißen, da zieht man mindestens einen (den Zugführer) wenn nicht noch mehr Menschen (Fahrgäste) mit rein. Und das muss doch nicht sein, da gibt es doch auch noch genug andere Möglichkeiten, die eigene Existenz zu beenden. Auch ohne anderen Menschen, die man noch nichmtmal kennt, ihr Leben zu versauen.

  3. buchstaeblich Says:

    Was erwartest Du von einem, der Milliarden verzockt, ohne darüber nachzudenken, was mit den Menschen wird, die in seinen Betrieben arbeiten?
    Dem ist auch scheißegal, wenn er Zugpassagiere und -personal traumatisiert und seiner Familie die beschissenste Art von Verlust präsentiert, die man nur bringen kann.
    Spielsüchtige sind nicht sozial, die sind süchtig. Und Süchtige tun für ihren Kick ALLES!

  4. carluv Says:

    Man nimmt ja an, der Herr hätte Zugang zu dem einen oder anderen Medikament gehabt, um sich auf anständige und private Art aus dem Leben zu begeben. Vor den Zug werfen ist unter aller Sau, auch in verzweifelter Lage.

  5. ruediger Says:

    Der hat sich das Leben genommen, weil er seine Kohle verzockt hat? *kopfschuettel*

    Tote soll man in Frieden ruhen lassen, mit ’nem Stein ins Wasser zu springen hätte es auch getan. So hat ein Anderer (der Zug, bzw. der Zugführer) das vollbracht, wozu man selbst alleine wohl nicht die ‚Chuzpe‘ hatte. Rückgrad ist für mich was anderes.

  6. Mittelstand Says:

    Das war also jetzt ein sogenannter mittelständischer Unternehmer, gar schwäbisch-pietistischer Provenienz. So was verantwortungsloses. Wirft denen die Brocken hin, die sich für ihn jahre- oder auch jahrzehntelang den Arsch aufgerissen haben und dabei mitgewirkt haben, dass er zum Milliardär wurde. Statt dass er die Zähne zusammenbeißt, die Ärmel hochkrempelt und sich aus der Scheiße wieder rausarbeitet. Da hat man ja vor Leo Kirch mehr Respekt, und der war schon grenzwertig. Wo ist die Vorbildfunktion? Armes Deutschland…

  7. julial49 Says:

    War auch mein erster Gedanke: Wie fies muss man sein, dass man so viele Menschen mit seinem Tod schadet.
    Und jetzt heißt es, die Firma sei gerettet bzw. war es schon bevor er die Entscheidung traf. Ganz großes Kino!

  8. NiRAk Says:

    Seinerzeit habe ich in der Schule von den furchtbaren Zuständen nach den Börsen-Crash der damaligen Vergangenheit gelernt. Meine verehrte Lehrerin war aber der Meinung „Durch die soziale Marktwirtschaft ist solch ein Zusammenbruch der Wirtschaft nicht mehr möglich“.
    Da Sie ja nicht an der UNI dozierte hat Sie Ihre Meinung leider nicht an die folgenden Entscheidungsträger weitergeben können😦

  9. cajarore Says:

    Also eigentlich hatte ich ja ein klein bisschen die hoffnung, das sich eine grosse menge bankmanager (und der eine oder andere politiker) diesen suizid als vorbild nehmen… man hätte denen ja vielleicht dann extra einen sonderzug der bahn zur verfügung stellen können (ich würde auch freiwillig den job des lokführers übernehmen – bei dem volk würden mich hinterher mit sicherheit keine gewissensbisse plagen), aber leider… sind halt alles feige, rückgradlose gesellen….

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