Was die Bibel verschweigt


Falls es diesen Jesus je gegeben haben sollte, ist es nicht leicht, dessen Existenz nachzuweisen – nicht umsonst sind Historiker, Archäologen und andere Forscher schon lange mit dem Geheimnis INRI beschäftigt.
Was die Sache nicht leichter macht, ist die Tatsache, dass die Bibel eine Offensichtlichkeit verschweigt:

Falls es eine solche Person tatsächlich je gab, so ignoriert die Bibel einen wichtigen Anhaltspunkt: Jesus litt unter Progerie.

Kaum an Weihnachten das Licht der Welt erblickt, so muss er schon zwei Tage vor Ostern als 33-jähriger wieder sterben. Das arme Kind hat also nicht ein einziges Mal den Osterhasen und seine bunten Eier gesucht.

Ausgerechnet dafür hatten Markus und Konsorten natürlich keinen Platz in ihren Evangelien: Typisch Christentum.

Advertisements

Schlagwörter: , , , ,

20 Antworten to “Was die Bibel verschweigt”

  1. offensichtlich Says:

    Wat, wie, wo, Progerie??? Haben Sie zu viele Schnippelbohnen gefuttert?

  2. buchstaeblich Says:

    Nein, die Böhnchen gibt es erst am 1. Januar. So schwer es mir fällt. Auch misanthropische Atheisten brauchen ihre Rituale.

  3. offensichtlich Says:

    Ok. Jesus hatte Progerie. Ich nehm das jetzt so hin.

  4. Petra Says:

    Wenn wir schon bei Krankheiten sind – in Ihrem Fall, Frau Doktor, handelt es sich dann wohl eher um misotheischen Atheismus. Denn wer sich über Schnippelbohnen freut wie übers Christkind und an Weihnachten den Blog halb schließt (heimlich gefeiert?), der kann so misanthropisch nicht sein!

  5. Doktor Peh Says:

    Moment, ich wusste ja, dass Frauen im Allgemeinen Schwierigkeiten mit dem Zaehlen haben. Wo kaemen sonst die ganzen TroPi-Kinder her? Aber zwischen Geburt und Tod lagen doch schon einige Jahre, die Christopher Moore doch recht ausfuehrlich beschrieben hat.

    Trotzdem waere es bedauerlich, wenn Jesus seine Eier nicht gefunden haette.

  6. the rufus Says:

    Hätte er bis in den Sommer hinein durchgehalten, brauchten wir jetzt nicht die Sprüche von Nostradamus, was?

  7. Gina Says:

    Keine Angst, man hatte nur ein paar Jahre lang auf die >> Taste gedrückt und den unwichtigen Teil übersprungen: Die ganze Tauferei und Heilerei sowie diverse Nahrungsmittelvermehrungen und Gewässerteilungen, aber auch die schönen Wüstenspaziergänge des Herrn J. Der Film passt halt leider (noch) nicht auf eine DVD.

    Was, hier hat’s Misanthropen? Geil. Lasst uns sofort einen Verein gründen! 😀

  8. buchstaeblich Says:

    Petra,
    an den freien Tagen gab ich mich wie immer Gelüsten hin, die so ein Blog einfach nicht bietet.

    Herr Dr.,
    ich frage mich immer noch, wie der Herr Moore so schnell mitschreiben konnte – der kann sicher Steno.

    rufus,
    dann hinge jetzt sicher eine saure Gurke über dem Altar!

    Gina,
    klar gibt es hier mindestens eine Misanthropin: Ich schaue regelmäßig Dr. House, um von meinem großen Vorbild etwas dazu zu lernen – und ich bin beileibe keine Medizinerin!

  9. Gina Says:

    Für die Vereinsgründung brauchen wir sieben Gründungsmitglieder. Hm… Ich bin jetzt nicht die Rechenkünstlerin… Aber ich schätze, da fehlen noch ein paar. Sonderbar, dass Misanthropen immer so ungesellig sein müssen? Ich meine, so ein wöchentlicher Stammtisch wäre doch nett? Man könnte rumstänkern, sich freundschaftlich anfiesen, gemütlich auf den Senkel gehen…

  10. buchstaeblich Says:

    Doch, ein Misanthropenstammtisch wäre fein – da hätte man wenigstens echte Gegner zum Angiften. Nicht immer nur diese harmlosen netten Gutmenschen, die kaum schlimme Wörter kennen und immer gleich ohnmächtig werden, nur weil man ein wenig menschenverachtend ist!

    Vielleicht finden sich ja noch ein paar Mitstreiter (hähä! Wortspiel … aber welch ein schlechtes!) hier ein?!

  11. richensa Says:

    Liebe buchstäblich,

    möglicherweise verschwieg das Schreiberkollektiv gar eine Krankheit, sondern handelte nur sehr straight nach der Vorgabe: TIME IS MONEY???

  12. rolandschwarzer Says:

    Also rein inhaltlich würde ich mich dem Misanthropenstammtisch anschließen. Rein praktisch würde mir schon die bloße Anwesenheit anderer Menschen den Spaß daran versauen.

  13. buchstaeblich Says:

    Obwohl: Keiner von uns ist irgendwie im Verdächtigenkreis für „nett“ unterzubringen – wir könnten uns gegenseitig so richtig schön beschissen draufbringen.

  14. rolandschwarzer Says:

    Auch wieder wahr. 🙂

  15. Doktor Pé Says:

    Ach, lasst mich doch einfach alle mal in Ruhe mit Stammtisch. Aufdringliches Volk.

  16. Gina Says:

    Also Doktor Pe, ich finde Ihre distanzierte Unfreundlichkeit wirklich hinreißend! Wollen Sie nicht die Öffentlichkeitsarbeit für unseren zu gründenden Verein übernehmen? Mitgliederwerbung wäre auch Thema für Sie…

    Herr Roland Schwarzer, wer sagt denn, dass wir zusammen und gemeinsam stammtischeln? Wer könnte das schon ertragen???

  17. Petra Says:

    Doch, ich bin nett. Ich kann sogar richtig eklig nett sein!

  18. rolandschwarzer Says:

    @gina: Meinen eigenen kleinen Griesgramstammtisch halte ich täglich zwischen 19:00 und 21:00 Uhr in meiner Küche ab. Du darfst Dich gerne anschließen. Aber bitte in Deiner eigenen Küche. 🙂
    @Petra: Das sagense alle.

  19. buchstaeblich Says:

    Viel schlimmer finde ich die Ungläubigkeit vieler Leute, wenn man sagt, dass man kein netter Mensch ist und ein solcher auch keinesfalls sein möchte: Das verstehe ich einfach nicht.

  20. Dr. No Says:

    Nana, wenn diese Jesus-Theorie mal nicht hundert Millionen Jahre Fegefeuer einbringt… in Bayern ist man auch schon für weniger auf dem Scheiterhaufen gelandet. Aber bis es soweit ist: Viel Glück im neuen Jahr und so.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s


%d Bloggern gefällt das: