Medien-Markt: Geschäftsidee Homöopathie und Terrorzellen


Zum Glück sind gerade alle mit der unteraußerirdischen Samstagabendvollverblödung von Uri Geller und Konsorten auf Pro7 beschäftigt. So kann ich ganz in Ruhe und unbeobachtet die Glocke des Schweigens über mein Blog breiten und meine neue Geschäftsstrategie entwickeln – das kann ja keiner sehen.

To-do-Liste:

  • Ein-Euro-Jobber anheuern, die sich in muslimischen Foren registrieren und dort auf die Homoöpathie aufmerksam machen, mit besonderem Augenmerk auf den Wirkstoff Uran und Besorgnis äußern, dass islamistische Terrorzellen auf die Idee kommen könnten, sich bei den Homöopathen radioaktives Material für Attentate besorgen!
  • Sämtliche verfügbaren Bestände von Uranium aufkaufen und in meinen Produktkatalog aufnehmen.
  • In China eine Fabrik für Wasserpistolen aufkaufen und die bunten Pumpguns in meinen Medien-Markt-Versandshop aufnehmen.
  • Eine chinesische Wassereimer-Fabrik aufkaufen und die Eimer in meinen Produktkatalog aufnehmen.
  • Die Ein-Euro-Jobber beauftragen, Links auf meinen Shop in muslimischen Foren  zu verbreiten.
  • Bei den Grünen eine Euro-Palette „Atomkraft, nein danke!“-Aufkleber ordern
  • Einen neuen Mixer kaufen.

Sodann kann es nicht mehr lange dauern, bis ich mich vor Bestellungen nicht mehr retten kann, und dann muss man nur noch entspannt abwarten, bis auf einem Marktplatz in Afghanistan erste islamistische Terrorzellen mit den uranium-potenz-befüllten bunten Pumpguns um sich ballern, um die Nicht-so-richtig-Gläubigen ganz radioaktiv auf den rechten Weg zu schießen.

Das Selbstmordattentäter-Kit (10 Liter homöopathisches Uranium und ein bunter Plastikeimer) wird seinen Weg zu orientalischen Großveranstaltungen finden, wenn der erste Selbstmordattentäter todesmutig droht, den Eimer über seinem Kopf auszuleeren und alle Umstehenden nass zu machen mitzunehmen.

  • Bis dahin einen der bunten, chinesischen Plastikeimer zweckentfremden: Mit Wasser füllen, 5 „Atomkraft, nein, danke!“-Aufkleber hineingeben, mit dem Mixer durchquirlen, und die neue homöopathische Strahlenschutz-Substanz in Fläschchen auffüllen, von den Ein-Euro-Jobbern in muslimischen Foren via Flüsterpropaganda als Gegengift gegen die homöopathischen Uranattacken empfehlen lassen: Schweineteuer, aber hochwirksam!
  • Exportieren, exportieren, exportieren.
  • Immobilienanzeigen studieren, Grundstück kaufen, Geldspeicher bauen lassen.

Gut, dass niemand diese streng geheimen Pläne kennt. So kann keiner den Herrn Schäuble warnen, dass in Deutschland völlig unbeobachtet und ungestört mit „radioaktiven Substanzen“ rumhantiert wird. Denn wenn der wüsste, dass jeder einfach so ganz legal Uran bestellen kann, dann würde der das bestimmt verbieten.

Was wäre ich nur ohne die Glocke des Schweigens?!

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6 Antworten to “Medien-Markt: Geschäftsidee Homöopathie und Terrorzellen”

  1. zentao Says:

    Es gibt ja genug Dumme Menschen, da könntest Du mit Deinem Konzept durch aus Erfolg habe. Hier gilt ganz besonders; nützt es nichts schadet es auch nicht.
    Liebe Grüsse zentao

  2. buchstaeblich Says:

    Dass der Beitrag unter „Satire“ abgeheftet ist, haben Sie sicherlich übersehen. Soll ich auch erklären, was das Wort bedeutet?

  3. julial49 Says:

    Mooooooment! Diese Idee hatte ich schon vor langem und ich habe schon ein Dutzend chinesischen Fabriken in der engeren Auswahl.

    Jetzt ist natürlich die Frage, ob ich das Projekt schnell zuende bringen soll oder ob ich mit dem Medien-Markt zusammen arbeiten soll, um mehr Kunden zu erreichen?!?

    Am besten ich rekrutiere noch ein paar Betatester um mehr strahlende Ergebnisse zu haben…

  4. Doktor Peh Says:

    Haben Sie was auf die Glocke des Schweigens bekommen? Das verraet man doch nicht, wenn man homoeopathische Terrorzellen zuechten will. Schon gar nicht, wenn der Papst mitliest. Der will doch nur die natuerliche Zellvermehrung haben.

    Aber wenn Sie Erfolg haben sollten mit ihren weltweiten (weltweit ist doch global, oder?) Terrorzellen, also den Globuli quasi, dann hoert man schon bald to whom the bell rings.

  5. Raven Says:

    Na, die Idee wird sicherlich wie eine „Bombe“ einschlagen.

    OT: Leider keine Satire ist, dass nach der Tschernobyl Katastrophe es tatsächlich Leute gab, die dort einen „Spezial-Wein“ zum neutralisieren der Radioaktivität im Körper verkauft haben. (Wenn die Meldung denn stimm) *haaresichsträub*

  6. buchstaeblich Says:

    Dr. Peh,
    wegen der Glocke des Schweigens können das doch nur die Eingeweihten lesen. Und wenn einer kein Eingeweihter ist, dann Ratze – aber dem gehören schon lange die Glocken geläutet.

    Raven,
    Anti-Atomkraft-Wein? Nix da, die dürfen das von mir gepredigte Wasser trinken, den Wein trinke ich lieber selbst.

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