Hessen plant Neustart


So, das Gefudel in Hessen soll dann endlich bald ein Ende haben. Laut Focus und div. Fernsehsendern will die hessische CDU am 19. November den Landtag auflösen und dem Chaos ein Ende bereiten. Für den 18. Januar kann sich der wahlbereite Hesse nun schon einmal „Wählen gehen“ in den neuen Kalender für das nächste Jahr eintragen.

Die SPD um Frau Ypsilanti und die Fab Four kann jetzt aufhören mit Schüppchenspielen und den großen Besen hernehmen, um die Parteischerben zusammenzukehren, sodann schon einmal üben, den Kopf einzuziehen ob des zu erwartenden Wählerstrafgerichts.

Die Linke muss nicht mehr befürchten, irgendetwas Ernsthaftes, Verantwortungsvolles tun zu müssen und kann sich gleichzeitig im Spiegel (nicht in der Zeitung, in dem Ding aus Glahas!) bewundern, dass sie immerhin so wichtig ist, dass die Hessen-SPD ihretwegen den Bach hinunter gegangen ist.

Die CDU gibt ihrem Koch, was die Metzgerin vom Schlachtfest im Landtag übrig gelassen hat und kann mit der FDP auskungeln, wer nun welches Pöstchen bekommen wird, wenn die Umfrageergebnisse so bleiben wie im Moment und daraus ein Süppchen bereiten.

Und die Grünen … die … wer? Was? Ach, egal.

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8 Antworten to “Hessen plant Neustart”

  1. hape42 Says:

    Und die Grünen … die … wer? Was? Ach, egal.

    Wo ist Joschka, wenn man ihn mal braucht….

  2. buchstaeblich Says:

    Brauchen???? Joschka???? 😯

  3. elphaba Says:

    Das ist so peinlich in Hessen, dass man sich schon fast fremdschämt. Seltsam finde ich ja immer noch, dass der/die ein oder andere ihr Gewissen SO spät entdeckt haben. Hätten mal früher suchen gehen sollen…

  4. jufjuf Says:

    es ist alles nicht mehr auszuhalten. ich interessiere mich ab sofort nur noch für das: http://www.am-kalkofen.de/auf-der-mauer-auf-der-lauer/477

  5. ruediger Says:

    Die Blamage der SPD begann schon, als Frau Ypsilanti ihr Wahlversprechen bzgl. der Koalition mit Linken zu brechen bereit war.

    Die hessische SPD hat es bravurös geschafft, den eigentlich ablösefertigen Koch wieder aufs Pferd zu setzen. Wie Du schon schreibst, wie die anstehende Neuwahl ausgehen wird ist eigentlich klar. Das anschließende Jammern der SPD wird groß sein, doch versaut haben haben die es sich selbst.

    Man bricht ungestraft keine Versprechen – das bekommen schon Kinder beigebracht.

  6. buchstaeblich Says:

    Nutzen wir künftig das Desaster also pädagogisch? Sagen die Deutschen ihren Kindern: „Guck mal, ganz früher, da war diese Splitter-Partei da hinten eine richtig große Partei, die haben sogar mehrmals Deutschland regiert, aber dann fingen sie das Lügen an und hielten ihre Versprechen nicht, und nun sieh sie dir an: Nicht mehr Bedeutung als ein Kegelclub! Das kommt davon.“?

  7. ruediger Says:

    Ich glaube kaum, dass mit diesem Desaster auch ein Lerneffekt einher geht. Ob es pädagogisch verarbeitet wird wage ich zu bezweifeln, es wird sicher sehr mühsam erwachsen gehandelt, d.h. es wird so lange jemand gesucht den man dafür ans Brett nageln kann und erst dann ist _man_ zufrieden. Sie bekämpfen wie immer nur die Auswirkungen und vergessen die Ursachen.

  8. buchstaeblich Says:

    Ja, deshalb wird es auch in Zukunft günstiger sein, seinen Kindern vorzuleben, dass es einfach besser ist, wenn man die Wahrheit sagt und Versprechen hält. Nicht einmal dafür taugt die SPD – eine Kindergartenleiterin müsste bei dem Benehmen eigentlich sagen: Die SPD können wir nicht aufnehmen, da fehlt es an sozialer Reife.

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