Hellraiser sollen wir betrauern?


Carluv liefert Fakten zum Ableben von Herrn Haider, die die Pietätdiskussionen zum Tode des Herrn Haider in einem etwas anderen Licht erscheinen lassen:

Da rast einer mit mehr als der doppelten Geschwindigkeit über dem Limit durch die Straßen, offensichtlich ohne einen Gedanken an die Gefährdung anderer zu verschwenden und wickelt sich mit seinem Auto um einen Pfeiler.

Wer dergleichen überlebt, bekommt – zumindest in Deutschland – den Führerschein abgenommen und niemand, der es hört, würde vor Mitleid zerfließen. Warum auch?

Aber wenn einer Jörg Haider heißt, und das Ganze nicht überlebt, müssen alle ganz traurig und betroffen gucken?

Noch dazu, wenn es sich um jemanden handelt, dessen politisches Denken, Handeln und Reden man schon zu seinen Lebzeiten mehr als daneben fand?

So, Klartext:

Wer ein Fahrzeug lenkt und sich dabei so verantwortungslos benimmt wie Herr Haider es offensichtlich getan hat, der ist, tut mir leid, selbst schuld, wenn er sich um einen Pfeiler wickelt. Dann kann man nur froh sein, dass er keine Unbeteiligten verletzt oder getötet hat.

Möge der Unfall als Beleg dafür dienen, wohin maßlose Selbstüberschätzung zu führen vermag.

Wieviele Menschen, die keiner von uns kennt, sterben jeden Tag auf der Welt? Da kräht kein Hahn danach. Herrn Haider kannte ich auch nicht persönlich, und da wird erwartet, dass man heuchelnd „der Arme“ ruft?

Tut mir leid, in den Chor reihe ich mich nicht ein.

Steinige mich, wer will: Wer so heizt, verdient kein Mitleid.

Hier spricht ein Landsmann.

Und wer noch Fragen zu Haiders Gesinnung hat, der lese drüben in PJebsens Sozialgeschnatter.de den Kommentar von Joulupukki!

Weiter geht das Drama hier.

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38 Antworten to “Hellraiser sollen wir betrauern?”

  1. ruediger Says:

    vollkommen korrekt – Seine Angehörigen verdienen unabhängig der Person als solche unser Mitgefühl, aber kein Mitleid. Er ist selber Schuld. Ende.

  2. cimddwc Says:

    Dem kann ich nur zustimmen.

  3. nedganzbachert Says:

    Tut mir leid, auch von mir hast Du keinen Stein zu erwarten. Wenn Du Dich steinigen lassen möchtest, musst Du Dir andere suchen oder in dieser Angelegenheit Deine Meinung ändern 🙂

  4. Ansku Says:

    Tut mir Leid, auch von mir keinen Stein. Die Suche geht weiter.

  5. buchstaeblich Says:

    Na, heute haben in der Haider-Siskussion schon ganz Andere für wesentlich weniger provokante Äußerungen Prügel bezogen. Deshalb wundere ich mich nicht, wenn noch etwas kommt von rechtsaußen.

  6. logan Says:

    Meinen Sie die LKW-Spur oder den Standstreifen? *töff töff* 😛

  7. Zweiflerin Says:

    DAS WAR BESTIMMT MORD!!!

  8. Frank Jermann Says:

    Keinerlei Trauer bei mir. Wäre er ruhig geblieben, hätte die Menschen nicht aufgehetzt — dann wäre es bei der Sachlage (ein übler Verkehrsrowdy) immer noch unmöglich, ihn zu bedauern. Aber einem Nationalsozialisten kann ich keine Trauerträne nachschicken. Einem so abgezockten Menschenfänger erst recht nicht.

    -Frank

  9. zimtapfel Says:

    @Zweiflerin. Klar. SIcher war das Mord.Da hat bestimmt so ’ne Linke Socke heimlich unten neben dem Gaspedal gehockt und dem Jörgl seinen Fuß volle Kanne auf das Pedal gepresst. Und ist dann ratzfatz im letzten Moment aus dem Auto gehüpft. Ja, sicherlich. So wird’s gewesen sein.

  10. buchstaeblich Says:

    Zweiflerin:
    Stimmt! Der Mörder war wieder der Pfeiler, der schlug erbarmungslos zu.

    Frank Jermann,
    zumal unsereins obendrein gar nicht persönlich mit Haider verkehrt hat: Einen Fremden zu betrauern ist schon seltsam, einen fremden Nationalsozialisten und offensichtlich verantwortungsfreien Temposünder, mit dem man persönlich niemals auf ein Bier war – wie distanzfrei wäre das denn, nicht wahr?

    Zimtapfel:
    Eben! 😉

  11. logan Says:

    oha, jetzt ist er sogar ein Nationalsozialist. Da war meine erste Vermutung, wo ich hier gelandet bin, ja doch nicht so verkehrt. Das wird mir hier immer sympathischer…

    Jörg Haider war Populist, Jörg Haider war politisch rechts. Aber weder das eine noch das andere ist etwas verwerfliches. Er hat sich getraut, das zu sagen, was viele Leute denken und deswegen hatte er Erfolg. Er hat polemisiert und gerne mal quer geschossen. Aber gerade das bringt Pfeffer in die Sache und schafft klare Verhältnisse zwischen den Parteien. Wenn man sich dieses Geschnacksel zwischen Sozial- und Christdemokraten in Deutschland anschaut, wird einem doch ganz anders!

    Da habt ihr natürlich recht, Nationalsozialisten, also diese finsteren Gestalten, die Juden vergast haben und heute als liebste Freizeitbeschäftigung Ausländer „aufmischen“, braucht man keine Träne hinterherweinen. Allein, Haider war niemals einer von diesen. Tut ihr nur so, oder kriegt ihr den Unterschied zwischen „politisch rechts“ und „rechtsradikal“ wirklich nicht auf Reihe?

    Gut gemeinter Rat: Bloggt nicht so viel, lest mal wieder ein gutes politisches Sachbuch 😉

  12. buchstaeblich Says:

    Logan,
    sie können meinethalben Rechtsbrecher verteidigen, bis Sie einen Hirnschlag bekommen – und Temposünder sind Rechtsbrecher! Sie glauben doch nicht im Ernst, dass Sie mit Ihren Schwärmereien auch nur ansatzweise erreichen, dass die hier in der Kommentarspalte mitlesenden Diskutanten die Taschentücher zücken und beweinen, dass sich ein verantwortungsloser Zeitgenosse um einen Pfeiler gewickelt hat, und dem es offensichtlich scheißegal war, ob seine Familie Vater und Gatten verliert, dem es offensichtlich scheißegal war, ob er seine politische „Verantwortung“ – was immer er dafür hielt! – im Stich lässt?

    Und dass eines klar ist: Ich lasse mich nicht von Jedem duzen! Für den Fall, dass Sie meinen, hier noch etwas hinzufügen zu müssen, befleißigen Sie sich gefälligst der Höflichkeit des „Sie“, wenn Sie Ihren Erguss nicht gelöscht wissen möchten: Keine Vertraulichkeiten, bitte!

    Ich hatte Ihnen heute schon einmal anheim gestellt, sich anderweitig zu amüsieren. My Blog is my castle. Und was hier verwerflich ist, entscheide ich. Nicht Sie.

  13. Letze Widmung Says:

    Jedem Haider seinen Pfeiler – und die Republik wird genesen.

  14. Frank Jermann Says:

    Mein bester Logan,

    Bücher lesen und verstehen sind zwei unterschiedliche Dinge. 😉

    Du schreibst: „… Nationalsozialisten, also diese finsteren Gestalten, die Juden vergast haben und heute als liebste Freizeitbeschäftigung Ausländer “aufmischen”, …“

    Nun, nicht jeder Nationalsozialist (Nazi) hat Juden vergast oder Ausländer verprügelt. Es gibt genügend Mitläufer, die trotzdem stramm an die rechten Werte glauben, den Holocaust leugnen, „Deutsche/Österreicher zuerst“ brüllen und sonstigen minderbemittelten Unsinn absondern. Diese Menschen sind Nazis.

    Haider gehörte dazu, Worte und Taten sprechen eine deutliche Sprache. Dass seine Anhänger es nicht gerne sehen, wenn er als Nazi bezeichnet wird, kann ich verstehen. Das Wort hat irgendwie einen schlechten Beigeschmack, nicht wahr?

    Hilflose versuche, ihn in eine gemässigte rechte Position zu rücken, schaffen es aber nicht, seine radikalen und ausländerfeindlichen Positionen zu verharmlosen.

    Haider war ein ohne Zweifel Nationalsozialist und ein politischer Verführer einfältiger Seelen. Um solche Menschen trauere ich nicht.

    -Frank

  15. pjebsen Says:

    @Frank Jermann: Ich habe mich gestern über dieses Thema länger mit meiner österreichischen „Ex“ unterhalten, die aus Kärnten stammt und Haider kannte. Sie ist keine Rechtssympathisantin, meinte aber, die schlimmsten rechtspopulistischen Zitate seien steinalt.

    Hast du irgendwelche Belege aus jüngerer Zeit, die dir den Eindruck vermitteln, dass Haider ein Nazi war?

  16. Frank Jermann Says:

    @pjebsen: Natürlich habe ich ein durch die Medien geprägtes Bild und Haider kam dabei meist — auch in jüngster Vergangenheit — nicht gut weg.

    Ich erinnere mich aber gut an diverse Ausfälle von Haider, die als TV-Dokumente vorliegen und seine Gedanken manifestieren. Auch sind aktuell die eindeutig ausländerfeindlichen Programmpunkte im Wahlprogramm der BZÖ jederzeit nachzulesen. Das geforderte Bettelverbot, die Forderung 1 Liter Kraftstoff = 1 Euro, zahlreiche populistische Gegenpositionen zur „Verbotspolitik“, die Anti-EU-Positionen, die Aussagen zur „Integrations“-Politik, Wiedereinführung von Grenzkontrollen und andere national-kurzsichtige Aussagen zementieren dieses Bild eines rechts-nationalen Politikers.

    Haiders Sprache mag subtiler geworden sein — seine Gesinnung dürfte sich aber vermutlich nicht verändert haben. Oder hast Du in den letzten Jahren von ihm einen Ausdruck des Bedauerns gefunden, dass er SS-Treffen hofierte? Haider hätte jederzeit die Medienplattform gehabt, um früheres Verhalten zu bedauern, sich von seinen eindeutig Aussagen und Taten zu distanzieren.

    Ich kann und will diesen Mann nur so beurteilen, wie er sich dargestellt hat. Dabei sehe ich durchaus auf die Sender und Verlage, aus deren Häusern die Meldungen kommen. Bei allem Zweifel: Haider war ein nationalsozialistisch geprägter Mensch. Daran habe ich keine Zweifel.

    -Frank

  17. pjebsen Says:

    @Frank Jermann: Der Nationalsozialismus ist laut Wikipedia „eine radikal antisemitische, antikommunistische und antidemokratische Weltanschauung“. Das Programm gibt Wikipedia so wieder.

    Ich habe zumindest bei einer oberflächlichen Recherche keine aktuellen Belege dafür gefunden, dass Haider mehr als „nur“ ein Rechtspopulist war.

  18. logan Says:

    Werteste Frau von und zu Buchstaeblich,

    drohen Sie mir doch nicht! So ein Blog soll doch dem Meinungsaustausch und der Diskussion dienen. Da müssen Sie auch Kontrapositionen aushalten.

    — „Und was hier verwerflich ist, entscheide ich. Nicht Sie. —

    Sie merken aber schon, dass Sie sich mit solchen Sätzen disqualifizieren?
    Ich habe begriffen. Sie haben die Deutungshoheit darüber was verwerflich ist und was nicht.
    Und weil nur sie den totalen Durchblick haben, halten Sie es wahrscheinlich auch für pure Zeitverschwendung, mit den unwissenden Plebs darüber zu diskutieren.
    Sie haben wirklich verstanden wie so ein Blog funktioniert:
    Es ist ein ewiges Zurschaustellen und Sich-wichtig-machen. Kritische Reflexion: unerwünscht.
    Schade, dass gerade hier, wo das Rechts-Sein schon zu radikal ist, es scheinbar auch nur eine Linie gibt, die geduldet wird. Bezeichnend, dass gerade die politisch Korrekten, die schnell mit ihren Nazi-Reflexen dabei
    sind, Meinungsdiversifikation so scheuen wie der Teufel das Weihwasser.

    „Der nächste Faschismus wird nicht sagen, ich bin der Faschismus,
    er wird sagen, ich bin der Antifaschismus.“

    Sie sprechen von Haider die ganze Zeit als von einem Rechtsbrecher.
    Das ist man zweifelsfrei, wenn man in einer 70-Zone über 140 fährt.
    Die zum Teil hämischen Beiträge, auf die Sie verlinkten, bezogen sich aber direkt auf seinen Tod und ich meinte dort eine unterschwellige Schadenfreude herauslesen zu können.
    Zu dem Zeitpunkt wusste ich noch nicht einmal, dass ich mit meiner Vermutung, es handele sich bei den Bloggern um Menschen mit „linken“ politischen Einstellungen, vollkommen richtig lag. Dieser Eindruck bestätigte sich dann aber interessanterweise. Und sowas finde ich einfach schäbig. Wenn gewisse Leute nicht mal beim Tod eines Menschen die politischen Gräben überwinden können.

    Zu dem „Sie“: Sie haben mich zuerst geduzt. In meinem Blog.

  19. the rufus Says:

    Hier ein kleines – eigentlich 2 – Steinchen von Links-Mitte-Rechts-Oben-Unten-oder-Sonstwo:

    – Meines Wissens zahlen in Österreich unsere deutschen Freunde üblicherweise nicht für Geschwindigkeitsübertretungen, was mit irgendeiner komischen von-vorne-oder-von-hinten-darf-man-nicht-fotografieren (d.h. einer rein formalen) Geschichte zusammenhängt – ein Hoch an die Juristen, die sich um solche Spitzfindigkeiten kümmern.

    – Das zweite – es kann natürlich die immense Überschreitung, die mich auch gewaltig verärgert hat, nicht entschuldigen – im Wahlkampf war dieses kaputte Auto angeblich doch sage und schreibe 29.000 Kilometer in nur 3 Wochen unterwegs. Wie sich das mit Veranstaltungen dazwischen ausgeht, ich möchte es mir nicht vorstellen – nur soviel, es werden auch andere Politkarossen ein ähnliches Pensum bewältigen … das schreit doch nach etwas, oder?

  20. Nila Says:

    Interessant die ganzen Meinungen zu lesen. Fakt ist auf alle Fälle, dass er sich mit überhöhter Geschwindigkeit selbst umgebracht hat. 145 km in einer 70iger Zone, das sagt schon alles.
    Und das gibt vielleicht so manchen Autofahrer einen Denkanstoss. Hoffentlich!!!
    Dass er Nationalsozialist war, dass finde ich persönlich übertrieben. Er hatte aber auf alle Fälle eine ZU rechte Politik. Und unter uns Österreicherin sicher mehr Gegener (mich eingeschlossen) als Beführworter. Obwohl er in Kärnten ein sehr beliebter Landeshauptmann war.
    Ich finde die Diskussionen eigentlich sehr interessant, die jetzt entstehen. Was mir sauer aufstößt sind solche Webseiten in denen ein „Gottseidank ist er tot“ Kondulenzbuch eröffnet wird.
    Den immerhin war die Person Haider auch Familienmensch.
    PS: Ich steinige dich nicht 😉

  21. Ken Says:

    Kann man sich diese braunen Auftragsschreiber nicht irgendwie vom Hals schaffen ? Jeder Versuch mit denen auf Niveau kommunizieren zu wollen ist doch zum Scheitern verurteilt ! Ich habe vor Jahren in Standardforen geglaubt, daß man dem einen oder anderen dieser … die Augen öffnen könnte ! Was mir da an Unsinn, Präpotenz, ja auch Haß entgegenschlug, war mir Lehre genug !

  22. buchstaeblich Says:

    Rufus,
    wenn deutsche Autofahrer bei Euch nicht zur Kasse gebeten werden (können), wenn sie zu schnell fahren, ist das mit Sicherheit weder richtig noch gerecht. Temposünder sollten ohne Ansehen der Person, Nationalität oder Herkunft ordentlichen Ärger bekommen, weil sie Menschenleben gefährden.
    Da sollte überall genauer hingeschaut werden, auch bei anderen Politikern in anderen Ländern, da hast Du völlig recht.

    Herr Haider allerdings war meines Wissens auf dem Weg nach Hause, da hätte er schon gar nicht so aufs Pedal treten müssen, denn ohne Familie Haider zu kennen, bin ich mir sicher, die hätten lieber ein halbes Stündchen länger auf ihn gewartet, als nun ganz auf ihn verzichten zu müssen.

  23. the rufus Says:

    buchstaeblich,
    ich weiß, ich weiß … es gab mir nur zu denken, was rund um uns so abläuft – manche sind dann immer am Laufen und Laufen bis sie eben nicht mehr laufen.

  24. Neilson Says:

    SERVUS DU Buchstaeblich!!!
    Was gibt Dir das Recht solche miesen Kommentare zu schreiben. Ein sogenannter „feiner“ Mensch bist Du sicher nicht denn selbst wenn Du einen Verstorbenen nicht gemocht hast so waere es viel eleganter zu schweigen. Aber scheinbar bist DU einer der perversen Querolanten der Auseinandersetzungen sucht und – braucht.

  25. Neilson Says:

    Es ist aeusserst dumm von einem Nationalsozialisten zu sprechen. In OESTERREICH ist diese Gesinnung VERBOTEN. Nur fuer alle die das vielleicht nicht wissen.

  26. buchstaeblich Says:

    Stimmt, Herr oder Frau Nielson, Sie!
    Ich würde sogar soweit gehen, zu sagen, dass ich das Gegenteil von einem netten Menschen bin. Nur: Wo, bitte, ist dabei die Neuigkeit?

    Aber das mit der Duzerei verbitte ich mir: Wir waren noch nicht auf ein Bier miteinander.

    Ach, äh: Wie macht Österreich das, nationalsozialistische Gesinnung zu verbieten? Gibt es da eine Gedankenpolizei? Wenn ja, dann würde ich nämlich unseren Herrn Schäuble bitten, in Österreich mal nach dem Rezept zu fragen – hierzulande gibt es nämlich leider auch einige Braundenker, und wenn man das beenden könnte via Verbot, dann wäre ich schon froh!

  27. Frank Jermann Says:

    @pjebsen: Wenn die üblichen Internet-Quellen nicht falsch sind, dann hatte Haider ein Einreiseverbot in Israel. Wahlslogans wie „Österreich zuerst“ oder „Kärnten wird einsprachig“ sprechen ebenfalls eine deutliche Sprache. Ich meine, dass sich Haider lange genug als rechter Politiker profiliert hat, der bei aufmerksamer Beobachtung keine andere Einordnung als die als Nationalsozialist verdient.

    Wie bereits geschrieben: Ich kenne keine Distanzierung Haiders von seinen nationalen, fremdenfeindlichen und EU-ablehnenden Äusserungen. Jetzt nur wegen seines Todes aus einem potentiell gefährlichen Mann einen „Quasi-Heiligen“ zu machen, ist nicht angemessen.

    Haider hatte weder vor noch nach seinem Tod meinen Respekt. Dass er etwas für (einige) seine Landsleute getan hat (und ihn dafür manche inniglich lieben), ist sicher richtig — aber er war jederzeit bereit, das auf Kosten Anderer zu tun. Die Mittel, die er dafür anwendete, basierten auf Hass, Angst und dumpfem Populismus.

    -Frank

  28. NiRAk Says:

    Zu Deinen Artikel hat sich aber eine interessante Diskussion entwickelt. Die es Wert ist genauer mit verfolgt zu werden.
    buchstaeblich: Dir Danke ich für die Kommentierung meine Berichte. LG

    Ich denke mir auch, wie die öffentliche Diskussion ausgesehen würde, wenn Er bei dem Unfall die Lenkerin des Wagens, den er in rasanter Fahrt überholt hat, nicht nur involviert, sondern verletzt oder getötet hätte?

  29. pjebsen Says:

    Titanic deckt auf: „So geschah der Unfall wirklich“.

  30. buchstaeblich Says:

    Nirak und alle: Es bleibt spannend! Und das finde ich gut.

  31. wortman Says:

    Steinige mich, wer will: Wer so heizt, verdient kein Mitleid.

    Keine Steinigung sondern ein extra Blumenstrauss für die wahren Worte!

  32. the rufus Says:

    @Frank Jermann: schade, dass Deine Seite nicht geht, hätte mich jetzt gerne dort etwas umgesehen, weil Du doch mit so fundierten Fakten aufwartest. “Österreich zuerst” ist nun etwas zutiefst nationalsozialistisches. Hut ab.

  33. Frank Jermann Says:

    @rufus: Meine Seite „geht“ — aber eben nicht rechtsrum. Wenn’s Dir hilft, stöbere in meinen Ergüssen und finde heraus, ob Herr Z. links oder rechts abgebogen ist, ob der neue Bürgermeister bei uns links oder rechts ist und warum Frau Hai mit links zu Vögeln telepathiert. Und vergiss nicht meine Linkliste! Ich hoffe, diese Hinweise sind Dir recht.

    Fundierte Fakten? Danke für das Kompliment. Ich habe mich bemüht und nicht nur mein Gefühl zitiert — dann wäre mein Beitrag für einen Haider-Fan noch unangenehmer zu lesen gewesen. Ob mit oder ohne Hut.

    -Frank

    PS. Natürlich ist ein Spruch „Österreich zuerst“ eine üble rechte Floskel mit recht unverblümtem fremdenfeindlichen Hintergrund. Auch Deine handvoll Ironie kann die Nähe einer solchen Äusserung zu „Deutschland den Deutschen“ und anderem minderbemitteltem nationalen Geschwalle nicht übertünchen.

  34. buchstaeblich Says:

    Frank Jermann,
    dass der Kommentar erst jetzt erscheint, liegt daran, dass er wegen der mehreren Links in meiner Warteschleife gelandet war – und ich habe den Rechner erst vorhin angemacht.

  35. the rufus Says:

    @Frank Jermann: uzr Info mit http://wetterau.wordpress.de/ sieht es schlecht aus im IE … der Rest no comment.

  36. Frank Jermann Says:

    Ach, Frau Buchstaeblich, was sind schon Minuten? Wir haben doch gerade wieder mal gelernt: Wer früh ankommen will, ist manchmal gaaaanz spät dran.

    -Frank

  37. wortman Says:

    @buchstaeblich: eben kam im radio, dass er nicht nur mit über 140 km/h unterwegs war, sondern auch 1,8 promille im blut hatte…
    noch fragen? keine? setzen.
    es hat also doch nur ein betrunkender raser seine gerechte strafe bekommen… dieses mal eben mit bekanntem namen…

  38. buchstaeblich Says:

    Dazu habe ich schon einen neuen Beitrag geschrieben, aber schön, das Du mich sozusagen daran erinnerst, dass ich vergessen habe, ihn hier zu verlinken.

    Wundern tut einen jedenfalls nichts mehr.

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