Schillernde Worte


Wenn mir nichts Besseres einfällt, schaue ich gelegentlich bei http://www.DigBib.org vorbei und krame dort im Fundus.

Was ich immer wieder gern lese, ist diese wundervolle Zitatensammlung von Schiller und Goethe: Die Xenien.

Gerade fiel mir auf, dass die Jungs wohl in die Zukunft schauen konnten, hatten sie mir folgendes Stückchen doch sozusagen auf den Leib geschrieben:

Zitat: „8. Die Kunden.

Wenige Treffer sind gewöhnlich in solchen Butiken,

Doch die Hoffnung treibt frisch und die Neugier herbei.“

Auch zur politischen Lage äußert man sich hier äußerst kompetent und aktuell:

Zitat: „136. Deutsches Lustspiel.

Thoren hätten wir wohl, wir hätten Fratzen die Menge,

Leider helfen sie nur selbst zur Komödie nichts.“

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6 Antworten to “Schillernde Worte”

  1. T.M. Says:

    Danke für den Link.

  2. buchstaeblich Says:

    Gerne doch! Viel Freude damit – dort ist es immer wieder schön!

  3. Wolf Says:

    Das sind doch die wahren German Basher. Sogar in Distichen. Schon toll, die Blogger der ersten Stunde.

  4. buchstaeblich Says:

    Toll, nicht wahr? Die Altvorderen der Dichterschaft hatten eine wundervolle Ader für Piksereien und einen goldigen Humor – ich liebe es!

  5. weltdeswissens Says:

    Paradox ist, wenn Goethe durch die Bäume schillert 🙂

  6. Schillerjahr 2009 « Buchstaeblich seltsam! Says:

    […] weise ja nicht zum ersten Mal auf meine Lieblingszitatensammlung hin, und bis zum 10. November ist es noch eine Weile hin, aber […]

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