Gibt es so etwas wie Blogiquette?


Vorneweg: Ich weiß es nicht – ich habe nicht recherchiert.
Nööö, ich habe jetzt auch nicht alle Blogs dieser Welt gelesen.
Aber ich lese so einige. Quer durch den Garten, nicht sehr systematisch, warum auch? Schließlich ist es eine Freizeitbeschäftigung – für mich jedenfalls.

Für das, worum es mir heute geht, habe ich jetzt keine 25 Suchmaschinen mit elf Trillionen Treffern auf Lager, die ich hier zu verlinken hätte. Ich gebe jetzt einfach gar kein Beispiel für das, was mir gerade über die Leber krabbelt – ich bin ja nicht lebensmüde!

In der Kommentarleiste eines Artikels, den ich soeben las, kommentiert ein Leser, den ich hier jetzt nicht extra verlinke, weil ich ihn auch gar nicht kenne, aber ist ja auch egal. Er teilt seine Gedanken zu dem Artikel mit. Ob ich die jetzt gut finde oder nicht, spielt gar keine Rolle.

Gleich darunter taucht ein Kommentar auf von einem Menschen, der sich irgendwie anders nennt. Den kenne ich auch nicht, spielt aber auch keine Rolle.

Was aber eine Rolle spielt, ist der Umgangston. Und das ist etwas, was ich schon öfter in Kommentarleisten bemerkt habe:

Der erste Kommentator bekommt vom nächsten Kommentator vorgeworfen, für seinen Kommentar nicht (richtig) recherchiert zu haben.

Warum?

Wenn ich in einer Zeitung (das sind so Dinger aus Papier) etwas lese wie „XY hat etwas falsch gemacht“, und ich finde es (so ganz aus dem sogenannten Bauch heraus) nicht (oder vielleicht auch doch) falsch, dann darf ich doch auch einen Leserbrief schreiben mit dem Tenor „Wissen Sie, also ich finde….“.
Das verstößt meines Wissens gegen kein Gesetz. Und ich bin als Leser auch nicht verpflichtet, einen Universitätsabschluss in XY-Kunde zu haben, bevor ich so einen Brief an den Hintertupfinger Anzeiger schreiben darf.

Das gleiche gilt für Radiosender, Fernsehsender, Buchverlage, Internetforen, bla, bla bla …

Bei Blogs ist das anders?
Gut, es sind öffentliche „Leserbriefe“ – die kann jeder mitlesen. Das macht Blog-Kommentarspalten ja so spannend.
Allerdings ist mir in diesen öffentlichen Leserbriefpostsäcken schon öfters aufgefallen, dass Kommentatoren auf diese Weise angegangen werden – ich rede jetzt nicht davon, jemanden, der offensichtlich irrt – warum auch immer – freundlich auf seinen Irrtum hinzuweisen („Wissen Sie, Marmelade macht man gar nicht aus Holz, das kann man unter „Link“ nachlesen“).

Ich rede vom Abwatschen.
Der Schuss an der Sache ist nämlich der, dass es auf mich so wirkt, als haben Teile der Blogwelt vergessen, dass „Blog“ nichts weiter ist als eine Weiterentwicklung im Bereich der Kommunikationsmöglichkeiten.
Gut, früher hörte die Welt nicht mit, wenn Herr X seine Tante Clara mit einem Telefon angerufen hat, um ihr von seinem Rheuma zu erzählen und was so in der Zeitung stand.
Wenn er ihr vor einigen Jahren (oder gestern) eine E-Mail schrieb, auch nicht.

Jetzt gibt es eben auch noch Blogs.
Ganz ehrlich: Als ich meinen Blog angemeldet habe, stand in den AGB nicht , dass man bei anderen Blogs nur kommentieren darf, wenn man alle zum Thema passenden Beiträge gelesen und analysiert hat, bevor man zu einer Sache etwas sagen darf.

Wenn ich jemand wäre, der per Telefon ganz wichtige Informationen übermittelt („Wirf die Bombe ab, Joe!“), gibt mir das das Recht, über Leute herzufallen, die ein Telefon dazu benutzen, Cousine Irmchen das neue Tortenrezept durchzugeben?

Und wenn ich wichtige Papiere erstelle (Ich meine wirklich wichtige, also keine Zeitungen!), gibt mir das das Recht, Menschen anzuprangern, die sich Geburtstagskarten mit Blümchen schicken?
Soll Shakespeare sich darüber aufregen, dass auf Papier auch der Spiegel und die Bildzeitung gedruckt werden?
Menschen, die sich in der Blogsektion des Internet bewegen, sind erst einmal einfach nur Leute. Sehr verschiedene Leute, mit sehr verschiedenen Hintergründen und Intentionen.
Sicherlich sind ein Teil davon Journalisten und Wissenschaftler oder sonstige Akademiker. Aber hey, Leute: Das Internet ist öffentlich – da gibt es Schulkinder, Klempner, Bäckereifachverkäuferinnen, Fahrschullehrer, Floristen, Menschen von „Gar-kein-Schulabschluss“ bis „Genie“!
Erschwerend kommt hinzu, dass es keine Verpflichtung gibt, einen Blogoskopie-Führerschein zu machen, bevor man etwas lesen und empfinden oder gar einen eigenen Blog schreiben darf. Und manch einer, der heute Deinen neuesten Blog-Eintrag liest, hat vielleicht soeben zum allerersten Mal in seinem Leben einen Blog-Eintrag gelesen. Das bedeutet aber nicht, dass er doof ist.

So wie ich geraten ganz viele Leute auch oft per – mehr oder weniger Zufall – zu einem bestimmten Blogbeitrag.

Das ist, wie wenn man ein Telefonbuch (auch etwas aus Papier!) oder eine Zeitung an einer beliebigen Stelle aufschlägt, und einfach mal so liest. Und während man liest, denkt man mit, empfindet etwas, und wenn die Empfindung stark genug ist, dann möchte man etwas dazu sagen.
Auch, wenn man nach einem bestimmten Thema sucht, weil es einen – warum auch immer – interessiert.

Der ganz normale Mensch hat vielleicht gehört, dass sein Nachbar eine Krankheit oder einen neu gekauften Gegenstand namens Ypsilonilose hat, und jetzt will er wissen, was das ist.

Er guckt also im Internet nach, und findet Texte zum Thema.

Es kann sein, dass seine Meinung total irrelevant ist. Das ist aber egal. Denn es ist legal. Zum Glück.

Es wird ja in allen möglichen Bereichen der Öffentlichkeit darüber gejankt, dass Leute sich zu wenig bilden, für nichts mehr interessieren, keine Meinung haben, Wat-auch-immer-für-Verdrossenheit haben, bla bla bla …..

Aber wenn die Menschen, die versuchen, sich eine Meinung zu bilden und versuchen, mitzusprechen oder eine Frage direkt stellen, statt elf Trillionen Suchmaschineneinträge zu analysieren, abgewatscht werden à la: „Du bist kein Experte, Du hast dies und das nicht verlinkt, also halt die Fresse, wenn die Großen sich unterhalten!“:

Leute, dann muss man sich über Verdrossenheiten verschiedenster Couleur aber auch nicht mehr wundern.

Und ich beginne zu verstehen, warum einige Blogbetreiber es vorziehen, unter sich zu bleiben, sich gegenseitig ihre Balkonpflanzen zu zeigen, und den inneren Stinkefinger zu lupfen, wenn man sie „Katzen-Blogger“ nennt, was ich persönlich für eine Unverschämtheit sondergleichen halte.

Zum Glück bin ich mit meinem Nischen-Blödel-Blog so irrelevant, dass es von den Hau-und-Stech-Bloggern ohnehin keiner liest, aber: Menschen ohne Benimm können auch mit Diplom manchmal nur mit Mühe bis zum eigenen Tellerrand schauen.

Hat noch jemand ein paar Katzenfotos in die Kommentarspalte zu verlinken? Her damit!

Aktualisierung vom 28.07.2008: Einen sehr interessanten Artikel zum Thema findet man bei Impuls

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39 Antworten to “Gibt es so etwas wie Blogiquette?”

  1. the rufus Says:

    Wo ist er also jetzt der Erste? Herkommen zum Abwatschen 😉

    Im Ernst: mit blogiquette beschäftigen sich wohl manche (http://medinfo.netbib.de/blogiquette) – Du suchst vielleicht eine Commentiquette und selbst das scheint es zu geben (http://www.anxaw.net/commentiquette)

  2. buchstaeblich Says:

    rufus,
    Ich habe absichtlich nicht recherchiert und mir schlicht meine eigenen Gedanken gemacht.
    Aber ich denke, im Nachhinein werde ich doch mal nachschlagen, wie weit ich daneben liege.
    Schon, damit über mich herfallende Massen irgendetwas in den Hals gestopft bekommen können.

    Wobei ich aber froh bin, dass zu mir ohnehin keine Massen kommen, die müsste ich ohnehin zu Dieter Bohlen schicken, zum Stören.

  3. hape42 Says:

    Ich war heute im Buchladen. Hab jede menge Kohle da gelassen. Schön wars.
    Details im Laufe des Tages bei mir;-)

    *wollt ich nur mal gesagt haben *

  4. buchstaeblich Says:

    Hape,
    hoffentlich waren auch Katzenfotobände dabei.

  5. carluv Says:

    @rufus: Das hätte jetzt aber auch verlinkt sein können! Da steht, wie es geht!!
    @buchstaeblich: Darf denn hier jeder kommentieren?

  6. buchstaeblich Says:

    Carluv,

    Du bist mal ganz ruhig, ja!
    Kommst hier ohne Katzenbild an …

  7. wortteufel Says:

    „Der Papst und ein Bauer wissen mehr als ein Papst allein.“

    Das Internet, auch die Blogs darin, ist eine Spielwiese für Päpste (die sich alle für den einen halten…) und die Bauern. Mit dem Unterschied, dass die Bauern lernen und lesen möchten, was andere zu sagen haben, die Päpste (es ist doch immer wieder komisch, im Plural davon zu schreiben, oder?) möchten das nicht.

    Und was sie schon mal gar nicht möchten, ist erklären. Denn der Bauer könnte sich ja sonst noch als schlauer erweisen, als der Papst. Der eine von vielen.

    Nun denn. Ich denke, die Blogiquette gibt es. Sie unterliegt wohl denselben Höflichkeitsformeln wie die Konversation per Maul. Nur leider wird das von vielen vergessen. Oder diese Leute sind im wirklichen Leben genauso harsch und müssen sich deshalb einen Ort im www suchen, um noch Gehör zu bekommen. Denn im normalen Leben drehen sich die Menschen um und gehen.

  8. wortteufel Says:

    Ach so. Katzenbild. Ja, hier. Damit ich auch kommentieren darf.

  9. buchstaeblich Says:

    Teifi, teifi,
    das hast Du schön gesagt. Ich verzeihe dir, dass Du kein Katzenbild mitgebracht hast.

    Update:

    Huch – da war ja schon das Katzenbild – fein, danke: süüüüüüüüüüüüüüß!!!!!!!!!!!!!

  10. carluv Says:

    Das geht ja schnell hier. So schnell kann ich gar nicht watschen. Und hier das Katzenbild. Wusste ich nicht, dass das hier zur Commentiquette gehört.

  11. buchstaeblich Says:

    carluv,

    ich will dir ja nichts Persönliches unterstellen, aber kann es sein, dass Du mit Absicht nicht „süüüüüüüüß“ gesagt hast? Oder hast Du etwa nicht recherchiert?

  12. carluv Says:

    Hier meinte ich. Und habe damit unfreiwillig demonstriert, wie oft gewatscht wird. Schnell, laut, und mit wenig Ahnung von der Sache.

  13. carluv Says:

    Und recherchiert habe ich sowieso nicht. Erst mal watschen. Meine Katze ist sowieso die süßeste.

  14. hape42 Says:

    Huch!
    geht’s hier um Katzenbilder?
    Ich geb zu, ich hab den Beitrag gar nicht gelesen, wollt aber sooo gern kommentieren…
    Ich werde den Beitrag morgen mal lesen (wahrscheinlich…)

  15. luckyjack42 Says:

    Auch, wenn ich jetzt hier gegen die blogübliche Gewohnheit verstoße, Katzenbilder zu verlinken (sorry, aber ich bin algerisch), ist mir beim Lesen wirklich der Kamm geschwollen. Ich frage mich wirklich, angesichts der Sorgen, die manche Leute haben, warum ich gestern überlegt habe, ob ich beim Kommentieren auf diesem Blog „Du“ oder „Sie“ schreiben sollte. *tztztz*

    Wenn ich qualifizierte Informationen will, lese ich nicht irgendeinen Blog, sondern einschlägige Seiten, die sich mit dem Fachgebiet beschäftigen, entsprechende Lexikas oder Fachbücher. Wenn ich einen Blog lese, kann ich wohl kaum davon ausgehen, dass der Verfasser mit wissenschaftlichem Anspruch recherchiert hat. Wer sich also in von Frau buchstäblich beschriebener Weise aufregt, hat IMHO selber schuld.

    Vielleicht sollten diese Damen- und Herrschaften die Kommentarfunktion anstelle für Beschimpfungen lieber dafür nutzen, das ggf. geäußerte Wissen zu ergänzen, so denn ihrer Meinung nach etwas fehlt.

    So, und falls sich jetzt jemand veranlasst fühlt, über meinen Blog herzufallen, der voll von persönlichen und unvollständig recherchierten Meinungen ist, dann darf er das gerne tun. Ich vertrage auch Kritik, wenn sie denn konstruktiv ist. Beschimpfungen und Trollerei dulde ich nicht, dafür gibt es eine Löschfunktion und glaubt mir, ich lese jeden Kommentar und ich liebe dieses herrliche Löschgeräusch, das „plonk“! 🙂

  16. buchstaeblich Says:

    Ich verzeihe großmütig das Fehlen eines Katzenbildes, luckyjack42 – ausnahmsweise.
    😉

    Blogs gibt es ja mit den unterschiedlichsten Quallitäten zu den verschiedensten Themen. Aber selbst da, wo sie von Experten der verschiedensten Fachgebiete stammen, sind sie ja öffentlich zu kommentieren, falls diese Funktion nicht gesperrt ist.

    Und wenn ich dann lesen muss, dass ein Leser, der vielleicht kein Experte ist, aber eine Meinung hat und sein ganz persönliches Empfinden zum Thema vorträgt, vom nächsten Leser gemaßregelt wird, er habe Beitrag A, B, und C von Verfasser X, Y und Z offensichtlich nicht gelesen, dann neige ich zum Fremdschämen.

    Als ob man etwas nicht empfinden dürfte, weil Blogpapst X oder Y geschrieben hat, er sehe das anders.
    Bildet man sich nun heutzutage seine Meinung, oder liest man sie von Anderen ab?

    Vor allem, wenn in diesem Blogs dann auch nur die Meinung derjenigen steht, die sie geschrieben haben.

    Mir gefällt auch nicht jeder Kommentar, den ich irgendwo da draußen lese. Aber ich bin durchaus imstande mir zu sagen: „Na, weiß halt einer nicht so recht, worum es geht!“ (so ich es denn überhaupt besser weiß), aber man muss auch nicht auf jeden und alles reagieren, und schon gar nicht aggressiv, solange da nicht etwas wirklich Schlimmes steht.

  17. ruediger Says:

    ich verweigere ein Katzenbild, ganz öffentlich. Ich kann die Viecher nicht ausstehen. Wenn ich deswegen ins Moderatorengrab wandern sollte, dann gehe ich erhobenen Hauptes. Jawoll! 🙂

    Es gibt eine Etikette, immer und überall. „Du sollst dem Anderen immer höflich begegnen“ wie im richtigen Leben auch. Danke Wortteufel.

    Oberlehrer, Besserwisser, Rechthaber usw. die sich allerorts aufspielen müssen, gibt es (leider) überall. Da muss man so gut es drüber stehen. Letztlich spiegelt das von Dir beobachtete Phänomen auch den Charakter desjenigen wieder, der kommentarisch seine Kinderstube vergisst.

    IMHO muss der Betreiber der Plattform (z.B. des Blogs) hier moderierend eingreifen. Blöd nur, wenn der Betreiber selbst derjenige ist, der …

    Für mich dieses von Dir beschriebene Verhalten bei fortlaufender Nichtbeachtung des Betreibers ein triftiger Grund die Plattform nicht mehr zu besuchen und die sich dort tummelnden Personen dort zu meiden. Das Internet ist groß genug. Kein Klick ist schneller als der auf das Kreuz. 🙂

  18. buchstaeblich Says:

    Wegen fortgeschrittener Weisheit verzeihe ich Dir großmütig, kein Katzenbild mitgebracht zu haben, ruediger.
    Nicht zuletzt deshalb, weil ich Katzen auch nicht sooo gern mag – gebraten schmecken die einfach nicht.
    😉

    Und ja, auch ich bereinige und aktualisiere meine Blog-Abos und Kommentar-Abos.

    Denn ich gestehe der Welt zu, meins Zeugs nicht zu lesen, dann zwinge ich mich selbst ebenfalls nicht, mich in unhöflichen Kreisen zu bewegen – das ist eine Frage der Gerechtigkeit, nicht wahr.

  19. tigger Says:

    Hallo buchstäblich,

    wollte nur mal sagen, dass ich es genauso empfinde wie Du. Ich finde, Du hast mit Deinem Essay/Artikel (oder wie auch immer) den Nagel auf den Kopf getroffen. Habe mir selber dazu meine Gedanken gemacht, weil ich erst vor kurzem meinen Blog eröffnet habe. Und mit Deinem Artikel mich dazu entschlossen, einfach zu schreiben, wie ich empfinde, basta.
    Habe leider kein Katzenbild dabei. Hoffe, Du verzeihst mir das ;).

  20. buchstaeblich Says:

    Na gut, tigger,
    Du bist ja noch neu und meine Heiligkeit strotzt vor Großmut! 😉

    Nee, im Ernst: Schön, dass ich dich zu inspirieren vermochte.

    (ruft hinterher )
    Und viel Freude mit deinem Blog!

  21. weltdeswissens Says:

    Ich finde das einen wunderbaren und sehr lesenswerten Kommentar zum Diskussionsgebaren im Internet. Es erinnert mich an Tucholskys Bemerkungen zu der Unsitte, in Bibliotheksbüchern Randbemerkungen zu machen.

    Weil ich an einer Stelle so arg lachen musste, würde ich diese gern zu meinem Zitat der Woche machen. Darf ich, Gnädigste?

  22. buchstaeblich Says:

    Lachen? Ich musste mich beim Schreiben vor adrenalingefärbten Wörtern hüten, und dann ist da was zum Lachen?
    Na, dann – bedienen Se Ihnen, Gutste! Ich wüsste ja zu gern, welchen saublöden Fehler ich übersehen habe …

  23. weltdeswissens Says:

    Gucken Sie jetzt mal 😉

  24. buchstaeblich Says:

    Na, wenn es solche Folgen hat, dann muss das Vergnügen wirklich groß gewesen sein. Mir ist es unbedingt ein Vergnügen, ich knickse artig!

  25. weltdeswissens Says:

    😆 Die Wissenschaft hat festgestellt, festgestellt, festgestellt, dass Marmelade Holz enthält, Holz enthält! 😆

  26. buchstaeblich Says:

    Am Ende werden wir noch von den Blog-Päpsten entdeckt und wegen Verunlinkung geprangert.
    Sie wissen ja: Je Linkse, desto wahr!
    🙄

  27. the rufus Says:

    Also der ganz Erste da oben, Rufus oder so, sowas von daneben, da bleibt einem ja die Spucke weg und dann nicht einmal ein Katzenbild mit – der Ignorant, der elendige.

    Und hier schon mein liebes, kleines, süüüüüüüüüüüüßes Kätzchen

  28. buchstaeblich Says:

    Und süüüüüß hat er auch gesagt! Und so ein süüüüüüüüßes Katzerl mitgebracht. Ich bin begeistert!

  29. viviré Says:

    Ich habe nur Hundebilder, und da hier eh schon ein gediegener Tonfall herrscht und ich meinen WauWAu nicht beleidigt werden lassen (lassen werden?) will, verlinke ich nicht ;-), vielleicht läßt man mich trotzdem was sagen…..
    Ich bin ans Bloggen gekommen, weil ich einen englischen Blog über meinen Lieblingsopernsänger (soll ich ein Foto vom dem verlinken? Hat aber auch keine Ähnlichkeit mit einer Katze…..) gefunden hatte bevor ich auch nur einen PC hatte. Von dem Moment an war mein erklärtes Ziel, auch zu bloggen, und zu dem Zeitpunkt dachte ich noch, Blogger wären alles nette, freundliche Menschen….. Ich also an diese Frau gemailt, daß ich auch den und den mögen würde, und durch sie überhaupt erst auf die Idee gekommen wäre, zu bloggen – keine Antwort. Ich dachte mir nichts dabei, hab fröhlich kommentiert, ihr Material geschickt usw. bis die mich einmal in den Kommentaren so mies und hinterhältig hat auflaufen lassen! Als ich das publik gemacht hab….. wir haben einige gemeinsame Bekannte….. , hat sie einen Post geschrieben,ich sei garnicht mehr ich sondern hätte „meine“ Identität geklaut usw usw usw. das ging soweit, daß sie als Engländerin! mir erzählen wollte wie, man Wagner-Deutsch korrekt ausspricht!

    Das war heilsam. Seitdem hab ich was „Blogiquette“ angeht meine eigene Meinung. Und ich hab auch nie versucht, in einen bestimmten „Bloggerkreis“ reinzukommen. Mit Bloggern sollte man erstmal etwas vorsichtig sein. Ich lasse grundsätzlich keine Kommentare zu, die sich auf andere Kommentare beziehen (höchstens in ganz harmlosen Fällen), weil ich das Vertrauen schätze, das jemand mir entgegenbringt, in dem er einen Kommentar schreibt. So ein Kommentar wie Du erwähnst, wäre bei mir gelöscht worden und fertig. Und was das recherchieren angeht, nun man kann nicht einfach das Blaue vom Himmel erzählen, aber seine eigene Meinung zu schildern ist doch was ganz anderes.
    Bloggen ist immer das, was man draus macht, wenn einige Blogger meinen, dafür allgemeingültige Maßstäbe anlegen zumüssen …..ignorieren.

  30. Zarola Says:

    Sehr guter Beitrag, finde ich.
    Mein Blog ist meins (meinsmeinsmeins), d. h. ich äußere extrem subjektiv meine Gedanken und Ansichten. Das sollte eigentlich auch jeder wissen, der so etwas liest.
    Bei Kommentaren respektiere ich umgekehrt, dass der andere Blogschreiber ebenso seinen subjektiven Blog betreibt.

    Mein Blog ist mein Heim, ich statte es mit Gegenständen aus, ich fühle mich wohl darin, ich lebe dort (naja, das ist jetzt etwas arg überspitzt, dient aber meinem Bild…) und wenn ich Gäste habe, dann gibt’s auch mal etwas zu Knabbern. Ich erwarte aber auch von Gästen, sich entsprechend zu benehmen. Nicht jeder muss meine Tapeten oder mein Sofa lieben. Aber einen abfälligen Kommentar dazu (he, wie sch… ist das denn?) verbitte ich mir einfach. Und es gehört sich auch nicht, sich mit anderen Gästen zu prügeln. Konflikte ja, andere Meinungen ja, aber bitteschön „leben und leben lassen“!
    Letztendlich dreht sich alles, was unter Blog-/Chat-/Irgendwie-Etikette fällt um das „Benehmen“. Kann ich mich benehmen? Weiß ich, was sich gehört?

    Ich hab auf meinem Rechner kein Katzenbild – aber vielleicht helfen Blumen?? http://www.zarola.de/bilder/orchis.jpg

  31. buchstaeblich Says:

    Viviré: Eben!
    Zarola: Auch: Eben, und danke für die Blumen,

    … Euch beiden!

  32. Silencer Says:

    Huhu,
    ich bin wieder da, und gerade dabei Deine neuen Artikel zu lesen. Ich könnte Dir spontan Wieselphotos zu diesem hier anbieten!

  33. buchstaeblich Says:

    Au ja, mach mal!
    Wenn Du keine Katzen hast, nehme ich hilfsweise auch Wiesel.

  34. weltdeswissens Says:

    Wieselfotos, au ja! Aber bitte nicht wieder so ein Suchbild, wo vor lauter Technik kein Wiesel zu sehen ist 😉

  35. hephai Says:

    Bloggen ist auch nur wie Leben, nur ohne Analphabeten.
    hp

  36. buchstaeblich Says:

    Ein weises Wort.

  37. weltdeswissens Says:

    Es gibt kein richtiges Bloggen im falschen (Adorno).

  38. hape42 Says:

    hephai said 1 day ago:

    Bloggen ist auch nur wie Leben, nur ohne Analphabeten.
    hp

    bei manchen Blogs/Kommentaren (incl. meinem) bin ich mir da nicht so sicher…

  39. Silencer Says:

    Ok, versprochen: demnächst ganz viele Wieselbilder. Ohne Technik.

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