Promis, Putzen, passt scho‘


So, die Frau Jolie (sie heißt bloß mit Nachnamen so, ist es aber nicht, es sei denn, man hat eine Schwäche für Schlauchboote), hat geworfen, das weiß ja inzwischen jeder.

Die Kinder können ja nichts dafür, aber man darf schon hoffen,

dass sie äußerlich mehr nach dem Herrn Pitt kommen. Jahaaa, das aus der Tastatur einer bekennenden Herrn-Pitt-Nichtleidenkönnerin!

Aber wenn die Kinder nach ihm kommen, dann fallen sie im Straßenverkehr nicht so unangenehm auf, wie wenn sie nach der Frau Jolie kommen.

Übrigens sollte man sich ja bei der Namensfindung für Kinder ein bißchen überlegen, was man da (Kindern an-)tut. Aber die Frau Jolie hat sich ja schon mehrfach hervorgetan als Leidende an der Krankheit namens Extrem-Kevinismus. Sie kann nicht anders, ihre Brut muss bescheuert heißen.

Nun hat sie also eine Vivienne Marcheline, und sie hat überhaupt nicht daran gedacht, dass spätestens in der Vorschule aus Marcheline Michelin werden wird, und wehe, dass Kind trägt einen etwas mopplig auftragenden Pulli, oh, oh!

Das andere Kind, Leon Knox, hat es aber noch schlimmer, denn es wird nie Deutschland besuchen können, ohne ausgelacht zu werden. In Deutschland hat Knox nämlich nicht die Bedeutung, dass ein Goldreservoir auch so heißt, sondern eine eher komische, Rolf Kauka und seinen Comics sei Dank!

Als mir das heute morgen einfiel, während ich meine Spülmaschine bespaßte, war ich nachher vor Lachen „fix und foxi“!

Da brauchte ich gar nicht den sportlich motivierenden Worten des Dünenwanderers zu folgen, dem an dieser Stelle aber noch mitgeteilt sei, dass Putzbloggen schon eine wichtige Rolle spielt, da ich es öfter tue als Blogputzen.

Denn während ich meine Spülmaschine bespaße, sortiere ich gleichzeitig meine Gedanken für den Tag vor und natürlich insbesondere die für den Blog.

Interessante rhetorische Kurven schaue ich mir übrigens bei der Wäsche ab, während ich sie falte.

Wer sich bei mir also manchmal ein wenig auf Schleuderkurs fühlt: Ja, ich habe eine Waschmaschine.

Und nicht selten, wenn ich irgendetwas rhetorisch abgewatscht habe, stehe ich zufrieden da, wie in meinem frisch geputzten Wohnzimmer und denke: „Sauber!“

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11 Antworten to “Promis, Putzen, passt scho‘”

  1. the rufus Says:

    Das WWW ist tot, es lebe das PPP ❗

  2. ruediger Says:

    Zählt das Bespaßen der Spülmaschine schon zum eigenständigen Spülbloggen, oder noch zum Putzbloggen? 🙂

  3. buchstaeblich Says:

    Das ist eindeutig Putzbloggen.
    Spülbloggen ist, wenn ich sperrige Dinge wie Backbleche zu spülen habe, die dann doch nicht mehr in die Maschine passten – das mache ich dann händisch, mit Akopatz, während ich mir aussuche, wem ich im Blog die nächste Abreibung verpasse.

    Das ist etwas Anderes, als wenn ich Schuhe putze und dabei sinniere, wen ich noch anschmieren könnte.

  4. Micha Says:

    Nie, nie, nie würde ich behaupten, Putzbloggen spiele eine untergeordnete Rolle. Da wasche ich meine Hände in Unschuld… [fingerinpalmoliveschüsselchenhaltend] Im Gegenteil. Freue mich ja, wenn eine solch sinnvolle Beschäftigungskombination auch tatsächlich betrieben wird. Weiter so!

  5. richensa Says:

    Sie sind einfach toll, Frau Buchstäblich.
    Ich stand, einfach strukturiert, wie ich nun einmal bin, einfach so vor meiner Spülmaschine und überlegte nur, ob das Geschirr nicht so verklebt ist, dass ich den Energiesparspülgang laufen lassen kann oder nicht.
    Ein bissi Gutmenschentum will ich mir ja auch anheften können…

  6. ehefrau Says:

    jetzt wüßte ich aber mal gerne, wie das „bespaßen“ einer spülmaschine vonstatten geht?! ich befülle meine ja immer noch ganz altmodisch. wie muß ich mir das also vorstellen, reicht es, ein liedchen vorzusingen oder ist das elektrogerät schon etwas anspruchsvolleres gewöhnt, so etwas wie kasperle theater oder eine tanzeinlage deinerseits?! wirkt sich die bespaßung positiv auf den reinigungsvorgang aus? hach. soviele fragen. aber wer will schon altmodisch sein.

  7. buchstaeblich Says:

    Micha,
    ich lobe sehr, dass Du das Thema überhaupt einmal angesprochen hast. Manch einer putzt vor sich hin und weiß vielleicht gar nicht, dass er bloggt.

    Richensa,
    es hilft der Maschine schon, wenn man laut darüber nachdenkt, so fühlt sie sich wichtig genommen und strengt sich ganz soll an beim Spülen.

    Ehefrau,
    am liebsten hat meine liebste Küchenhilfe es, wenn irgendein Teil nicht so recht an seinen Platz will, und ich dann lautstark mit ihr debattiere. Auch die Nummer, etwas Kaffee in einer Tasse zu „vergessen“, die Tasse umzudrehen und alles vollzusauen, sowie die folgende Fluchorgie liebt sie sehr.

  8. ruediger Says:

    @buchstaeblich
    Nur um wirklich sicher zu gehen: (*…Fluchorgie liebt sie sehr… *) Wer genau beflucht wen im Zuge den Endphase der Bespaßung?

  9. buchstaeblich Says:

    Ich fluche, sie liebt es und schnurrt auf Knopfdruck.

  10. zimtapfel Says:

    Ha, das kleine Luder mag es wohl, beschimpft zu werden…

  11. buchstaeblich Says:

    Die ist total verdorben, sag‘ ich dir. Sie konsumiert schmutzige Dinge, dass es einem graust.

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