Archiv für die Kategorie ‘Politisches’

GuttenPlag Wiki ritterschlägt wehrlose Bloggerin!

30. Juni 2011

Soeben bemerkt: Das GuttenPlag Wiki verlinkt auf meinen Artikel zum Dann-doch-noch-Rücktritt von Plagiatussi Silvana Koch-Mehrin.
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Plagiatussi Koch-Mehrin: Geht doch!

26. Juni 2011

Wollte ich nicht grad ein Glas Blanc de Noir trinken? Der muss warten, ich muss Nachtschicht machen:

Ex-Dr. Silvana Koch-Mehrin hat nach heftigen Vorwürfen von allen Seiten, auch meiner, sich dem Druck gebeugt, ihren Ex-Doktorhut genommen und auf ihr Pöstchen im EU-Ausschuss für Forschung verzichtet. Dies erfuhr ich soeben vom Wahrsagercheck in meiner dazugehörigen Kommentarleiste, der hat es grad woanders gelesen.

Trithemius hatte aller Angenervtheit zum Trotz sich überwunden, die Petition zu unterzeichnen, und darf sich nun auch mitfreuen.

So, nun darf der Blanc de Noir wieder her, ich trinke auf alle, die sich beteiligt haben, die Ungeheuerlichkeit nicht zu dulden, eine des Beschisses Betruges Plagiats überführte Schummlerin und Erschleicherin eines Doktortitels auf EU-Ebene in Sachen Forschung und Wissenschaft mitreden zu lassen: Prost!

Ich gratuliere und danke allen fürs hartnäckige Nicht-Durchgehen-lassen, dem hier, diesem hier sage ich: Ich liebe das Internet aus demselben Grund, früher hätte so etwas Wochen gedauert! Dem hier auch: Glückwunsch!

Dass dergleichen funktioniert, zeigt mir, dass ich die Hoffnung doch nicht total aufgeben muss. Dass es helfen kann, sich für eine richtige, wichtige Sache einzusetzen. Manchnmal verliert man fast die Hoffnung, aber ein Ereignis wie Koch-Mehrins Kneife vor dem massiven Druck lässt mich dann doch weiterhoffen, dass Demokratie geht und dass man etwas erreichen kann, wenn man sich zusammenschließt.

Ich freue mich jetzt noch ein wenig wie ein Schnitzel, obgleich ich weiß, dass diese Redewendung komplett blödsinnig ist.

In Arbeitgeber-Deutsch wünsche ich Frau Koch-Mehrin für die Zukunft die Krätze alles Gute in bestem Wissen, dass Wünschen in echt nichts hilft, aber das ist ihr Glück Pech.

Nachdem in besagtem Ausschuss ein Plagiator für eine Plagiatussi weichen musste, die wiederum sich der empörten Masse beugen und weichen musste, hoffe ich nun, dass sich für den Posten jemand einigermaßen Unbescholtenes findet, sonst muss eben die nächste Petition her.  Wir wissen ja jetzt, wie dass das geht.

Plagiatussi in EU-Forschungskommission? Geht nicht.

24. Juni 2011

Ali Arbia, aka Zoon Politikon und Florian Freistetter, aka Astrodicticum Simplex von den Science-Blogs, Bernd Harder von den Skeptikern, aber natürlich auch (inzwischen) viele Andere, z. B. bei le bohémien, berichten im Zusammenhang mit dem skandalösen Pöstchengeschacher, das ausgerechnet die Ex-Doktorin und Plagiateurin Koch-Mehrin (FDP, na klar!) zum Vollmitglied einer EU-Kommission machte, die sich mit Forschungspolitik beschäftigt.

Sie werben in diesem Zusammenhang für eine Petition, die natürlich in der EU umso unübersehbarer wird, je mehr Menschen sie unterschreiben und damit ihrem Protest gegen diese dämliche Fehlbesetzung Luft machen.

Und weil Herr Arbia in seinem Artikel darum gebeten hat, diese Nachricht zu verbreiten, habe ich mein eigentliches Blogthema für den heutigen Tag hintenan gestellt.

Sehr schön war auch der Artikel auf überschaubare relevanz zur Reaktion von Ex-Dr. Koch-Mehrin auf den Titelentzug, der schon mit seinem wunderbaren Titel für sich einnimmt. (weiterlesen…)

Das Internet wird abgewehrt!

16. Juni 2011

Seit heute hat Deutschland ja nun ein Cyber-Abwehrzentrum. Aha. Da soll also etwas abgewehrt werden. So wie bei Spionageabwehr – die wehrt Spionage ab, oder soll dies zumindest.

Hm.

Was wehrt denn nun das Cyber-Abwehrzentrum ab?

Ich habe jetzt in mehreren Vokabeldatenbanken nachgeschaut:

Das Wort cyber allein kommt da nicht so recht vor.

Leo bietet eine Liste von Kombinationen an, aus denen man zu schließen vermag, dass cyber soviel wie Internet, oder aber Online bedeutet.

Mein Lieblingsvogel Beolingus bietet mir cyber crime an und übersetzt dies mit Internetkriminaliät, da ist er sich mit Leo einig.

Schön. Dass das Wort crime Kriminalität bzw. Verbrechen bedeutet weiß ich als Krimifan ja ohnehin.

Wenn ich das jetzt aber von Cyber crime abziehe, dann bleibt in der Übersetzung nur noch Online bzw. Internet.

Soso. Wir haben ab heute also ein Zentrum im Sinne von Behörde, das das Internet abwehren will. Das ist ja mal ein grandiose Idee.

Möchten Herr Innenminister Friedrich und seine Freunde nun, dass wir alle nicht mehr bloggen können? Will er nicht, dass ich online Preise vergleiche und Emails an Kunden und Freunde schicke? Ich meine, wenn er das Internet nicht leiden kann, dann soll er halt den LAN-Stecker herausziehen und seinen Browser löschen. Soll seine Tippse doch sämtliche Mitteilungen zu Fuß in Papierform zu den Empfängern tragen. Auch könnte versuchen, das Internet zu verbieten.

Aber abwehren? Tststs. Das Internet ist international und der Herr Obama wird sich sehr bedanken, wenn das Weiße Haus nicht mehr im Netz beguckt werden kann. Auch die Revolutionäre im Nahen Osten sind bestimmt total erfreut, wenn sie sich nicht mehr über soziale Medien organisieren können. Wissen Sie was? Das können der Herr Friedrich und seine Freunde gar nicht. Weil: Geht nicht! So. Basta! (weiterlesen…)

Merkel-Anfrage wg. Guttenberg

10. Juni 2011

So, nun will er es uns also geben, der Guttenberg. Wenn wir ihn wegen seiner Abschmierereien nicht mehr lieb haben und er obendrein die StA am Hals hat, dann geht er eben! Aus is’!, äh: USA is’. Also, das Ziel. Jedenfalls vielleicht. Da, wo er hinwill, mit Sack und Pack Christiane Steffi. Möglicherweise. Oder England. Keine Ahnung, aber vor Schuljahresbeginn. Auswanderungsvorbereitung via Doku-Soap, hä?

Für Jahre will er weg! Ins Sabbatical! In echt, jetzt. Dann geht er eben. Dass ihn ja keiner zurückhalten möge, er ist wild und fest entschlossen.

Das kommt mir aber bekannt vor. Dergleichen sah ich schon an anderer Stelle:

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Atomkonzern hat Grund zur Klage – Ölmultis zittern

9. Juni 2011

Ein nicht unbekannter süddeutscher Energiekonzern erwägt, Klage zu erheben gegen die Fortzahlungsanordnung der Regierung hinsichtlich der Brennelementesteuer trotz Laufzeitverkürzung ihrer AKWs.

Nun, Juristen müssen ja auch ihr Brot verdienen, mal sehen, ob es ein netter Versuch wird.

Aber der Energieriese hat noch mehr Gründe zur Klage, und da hilft kein juristischer Beistand: (weiterlesen…)

SPD-Urwahl: Das Mittel zur Selbstzerfleischung

25. Mai 2011

Wie die FAZ und alle anderen berichten, versucht – wie schon seit einigen Jahren – Frau Nahles erneut, bestimmte Wahlen wie die des Kanzlerkandidaten, aber auch für Kandidaten anderer Pöstchen, fürs gemeine Volk der Nichtmitglieder gegen Cash zu öffnen.

Ja, geht es der SPD noch nicht schlecht genug? Muss man sich jetzt auch noch öffentlich als Vollpfosten outen? Oder ist in der SPD immer noch nicht angekommen, dass wir in der Generation Fratzenbuch und Flashmob leben?

Nehmen wir die Idee doch einfach beim Wort:

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Merkel: Die Ärmchen Gottes? Nö.

6. Juli 2010

Einen passenden Kommentar zu der WM-Reise von Frau Merkel anlässlich des Heimschickens der argentinischen Nationalelf, in die Irre geführt und zu Tode geknutscht von Diego “das Leiden Christi” Maradona, liest man beim Perlenschwein.

Mutti hat wieder Ärmchen und Fäustchen gemacht und sich beglückwünschen lassen, als hätte sie die Spieler der Nationalelf höchstpersönlich geboren und großgesäugt – na ja.
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Bayerisches Rauchverbot: Ein Lösungsansatz

6. Juli 2010

Da die meisten Menschen, die gern feiern und dabei das eine oder andere Kippchen schmöken, am Sonntag offensichtlich vom Feiern des Sieges der deutschen Nationalelf gegen Argentinien (Heut’ fährst du heim, Argentina!) noch zu angeschlagen waren, um zur Volksabstimmung zu gehen, hatten die Nikotinfrei-Fundamentalisten leichtes Spiel und haben die bisherigen Erleichterungen für Raucher in der Gastronomie abwählen können.
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WM und die Sache mit der Hymne

14. Juni 2010

Dass u. a. vor internationalen Sportwettkämpfen die Titelmelodie der jeweiligen Nationen – genannt Hymne – erklingt, wissen wir ja alle.

Dass man sich dabei unterschiedlich verhalten kann, ist auch nichts neues.
Dass jemand, der bei einem Fußballspiel “Deeeeeeeutschland”, resp. “Schlaaaand” ruft, nicht zwingend ein Nationalist ist, sondern er oder sie das eher ruft, weil “Deutsche Nationaaaalmannschaaaft” sich sehr sperrig ruft, hat sich ja sogar zu mir herumgesprochen.
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