Soeben bemerkt: Das GuttenPlag Wiki verlinkt auf meinen Artikel zum Dann-doch-noch-Rücktritt von Plagiatussi Silvana Koch-Mehrin.
(weiterlesen…)
Archiv für Juni 2011
GuttenPlag Wiki ritterschlägt wehrlose Bloggerin!
30. Juni 2011Das Neueste von Aggressiven Atheisten
30. Juni 2011Weil ich heute faul bin, reiche ich einfach weiter, was meine Aggressiven Atheistischen Mitblogger so zu sagen haben:
Mein Freund, der Papst berichtet mit Stolz über den Umgang seiner Hirten mit dem kleinen Schwarzen.
In den Staunmeldungen wird eifrig Modeberatung für den trendigen In-Papst von heute betrieben. Folgte dieser den hier empfohlenen Stylingtipps und -tricks, würde er aber nicht mit dem kleinen Schwarzen kommen.
Medizinalrat Prof. Dr. von Pé plant Großes, er macht Benedikt dem XVI., Frau Käßmann und ihren Freunden, aber auch dem Judentum und dem Islam, dem Dalai Lama und allen anderen Glaubenlassern heftig Konkurrenz.
In Dulsberg-Nord entdeckt man so mancherlei und Jesus. Dass Glaube gut gegen Orthografie und Grammatik hilft, wird hier eindeutig bewiesen, somit kann man sich sogar den Gang zum Homöopathen sparen: Legasthenie ist machbar, Jesus wird es schon richten.
Von höchster, un-überschaubarer Relevanz ist die schlechte Laune beim Tennis ohne Netz. Sehr erhellend und hoffentlich hilft ‘s.
Die Brights interessieren sich dafür, ob Luther katholisch wird. Die Frage ist nur, wie der Vatikan da die Kirchensteuer einziehen will.
Update: Der Postillon geht aufs Ganze und stylt gleich Jesus zum Sex-Symbol mit zwei Geschlechtern um. Angeblich stehen 15,8 % der Frauen, die Jesus als potentiellen Matratzensport-Partner betrachten, auf „sexy Narben“. Alle anderen stehen auf religiöse Typen. Die mit dem Narben-Fetisch machen mir da, ehrlich gesagt, weniger Sorgen.
Plagiatussi Koch-Mehrin: Geht doch!
26. Juni 2011Wollte ich nicht grad ein Glas Blanc de Noir trinken? Der muss warten, ich muss Nachtschicht machen:
Ex-Dr. Silvana Koch-Mehrin hat nach heftigen Vorwürfen von allen Seiten, auch meiner, sich dem Druck gebeugt, ihren Ex-Doktorhut genommen und auf ihr Pöstchen im EU-Ausschuss für Forschung verzichtet. Dies erfuhr ich soeben vom Wahrsagercheck in meiner dazugehörigen Kommentarleiste, der hat es grad woanders gelesen.
Trithemius hatte aller Angenervtheit zum Trotz sich überwunden, die Petition zu unterzeichnen, und darf sich nun auch mitfreuen.
So, nun darf der Blanc de Noir wieder her, ich trinke auf alle, die sich beteiligt haben, die Ungeheuerlichkeit nicht zu dulden, eine des Beschisses Betruges Plagiats überführte Schummlerin und Erschleicherin eines Doktortitels auf EU-Ebene in Sachen Forschung und Wissenschaft mitreden zu lassen: Prost!
Ich gratuliere und danke allen fürs hartnäckige Nicht-Durchgehen-lassen, dem hier, diesem hier sage ich: Ich liebe das Internet aus demselben Grund, früher hätte so etwas Wochen gedauert! Dem hier auch: Glückwunsch!
Dass dergleichen funktioniert, zeigt mir, dass ich die Hoffnung doch nicht total aufgeben muss. Dass es helfen kann, sich für eine richtige, wichtige Sache einzusetzen. Manchnmal verliert man fast die Hoffnung, aber ein Ereignis wie Koch-Mehrins Kneife vor dem massiven Druck lässt mich dann doch weiterhoffen, dass Demokratie geht und dass man etwas erreichen kann, wenn man sich zusammenschließt.
Ich freue mich jetzt noch ein wenig wie ein Schnitzel, obgleich ich weiß, dass diese Redewendung komplett blödsinnig ist.
In Arbeitgeber-Deutsch wünsche ich Frau Koch-Mehrin für die Zukunft die Krätze alles Gute in bestem Wissen, dass Wünschen in echt nichts hilft, aber das ist ihr Glück Pech.
Nachdem in besagtem Ausschuss ein Plagiator für eine Plagiatussi weichen musste, die wiederum sich der empörten Masse beugen und weichen musste, hoffe ich nun, dass sich für den Posten jemand einigermaßen Unbescholtenes findet, sonst muss eben die nächste Petition her. Wir wissen ja jetzt, wie dass das geht.
Frauen WM: Fußball ist besser als Religion!
25. Juni 2011Morgen geht es los, die Fußballfrauen um Silvia Neid treten an, die 2006 und 2010 auf Platz 3 gelandete Herren-Mannschaft erneut zu rächen und möglicherweise mit dem 3. WM-Titel in Folge einen Hattrick zu landen. Das Stadion wird voll beim Auftaktspiel gegen Kanada, in vielen Städten Deutschlands gibt es wieder Rudelgucken, und in wievielen Privathäusern, Gärten etc. die Menschen zusammenfinden, um mitzufiebern, weiß ich jetzt auch nicht.
Ich bin dabei, wenn um 18.00 Uhr angepfiffen wird. Also, vorm Fernseher.
Vielleicht im Garten, mit den Nachbarn, bei Scheißwetter drin, auch mit den Nachbarn. Leidenschaftlich: Schlaaaaand, oh, Schlaaaaand, ich bin von dir begeistert! (Letzteres bezieht sich ausschließlich auf die beiden Fußball-Nationalelfen – ob die übers Spielfeld fliegen können? Egal!)
Nicht, weil Frauen-Fußball meine größte Leidenschaft wäre. Aber weil man beim Fußballgucken so schön leidenschaftlich sein kann. Ein Gemeinschaftserlebnis in einer großen Gruppe, mitfiebern, Hymnen singen, Aufregung („Mach ‘n rein! Los, lauf, lauf …!“, „Boah, zwischen die Pfosten, nicht drumherum, Kerlokiste!“), Jubeln – also: Aufspringen, laut kreischen, Toooor! und Jaaaa! brüllen (im öffentlichen Raum, ohne angestarrt oder verhaftet zu werden!). (weiterlesen…)
Plagiatussi in EU-Forschungskommission? Geht nicht.
24. Juni 2011Ali Arbia, aka Zoon Politikon und Florian Freistetter, aka Astrodicticum Simplex von den Science-Blogs, Bernd Harder von den Skeptikern, aber natürlich auch (inzwischen) viele Andere, z. B. bei le bohémien, berichten im Zusammenhang mit dem skandalösen Pöstchengeschacher, das ausgerechnet die Ex-Doktorin und Plagiateurin Koch-Mehrin (FDP, na klar!) zum Vollmitglied einer EU-Kommission machte, die sich mit Forschungspolitik beschäftigt.
Sie werben in diesem Zusammenhang für eine Petition, die natürlich in der EU umso unübersehbarer wird, je mehr Menschen sie unterschreiben und damit ihrem Protest gegen diese dämliche Fehlbesetzung Luft machen.
Und weil Herr Arbia in seinem Artikel darum gebeten hat, diese Nachricht zu verbreiten, habe ich mein eigentliches Blogthema für den heutigen Tag hintenan gestellt.
Sehr schön war auch der Artikel auf überschaubare relevanz zur Reaktion von Ex-Dr. Koch-Mehrin auf den Titelentzug, der schon mit seinem wunderbaren Titel für sich einnimmt. (weiterlesen…)
Believing Bullshit – Buchempfehlung der GWUP
22. Juni 2011Bernd Harder von der GWUP macht wieder einmal Werbung für mich – oder besser gesagt, für einen der besten Texte, den ich jemals hier (2008) veröffentlicht habe:
Herzlichen Dank, nicht dafür, sondern für den großartigen Lesetipp, um den es in Herrn Harders Artikel eigentlich geht:
Stephen Law, seines Zeichens Philosoph, hat das Buch „Believing Bullshit“ veröffentlicht, in dem er mit Eso-Gedöns abrechnet, das er als intellectual black holes bezeichnet, wie Herr Harder ein Interview Laws mit dem New Scientist zitiert. Dabei stellt er auch klar, dass das berühmte Shakespeare-Zitat
„There are more things in heaven and earth, Horatio,
Than are dreamt of in our philosophy.“ (Hamlet, Erster Akt, Szene 5),
dessen Benutzer der Eso-Fraktion ich – aus Notwehr! – in „Bitte nicht Shakespeare“ mit Häme übergoss, ein
Untrüglicher Indikator für “intellectual black holes”
sei.
Also, ich mag es schon, wenn ich Recht bekomme. Besonders, wenn es von so prominenter Stelle kommt.
Den Begriff intellectual black holes werde ich mir auf jeden Fall merken für den Fall, dass mir wieder einmal jemand mit selbigem Shakespeare-Zitat kommt, und das Buch bestelle ich mir auf jeden Fall. Es scheint mir eine gute Waffe zu sein, wenn man mit Gläubigen umgehen muss. Mit 271 Seiten taugt es nämlich notfalls auch als Wurfgeschoss.
Igitt in Unterföhring?
22. Juni 2011Liebe Leser,
ich schätze grundsätzlich durchaus neugierige Menschen.
Aber die – wohl des sommerlichen Wetters geschuldete – Häufigkeit der Suchanfragen in meiner Besucherstatistik wie
FKK Poschinger Weiher
oder
Sex Feringasee
erschüttern mich einigermaßen. Noch schlimmere Suchbegriffe werde ich hier wegen Pfui-Bah nicht erwähnen. Pfui-Bah.
Nur soviel: Im Feringasee ficken Fische. Dergleichen meide ich bewusst.
Das Internet wird abgewehrt!
16. Juni 2011Seit heute hat Deutschland ja nun ein Cyber-Abwehrzentrum. Aha. Da soll also etwas abgewehrt werden. So wie bei Spionageabwehr – die wehrt Spionage ab, oder soll dies zumindest.
Hm.
Was wehrt denn nun das Cyber-Abwehrzentrum ab?
Ich habe jetzt in mehreren Vokabeldatenbanken nachgeschaut:
Das Wort cyber allein kommt da nicht so recht vor.
Leo bietet eine Liste von Kombinationen an, aus denen man zu schließen vermag, dass cyber soviel wie Internet, oder aber Online bedeutet.
Mein Lieblingsvogel Beolingus bietet mir cyber crime an und übersetzt dies mit Internetkriminaliät, da ist er sich mit Leo einig.
Schön. Dass das Wort crime Kriminalität bzw. Verbrechen bedeutet weiß ich als Krimifan ja ohnehin.
Wenn ich das jetzt aber von Cyber crime abziehe, dann bleibt in der Übersetzung nur noch Online bzw. Internet.
Soso. Wir haben ab heute also ein Zentrum im Sinne von Behörde, das das Internet abwehren will. Das ist ja mal ein grandiose Idee.
Möchten Herr Innenminister Friedrich und seine Freunde nun, dass wir alle nicht mehr bloggen können? Will er nicht, dass ich online Preise vergleiche und Emails an Kunden und Freunde schicke? Ich meine, wenn er das Internet nicht leiden kann, dann soll er halt den LAN-Stecker herausziehen und seinen Browser löschen. Soll seine Tippse doch sämtliche Mitteilungen zu Fuß in Papierform zu den Empfängern tragen. Auch könnte versuchen, das Internet zu verbieten.
Aber abwehren? Tststs. Das Internet ist international und der Herr Obama wird sich sehr bedanken, wenn das Weiße Haus nicht mehr im Netz beguckt werden kann. Auch die Revolutionäre im Nahen Osten sind bestimmt total erfreut, wenn sie sich nicht mehr über soziale Medien organisieren können. Wissen Sie was? Das können der Herr Friedrich und seine Freunde gar nicht. Weil: Geht nicht! So. Basta! (weiterlesen…)
Lkr. München: Vom Niedergang der katholischen Kirche!
9. Juni 2011Wie auf dem Blasphemieblog zu lesen ist, fürchtet sich Bischof Müller vor AA.
Nee, nicht vor Exkrementen. Auch nicht vor Anonymen Alkoholikern.
Bischof Müller hat Angst vor Aggressivem Atheismus. Ausgeübt von Aggressiven Atheisten. Er hat Angst, dass aggressive Atheisten den Papstbesuch in Berlin stören könnten.
Wenn der wüsste!
Hier in Bayern ist es nämlich schon viel schlimmer: Jaha! (weiterlesen…)
