Archiv für Februar 2009

Der Patient der Woche

6. Februar 2009

Die sonntägliche Therapierunde in der Patientenecke mit meinen Gästen aus dem Suchmaschinenorakel liegt mir ja ohnehin immer sehr am Herzen.

Doch heute möchte ich einen ganz speziellen Patienten ehren, der mir in der letzten Sitzung besonders am Herzen gelegen hat:

bibelgürtel abstruse gesetze
Sie sind ein christlicher (Funda)mentalist, der sich in einer Gruppe Atheisten mittels eines Bibelgürtels in die Luft beten will? Das ist zwar abstrus, aber nicht gegen das Gesetz.

Es sind schließlich die ganz ernsten Fälle, die die Forschung weiterbringen.

Noch mehr Vatikan

6. Februar 2009

Manchmal findet man Artikel, nach deren Lektüre man findet, dass da alles drinsteht, was es braucht, und man kann sich das Verfassen eines eigenen sparen.

Das geht sogar bei so ernsten Themen wie dem Drama um Benedictus Sixteen.

Nicht sparen kann ich mir die Empfehlung, ein Prachtexemplar eines solchen Artikels zu lesen. Und zwar bei Dr. No.

Auch kann ich mir den Warnhinweis nicht sparen, während der Lektüre bitte keine Getränke zu sich zu nehmen.

Viel Spaß! Ich muss jetzt meine Tastatur zuende reinigen, damit ich mit dieses feine Filmchen Kaffeefleckenfrei angucken kann:

Hagen Rether

Fundstelle dieses Meisterwerks: Lupe, der Satire-Blog

Radiästhesie: Mit der Rute

5. Februar 2009

… haut Florian Freistetter gewohnt charmant auf die Wünschelruten-Mafia ein.

Mein Fazit über den äußerst lesenswerten Artikel:

Radi-Ästheten sind gar keine Kleingärtner im Wettbewerb um den schönsten Rettich. Leider.

Mir wollte vor ein paar Wochen auch jemand die Tasche vollquatschen über Die-mit-der-Rute-gehen. Statt ihm übers Maul fuhr ich den Menschen mit geheuchelter Begeisterung an die Wand mit dem Tipp, er solle diesem grandiosen Wasseraufspürer doch Reichtum gönnen und ihn zu James Randi schicken, auf dass er sich die Million holen möge. Begeistert zog derjenige von dannen.

Manchmal bin ich nämlich einfach zu müde für sinnlose Diskussionen.

Cooler Bandname

4. Februar 2009

Ja, das Musikgeschäft ist ein Haifischbecken, und die vordersten Plätze sind hart umkämpft, der Wind bläst von Jahr zu Jahr heftiger.

Reichte es ganz früher noch, drei Gitarrengriffe zu kennen, um Rock ‘n Roll zu machen, und genügte es in der Ära des Punk, wenn man wusste, wo eine Steckdose für die E-Gitarre und die Verstärker waren, so ist es heutzutage nicht mehr so leicht, in der Branche Fuß zu fassen.

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Papst bleibt in der Kritik

4. Februar 2009

Der TV-Sender sendet gerade „Papst in der Kritik“. Eine Nachlese zur Audienz von Papst Benedikt XVI., der natürlich nicht noch einmal auf seine Haltung zur Aufhebung der Exkommunikation der Pius-Brüder Stellung bezogen haben soll, und man erklärt der Zuschauerschaft, warum er das nicht tut, tun muss, nicht nötig hat, bla bla …

Übrigens läuft schon den ganzen Vormittag über den Ticker, die hiesigen Politiker begrüßten den Einsatz von Kanzlerin Merkel, die ja klärende Worte vom Papst öffentlich gefordert hatte.

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In gottloser Mission

3. Februar 2009

… unterwegs. Und das ab sofort mit dem eigenen Bus:

Nur ein Buch!

Nur ein Buch!

Brrrrrrrrrrrrrrmmmmm, brrrrrrrrrrrrrmmmm!

The wheels of the truth go round and round, round and round, round and round …

Erzählt hatte ich ja neulich schon von der Buskampagne, aber es hat mich gejuckt, einen eigenen Bus zu besitzen. Mir gefällt er. Vielleicht wird ja sogar eine ganze Flotte draus?

Viel lustiger als die Bibel ist übrigens Das nagelneue Testament, falls das noch nicht jeder mitbekommen haben sollte.

Danke, kamenin, dass ich die Busbastelmaschine finden konnte!

Bezugsquelle für Busse

Andere Blogger haben auch schöne Busse!

Unter den Talaren

3. Februar 2009

… der Muff von 2000 Jahren.
Möchte man reimen in Anlehnung an einen beliebten Slogan der späten 60er Jahre des 20. Jahrhunderts.

Wenn man bei der großen Suchmaschine das Wort Priestergewand eingibt, erscheint an oberster Stelle ein Online-Kreuzworträtsellexikon – das lässt doch hoffen!
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Schillerjahr 2009

2. Februar 2009

Nicht nur Charles Darwin ist in diesem Jahr ganz vorne.

Auch der Dichter Johann Christoph Friedrich Schiller. Der feiert Wir – also alle seine Fans – feiern dieses Jahr am 10. November seinen 250. Geburtstag. Zu diesem Anlass wurde sein Geburtshaus in Marbach am Neckar fein herausgeputzt und wird morgen, am 03.02.,  wieder eröffnet.

Ich weise ja nicht zum ersten Mal auf meine Lieblingszitatensammlung hin, und bis zum 10. November ist es noch eine Weile hin, aber Schiller kann man gar nicht oft genug empfehlen, zumal der Gute über einen wonnig beißenden Humor verfügte.

Falls jemand meint, Schillers Werk sei trockenes Zeugs, oder langweilig oder verstaubt, der stöbere doch in seinen Xenien.  Die hat er zwar nicht allein, sondern mit seinem guten Kumpel Goethe zusammen geschrieben, doch viel wichtiger ist: Sie sind ein wundervoller Einstieg zum Gutfinden von Schiller.

Von hier aus wünsche ich dem Schillerhaus alles Gute und viel Erfolg, und dem Friedrich Schiller, auch wenn er lange verstorben ist, viele begeisterte Fans, die sich nun wieder ein wenig mehr Einblick in sein Werden und Werken verschaffen können.

Roben im Wind

2. Februar 2009

Man weiß natürlich nicht, ob Papst Benedikt wirklich so dämlich ist, nicht zu merken, wenn er einen Holocaust-Leugner wieder in seinem Verein mitspielen lässt.

Möglicherweise ist da auch jemand futterneidisch auf den Thron und die feschen Roben und Schläppchen und hat ein paar Seiten aus der Personalakte von diesem obskuren Herrn Williamson gefetzt, bevor er sie auf dem Schreibtisch des Pontifex deponierte.

Nun weht ihm – auch der mediale – Gegenwind ins Gesicht. Und das ist auch richtig so.

Nicht, dass es nicht egal wäre, wer einem den Fernseh-Vormittag erster Januare mit seiner Ansprache versaut.

Aber wer so daneben greift, ob mit eigenen Handlungen oder mit der Auswahl seiner Mitarbeiter, der verdient den Chefposten nicht.

Und vergessen wir dabei einmal nicht, dass es nicht nur Juden waren, die im 3. Reich dem Irrsinn der Nationalsozialisten zum Opfer fielen.

Dr. Buchstaeblichs Worte zum Sonntag XXVII

1. Februar 2009

Guten Abend, liebe Patienten,

nachdem es dieses Mal nur 6 Tage waren, während derer Sie mir Ihre Lebensfragen via Suchmaschinenorakel zukommen ließen, muss ich sagen: Es waren keinesfalls weniger als sonst.

Deshalb wollen wir keine Zeit verlieren, uns alle schön ordentlich hinsetzen und fein leise sein, damit die Tante ihre Arbeit tun und all die Patientenfragen bgeantworten kann, ja?

Nun gut:

neue hömöopathie nach körbler
wirkt genau so wenig wie jede andere Sorte Homöopathie: Nichts bewirkt nichts! Außer Portemonnaieskorbut, versteht sich.

körnerbrot wikipedia
Und damit kommen Sie ausgerechnet zu mir?

seen verbot feringa
Seen sind in Unterföhring nicht verboten. Wir haben sogar zwei, und der Bürgermeister duldet beide.

guardia civil mütze
Die wollen Sie aber nicht häkeln, nein?
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