Warum ich die Science-Blogs mittels Lesemaschine abonniert habe?
Na, weil ich neugierig bin. Und weil diverse Print- und TV-Magazine, die Informationen aus der Welt der Wissenschaft und Forschung aufbereiten, mir in der Regel zu dumm, oberflächlich und einseitig gestrickt sind, als dass sie mich faszinieren könnten. Außerdem braucht sogar jemand wie ich, die selbst den ganzen Tag lang am liebsten Blödsinn von sich gibt, etwas zum Mitdenken.
Aber natürlich auch, weil dort Erkenntnisse und Probleme kritisch beleuchtet und (mitunter auch ganz schön kontrovers) diskutiert werden, Entdeckungen und Ergebnisse auch einmal einfach jubelnd gefeiert werden, und weil die regelmäßige Lektüre dort klar werden lässt, dass Wissenschaftler außer Wissenschaftler auch Menschen sind und keine Laborratten mit Einsteinmähne und weißen Kitteln, wie das übliche Klischee uns Normalsterbliche uns glauben machen will.
Kann man bequemer jeden Tag ein bisschen schlauer werden? Ich finde: Nö.
Außerdem entdeckt man dort hin und wieder, dass diese Leute aus Fleisch und Blut nicht bloß mit Formeln jonglieren können, sondern auch mit Humor. So wie grad eben, als ich mich köstlich über das hier amüsieren durfte.
Ich reiche das hier mal direkt an meine Leser weiter:
Plattentektonik ist langweilig und unsexy? Nicht mit Dr. Richard B. Alley!
Schlagworte: Blogs, Forschung, Information, Medien, Musik, Scienceblogs, Wissenschaft
27. Februar 2009 um 3:07 |
Danke für das Lob
27. Februar 2009 um 3:16 |
So einen Geographie-Prof hätte ich auch gern gehabt! Dann könnte ich heute sagen: „Plattentektonik? Da kann ich ein Lied von singen!“
27. Februar 2009 um 3:40 |
…und schon wieder ne Stunde Lebenszeit weg: Herzlichen Dank für den Tipp zu science-blog!
27. Februar 2009 um 3:55 |
@ Chris und alle Scienceblogger:
Das habt Ihr mindestens verdient. Man kann nicht immer nur mitlesen, man muss auch mal Danke sagen können.
6kraska6,
aber jetzt können wir ein Lied von der Plattentektonik mitsingen!
In gute und informative Unterhaltung investiert man seine Lebenszeit doch gern, oder?
27. Februar 2009 um 4:07 |
wer hat noch mal gesagt, das lernen nicht lustig sein kann?
Finde ich sehr cool die Idee. Bleibt bestimmt mehr von hängen, als wenn man Informationen den Schülern frontal vorbricht.
27. Februar 2009 um 4:20 |
gleich werd ich rot….
27. Februar 2009 um 4:37 |
Au ja!
Erwähnte ich je, dass mich IQ-Punkte und Eloquenz total wuschig machen?
28. Februar 2009 um 12:41 |
Und bevor wir jetzt die regional sicherlich unterschiedlichen Interpretationen des Wortes „wuschig“ auseinander nehmen, brechen wir das ganze besser ab.
Ich freue mich über Reaktionen und Kommentare, Punkt.
Hier lesen doch auch Kinder mit!
1. März 2009 um 7:25 |
Ok! Kinder können mit strubbligen Frisuren ohnehin nichts anfangen.
2. März 2009 um 5:00 |
Aus linguistischer Sicht:
Unter http://www.wie-sagt-man-noch.de heißt es:
wuschig
wollüstig, luestern, notgeil, geil, rattig, scharf, spitz, willig, rattenscharf, sexuell erregend, heiß, erregt, sexbesessen, feucht, rollig, juckig, gallig, schälig (Pferd), raunzig (Katze),
mundmische.de ist zurückhaltender:
wuschig
jdn. verrückt/durcheinander machen jdn. durcheinander bringen ganz aufgeregt sein (positiv oder auch negativ)
Anne: „Hey, was ist mit dir los, bist ja gar nicht anwesend…“ Lina: „Der Marcel macht mich ganz wuschig – ich kann an nichts anderes mehr denken, als an ihn.“
Im Zusammenhang mit Intelligenz fällt der Ausdruck „wuschig“ nur in Ausnahmefällen.