Der Verfassungsschutz glaubt, es nicht nötig zu haben, die Pius-Brüder unter die Lupe zu nehmen. Anscheinend glaubt man, Williamson sei der einzige gewesen, der dort die rechte Gesinnung pflegt.
Wer sich einmal so richtig gruseln möchte, dem empfehle ich die Lektüre der Quelle des ganzen Theaters.
Hauen und Stechen zwischen den Lagern gibt es auch – bei den Linken nannte man das früher, glaube ich Agitation, oder so ähnlich, aber die Familien (Singular, ital: la familia) der Freunde der Märchenszenarien können das auch! Wer meinen oder einen dem meinem ähnlichen Humor besitzt, geht besser vor der Lektüre zum Zimmer mit der Doppelnull – da bleibt kein Schlüpper trocken!
Auch schön: Gegengebete! Ja, prima, die Beten sich gegenseitig an die Wand. Wenn Worte Waffen wären, käme der Bestatterweblog nicht mehr zum Schreiben vor lauter Arbeit. Ich entwickle derweil perverse Phantasie-Szenarien wie
“Pfoten falten, oder du kassierst ein Amen!”,
“Na los, Freundchen, das Ganze noch einmal auf Latein oder dir fliegen die Hallelujas um die Ohren!”,
“Ab sofort wird zurrrrrrückgebetet!”
Ja, und dass Fellay, der Pius-Cheffe versucht hat, die schwedische Presse davon abzuhalten, das Interview mit Williamson zu senden, wundert niemanden, aber der Wortlaut ist zum Brüllen!
Ältere Artkel hierzu:
Lehmann und Knobloch bei Beckmann
Katholiken-Schach
Beweise
noch mehr Vatikan
Papst bleibt in der Kritik
Unter den Talaren
Roben im Wind
Schlagwörter: Katholizismus, Kirche, Pius-Brüder, Religion, St. Pius X, Williamson
25. Februar 2009 um 3:45 nachmittags |
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26. Februar 2009 um 10:13 nachmittags |
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