… Pflaumenpizza!!!
„Oje!“, höre ich jetzt den einen oder anderen denken, „nun ist die Buchstaebliche endgültig bekloppt geworden: Pflaumenpizza – wo gibt ’s denn sowas?!“
Na, bei mir schon!
Wenn man nämlich eigentlich etwas Leckeres braucht, aber ausgerechnet heute stundenlang mit Hefeteig zu laborieren die Energie fehlt, und die Bäckereien sind geschlossen, dann ist Improvisation ein guter Ratgeber.
Klar hatte ich gestern alles eingekauft, um heute einen Pflaumenkuchen vom Feinsten zu backen, jedoch, es fehlte umzugsmithilfemuskelkaterbedingt an Elan.
Woran es mir jedoch nicht fehlte, war ein fertiger Pizzateig, der im Kühlschrank noch auf seinen Einsatz wartete. Der war schnell ausgepackt und aufs Blech gerollt, während der Backofen schon auf Touren kam.
Als der Teig sich noch gemütlich hinschmiegte, waren die Pflaumen ruckzuck entsteint, ab damit auf den Boden. Ratzfatz noch etwas Zucker darübergestreut, denn sooo reif waren die Pflaumen dann doch nicht, außerdem gemahlene Vanille und Zimt, ab in die Röhre!
Was man nach ca. 15 Minuten bei 180°C wieder herauszieht, sieht dann so aus:
So richtig zum Fingerabschlecken schmeckt das Zeug noch heiß, mit einem ordentlichen Klops Vanilleeis, das serviert man dann einfach so:
Mal ehrlich: Das beste am Obstkuchen ist doch sowieso das Obst! Wer braucht da massenhaft Teig? Ich nicht. Für den kulinarischen Notfall ist so ein Fertigpizzateig also meine künftige Alternative zum liebevoll selbstgerührten.
Schlagworte: Backen, Kuchen, Pflaumen, Pflaumenkuchen, Pizza, Sonntag


17. August 2008 um 6:08 |
Wie: Hefeteig kann man auch selber machen?
17. August 2008 um 6:23 |
Oh, ich liebe selbstgemachten Hefeteig – er hat mit Muße und Geduld und Langsamkeit zu tun, aber heute hatten wir ganz schnell Appetit auf etwas scheußlich Leckeres: Ausnahmezustand.
17. August 2008 um 7:47 |
*argh* eine Überschriftenassoziationsfalle …. zum erschrecken wo der teig genau herkommt ist völlig wurscht … gerade für mich als Koch- und Backanfänger, das Ergebnis
zähltmuss schmecken. Sieht extremst verführerisch aus, dammich noch eins. (Ich gehe davon aus, dass dieses schimpfende Wort kaum noch Wirkung zeigt, da es gestern bei der Knipsenvorbereitung quasi abgenutzt wurde.)17. August 2008 um 8:05 |
„Dammich“? Beim Stativ-Justieren? Nee, da waren eher die schlimmen Wörter am Start: „Dreck, dreckerter“ war das harmloseste, den Rest möchte ich nicht wiederholen wegen des Jugendschutzes.
17. August 2008 um 8:06 |
Das ist eine gute Idee und macht Appetit.
Liebe Grüsse zentao
17. August 2008 um 10:44 |
Wunderbar! Dann weiß ich ja jetzt, was ich mit den 30kg Zwetschken anfange, die mir Stiefmütterchen gestern vorbeigebracht hat…
17. August 2008 um 10:53 |
Ja, Jou, das und Pflaumenmus.
17. August 2008 um 11:36 |
Oder Powidl … aber so, wie ich schon wieder vorm Rechner versumper landen sie morgen wohl am ehesten einfach so in den Mägen der Arbeitskollegen.
18. August 2008 um 1:01 |
Powidl? Was ist das noch mal? Das war doch kein Bayerischer Fluch, oder
?
Das sieht extremst lecker aus, und da ich für Hefeteig nbicht so ein Händchen habe, werde ich ds mal ausprobieren.
18. August 2008 um 9:11 |
Weltdeswissens, meine Gutste,
Powidl ist das böhmische/österreichische Synonym für Pflaumenmus, das ohne Zuckerzugabe nur durch stundenlanges Kochen der Früchte plus einiger Gewürze hergestellt wird.
18. August 2008 um 8:44 |
[...] Ach ja (die dritte): Wers lieber Italienisch mag, der wende sich bitte wiedermal >> buchstäblich an seltsam… [...]
18. August 2008 um 11:07 |
Ja scheiss die Wand an
19. August 2008 um 9:24 |
Will auch ein Stück!!!