So ein schöner Vollmond, aber kaum war er aufgegangen, da verdunkelt er sich schon wieder.
Nicht vor Zorn oder weil er das Elend nicht mit ansehen wollte – wir sind hier ja nicht bei Esos! – sondern weil gerade Mondfinsternis ist.
Solange die Kapazitäten meiner KameraDin und meiner bescheidenen Knipskünste reichten, habe ich draufgehalten – bitte sehr:
und weiter geht ’s:
…
Und noch einer war heute Abend “moonstruck”.
Da: Noch einer.
Schlagworte: Mond, Mondfinsternis




16. August 2008 um 11:47 |
Bescheiden??? Sowas nennt sich Understatement, oder? Klasse Fotos! Hier hat mich meine ansonsten sehr geliebte Innenstadt geärgert – NIX war zu sehen.
16. August 2008 um 11:49 |
Ja, das ist wirklich gemein von der Erde, den armen Mond so zu verdecken…
16. August 2008 um 11:55 |
Wunderschöne Bilder sind das geworden!
Hier ist die Mondfinsternis auch gut zu sehen, aber meine Kamera macht das leider nicht mit.
17. August 2008 um 12:21 |
Ach, wenn Ihr wüsstet, wieviele Schimpförter wir verbraucht haben, weil es so ein Mordgefrickel ist, ein Stativ auszurichten, wenn man so weit entfernte Sachen einzoomt.
Und wenn man das beschattete Stück Mond sehen will, dann muss man eben soweit belichten, dass die Mondkrater im beleuchteten Teil verschwinden …
(seufzt) aber irgendwas ist ja immer, und als dann noch mehr Mond verschattet war, ging gar nichts mehr. Egal, was ging, das ging, und das teile ich gern.
17. August 2008 um 12:23 |
Oh wow.
Hätte ich Deinen Post hier nicht gesehen hätte ich davon nichts mitbekommen. Deine Bilder sind wunderschön – ich glaube, Nr.1 wird mein neuer Desktophintergrund.
17. August 2008 um 12:29 |
boah! Geniale Fotos. Man möche direkt nen kleinen Hüpfer rüber machen, 5 Takte Moonwalk tanzen und wieder zurückhüpfen!
Seufz, ich schätze meine Handyfotos werden da nicht mithalten können
17. August 2008 um 12:38 |
Silencer,
bedien dich!
Jou,
wenn ich dieses Jahr eine kluge Investition getätigt habe, dann waren es die Euros für meine kleine Fuji: 1. Weil ich nicht mehr dieses Riesengerät von Spiegelreflexgedöns mitschleppen muss, welches aber diese Mondbilder bei weiten nicht geschafft hätte, 2. weil das kleine Biest viele Sachen einfach kann, die mir mangelnde fotografische Fachkenntnisse ersetzen: Ich habe wirklich kaum Ahnung außer einem gewissen Blick für Motive.
17. August 2008 um 12:43 |
“kaum Ahnung außer einem gewissen Blick für Motive”
… was ja glücklicherweise das Allerwichtigste ist!
17. August 2008 um 4:09 |
Fantastisch!!
Ich habe die Mondfinsternis heute zwar ausgiebig beobachten können, aber Ihre Bilder entfalten noch viel mehr Magie!
17. August 2008 um 5:35 |
Ich auch moonstruck. Und welche Seite ist nun die dark side?
Feine pics.
17. August 2008 um 11:16 |
Wow, was für tolle Photos. Die rote Phase hab ich irgendwie verpasst.
17. August 2008 um 3:27 |
Die Bilder sind klasse. *staun*
*Off topic*
Sind verbrauchte Schmipfwörter eigentlich weniger heftig in der Bedeutung als Unverbrauchte? *grübel*
17. August 2008 um 5:40 |
Das Problem mit den Schimpfwörtern ist, dass sie nicht ordentlich wirken, wenn sie keine Patina haben. Benutzt man sie zu oft, werden sie wirkungslos. Man muss sie also eine Weile ruhen lassen, bevor man sie wieder effizient benutzen kann. Deshalb ist nun mein Schimpfwörterrepertoire für die nächsten Tage relativ eingeschränkt, bis die kleinen Biester sich von ihrem Einsatz wieder erholt haben.
Was die Fotos angeht: Die Punkte gehen an die Firma Fuji, die ein wirklich gutes Gerät gebaut hat.
18. August 2008 um 10:56 |
Nette Bilder! Trösten mich ein wenig darüber hinweg, dass ich live nix gesehen habe… bin wohl irgendwie davon abgekommen. Aber hey, der Mond verschwindet doch schließlich andauernd teilweise.
Von welchem Hersteller stammt doch gleich die Kamera…?
18. August 2008 um 11:32 |
Ich hab ein Stativ mit 15cm langen Beinchen. Sollte problemlos benutzbar sein (und ist es in der Tat auch, das Ding ist Gold wert …) Wenn nur der faule Hund nicht wäre, der es aus der Tasche nehmen und dranschrauben müsste …
18. August 2008 um 12:28 |
T. M.,
mein Stativ – so ein großes – ist eigentlich auch toll, aber der Mond ist sooo weit weg, da muss man ja zoomen wie ein Weltmeister, und dann ist die winzigste Stativbewegung geeignet, das Motiv aus der Mitte oder gar ganz aus dem Bild zu rücken. Berücksichtigt man dann noch den Untergrund (Kunstrasen auf dem Balkon): Das ist mit Mühe und Geschimpfe verbunden.
Aber es hat ja letztlich hingehauen.
18. August 2008 um 5:08 |
Jaja. Und dann noch der Münchener Smog.
18. August 2008 um 5:24 |
Den gibt ’s in Unterföhring nicht.
18. August 2008 um 7:02 |
Sicher schon daran gewöhnt. Das legt sich dann nicht mehr, die Gewöhnung…
24. August 2008 um 7:22 |
Ja, ja, – die eine macht`s – die andere redet nur davon: Alle 10 Minuten lief ich auf meinen Balkon (unter meiner Nachbarin, die die schönen Fotos geschossen hat) und war entzückt von diesem schönen Schauspiel! Dabei haben wir beide diesselbe Kamera – nur ich kam nicht auf die Idee (leider), das zu fotografieren.
Allerdings hab`ich sie nicht schimpfen gehört wegen des wackeligen Untergrunds bei den Aufnahmen.
Nun danke ich meiner Nachbarin ganz herzlich.
Gott sei Dank gibt es noch Menschen, die bei solch` einem Ereignis an auch andere denken.
24. August 2008 um 10:14 |
Gnä Fr./Hr. Nachbar/in, weil ich sie grad hier sehe, haben sie von Madam Buchstäblich vergangene Woche überhaupt einen Mucks vernommen? Man sorgt sich hier schön langsam um sie…
26. August 2008 um 6:58 |
hallo joulupukki,
Madame Buchstäblich geht es gut, sie sucht schon wieder nach einer anderen …finsternis im Universum. Keine Sorge – das Gute braucht Weile.
26. August 2008 um 11:02 |
Danke für die gute Nachricht, Yachay, und herzliche Grüße an Frau Dr. BuStä!
28. August 2008 um 10:23 |
Herzlichen Dank, yachay! Jetzt geht das warten doch gleich ein wenig entspannter. Dann wollen wir der Heldin des ausgesuchten Misanthrozynismus doch ihre kreative Pause von Herzen gönnen!
31. August 2008 um 9:33 |
yachay, liebste Nachbarin, danke für die Pausenvertretung!
Das nenne ich Arbeitsteilung: ich fotografiere für dich und Du vertröstest die auf mich Wartenden. Die ganz schlimmen Wörter benutze ich auf dem Balkon außerdem immer ganz leise, damit Du nicht am Ende Angst vor mir bekommst!