Wenn ich jemanden nicht leiden kann, dann ist es Günter Grass.
Diese Abneigung ist schon alt. So alt, dass ich es mir geschenkt habe, seine Werke zu lesen, die ich genau deshalb auch im Leben nicht be- oder verurteilen würde.
Falls ich deswegen nun dumm sterben sollte, wenn ich eines Tages sterbe, ist es mir egal.
Scheiß die Wand an!, ist mir das egal!
Warum musste er auch diese ekelhafte Szene mit den Aalen in seinen Roman „Die Blechtrommel“ schreiben?
Warum musste er auch zulassen, dass der Schlöndorff diese ekelhafte Szene mit den Aalen in der Verfilmung der Blechtrommel
zeigt?
Ich habe seit dem Tag der TV-Erstausstrahlung dieses Films keinen Aal mehr essen können.
Und dabei mochte ich vorher so gern Aal.
Herr Grass, so macht man sich keine Freunde.
Schlagworte: Aal, Blechtrommel, Günter Grass, Literatur, Literaturverfilmung, Roman, Schlöndorff
3. Juni 2008 um 4:53 |
Ich mag ihn auch nicht. Aber aus anderen Gründen.
3. Juni 2008 um 5:51 |
Aale? Die Aasgeier des Wassers? Die mich ihrer Gestalt wegen an Blutegel erinnern. Igittigitt. Aale mag ich nicht. Nee, never ever. *schüttel*
G.G.? Rattenkacke.
3. Juni 2008 um 6:02 |
Silencer,
es gibt auf jeden Fall noch mehr Gründe, aber das hier wollte ich schon über 20 Jahre mal sagen.
Schildmaid,
dass das Aasgeier sind, habe ich doch durch die Blechtrommel erfahren, vorher wusste ich das damals nicht und ich fand sie lecker: Die gab es öfters bei Omma.
Aber nach dem Film war es Essig mit dem Aal.
3. Juni 2008 um 6:44 |
Das glaub’ ich dir! Aber mich hat schon als Kind die Ähnlichkeit mit Blutegeln so angeekelt, da wurde das mit mir und dem Aal nie was.
3. Juni 2008 um 6:47 |
Pfuibah!
A propos, Blutegel: Eine Bekannte schwärmt mir seit Monaten vor, wie toll es sei, in einem bestimmten See zu schwimmen, und ich solle doch auch …
Gestern kommt sie damit ‘rum, dass es da drin auch Blutegel gibt: AAAaaahhh!
Jetzt gehe ich da ganz bestimmt rein… ganz sicher!
3. Juni 2008 um 6:58 |
Iiiihhh, Pfui Spinne! Wer weiß, vielleicht gibt’s da auch Aale?
3. Juni 2008 um 7:01 |
Wurscht! Ich betrete kein Wasser, dass sich nicht wohltemperiert in meiner Wanne befindet oder wenigstens alternativ „Meer“ heißt und Sand unten drunter hat.
3. Juni 2008 um 7:09 |
Bedenke die Quallen, meine Liebe! Und Zitteraale. Und Muränen, die ja auch zu den Aalartigen gehört. Gibt’s im Meer wie Sand am Strand.
3. Juni 2008 um 7:48 |
Da, wo ich gelegentlich die Füße von Wellen umspülen lasse, ist mir dergleichen Zeugs zum Glück noch nicht untergekommen. Die Brandung davor lässt das Viechzeugs in tieferen Gewässern oder zwischen Steinen. Und wo Steine sind ist Glitsch, und wo Glitsch ist, gehe ich nicht hin.
12. Juni 2008 um 8:54 |
Du kannst doppelt sauer auf Grass sein – erstens weil er Dir die Aale madig gemacht hat und zweitens, weil er dabei fantasiert hat.
Wikipedia – Europäischer Aal
12. Juni 2008 um 1:45 |
Tiere, die es sich in einem Tierschädel nur zum bloßen Vergnügen des Versteckspiels kuschlig machen, mag ich aber auch nicht essen.
Und Grass bleibt so oder so unten durch.